26.06.2007
Bert Rürup, der berühmt-berüchtigte Vorsitzende der "Wirtschaftsweisen", warnte mal wieder vor Beschäftigungsverlusten bei Einführung eines Mindestlohns von mehr als fünf Euro pro Stunde. Auch Frau Angela Merkel, Shooting-Star der G8-Globalisierer und BRD-Kanzlerin, beeilte sich ins gleiche Horn zu stoßen. "Alles über fünf Euro Mindestlohn wäre mit spürbaren Beschäftigungsverlusten verbunden", so das Credo der neoliberalen Experten. Rürup setzte noch eins drauf: Angesichts des demographischen Wandels führe an der Rente mit 67 kein Weg vorbei. Das Ziel der G8-Globalisierer und ihrer neoliberalen Stichwortgeber ist: Arbeit für ein Euro in der Stunde und das bis zum Umfallen. Wer nicht mehr kann fällt auf "Hartz IV" oder gleich in den Sarg. Vorher muß der Arbeitssklave noch alles zu Geld machen, was er sich zusammengespart hat. Schon jetzt hält der mit McDonald-Futter und CocaCola abgefüllte Bundesbürger die Arbeit nicht bis zum 65. Lebensjahres durch. Nur 40 Prozent der heute über 55-Jährigen sind noch erwerbstätig. Nach Jahren der ...
...weiter19.04.2007
22.12.2005 Nürnberg – Nach über 80-jähriger Firmentradition wird wohl Ende 2007 das „Aus“ für das AEG-Hausgeräte-Werk in Nürnberg gekommen sein, wenn nicht noch ein „Wunder“ geschieht. So jedenfalls hat es der Vorstand der Muttergesellschaft Electrolux in Schweden beschlossen. Rund 1750 Arbeitsplätze am Standort Nürnberg sind davon betroffen. Dies stellt einen weiteren harten Schlag gegen den Industriestandort Nürnberg dar, der in der Vergangenheit bereits Tausende von Arbeitsplätzen durch Stellenabbau der ansässigen Großunternehmen verloren hat. Ein derartiger Abbau von Arbeitsplätzen war und ist in unserer Region nicht zu kompensieren. Insbesondere ist die Entscheidung von Electrolux deshalb auch bemerkenswert, da das Nürnberger Werk rentabel produziert und die Belegschaft zu weitreichenden Konzessionen bei den Löhnen und der Arbeitszeitgestaltung bereit ist. Es ist darum nur allzu verständlich, dass die Arbeiter nicht kampflos aufgeben wollen und sich gegen die Schließung nach besten Kräften zur Wehr setzen, unterstützt durch die Nürnberger ...
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