21.04.2011
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„Wir müssen Portugal helfen, damit der Aufschwung weitergeht!“
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Zur Hauptseite wechseln„Wir müssen Portugal helfen, damit der Aufschwung weitergeht!“ – diese Aussage eines Wirtschaftsjournalisten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen muß man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Ganz offensichtlich vertraut man darauf, daß das Publikum entweder keinerlei Interesse mehr für das eigene Schicksal hat oder vollkommen verblödet ist. Mittlerweile hält auch npd-bayern.de beide Varianten für durchaus möglich. Was muß eigentlich noch passieren, damit die Masse der Deutschen erkennt, daß sie durch die Politik aller Systemparteien in einem Maße ausgeraubt wird, welches den Versailler Vertrag als eine Forderung von Ehrenmännern erscheinen läßt.
Man muß nicht Volkswirtschaft studiert haben, um zu wissen, daß die portugiesische Volkswirtschaft, deren Wertschöpfung hauptsächlich in der Landwirtschaft und im Fischfang erfolgt, in einem gemeinsamen Währungssystem mit Deutschland oder der Niederlande hoffnungslos ins Hintertreffen geraten muß und ein Dauerempfänger von Transferzahlungen bleiben wird. Nein, die Portugiesen sind nicht faul, sind nicht auch nicht besser oder schlechter als andere Völker. Sie gehören als ein wertvolles Glied zu unserer europäischen Völkerfamilie und haben mit ihrer glanzvollen Geschichte einen unvergänglichen Beitrag zur europäischen Zivilisation geleistet. Europa ist kein monolithischer Block, sondern seine Stärke sind die vielen Völker und Kulturen. Daher kann das zentralistische, graue und undemokratische Brüsseler Kommissarsregime nur scheitern, weil es sich nicht an der europäischen Lebenswirklichkeit orientiert. Das Brüsseler Kommissarsregime und seine Helfershelfer in den einzelnen europäischen Staaten müssen als die Todfeinde Europas und seiner Völker angesehen werden.
Portugal sollte zum Escudo zurückkehren, ihn abwerten, seine Zahlungsunfähigkeit erklären - Hochfinanz und naive, gierige oder dumme Anleger hätten dann eben Pech gehabt. Das portugiesische Volk muß sich seiner kolonialen Altlasten entledigen, die Lissabon und andere Städte bevölkern und unsicher machen, und wird dann in Zukunft nicht besser, aber auch nicht schlechter leben, als in den vergangenen 300 Jahren.
Mit diesem Rezept werden auch Griechenland, Irland und Spanien gesunden. Eine „Rettung“ dieser Staaten, wie BRD-Experten herbeiphantasieren, ist nicht ohnehin mehr möglich. Anfang dieser Woche hat die Staatsverschuldung der BRD die Zwei-Billionen- Euro-Grenze (4 Billionen DM !) überschritten. Die Staatsverschuldung der USA hat nicht mehr beherrschbare Höhen erreicht – alleine in diesem Jahr werden 1,6 Billionen (!) Doller neue Schulden gemacht werden. Angekündigte Sparpakete von 100 Milliarden Dollar pro Jahr durch die US-Regierung sind vergleichbar mit der Ankündigung eines Alkoholikers, zukünftig nur noch 15 statt bisher 16 Flaschen Bier am Tag zu trinken.
Der Point-of-no-return ist längst überschritten. Gottlob lassen sich mathematische und ökonomische Gesetze nicht von den Wunschvorstellungen linker Fanatiker und Gutmenschen oder angepaßten – weil feigen – „Bürgerlichen“ und „Liberalen“ außer Kraft setzen.
Zurück zum Eingangszitat: Die „Rettung“ von Portugal würde nur den Zockerbanken helfen, weiter Party zu machen und fette Boni auszuzahlen. Kein deutscher Arbeitsplatz würde verloren gehen (erforderlichenfalls müßten eben Türken und andere Nicht-EU-Bürger die Fließbänder in Köln, Rüsselsheim, Wolfsburg oder Sindelfingen verlassen), und kein Arbeitsplatz würde in Portugal geschaffen. Der normale Portugiese hat sich bisher keinen Audi oder BWM leisten können und wird auch in Zukunft keine deutsche Werkzeugmaschine benötigen. Der portugiesische Millionär hat und wird sich auch mit einem Escudo in der Tasche einen Mercedes oder einen Porsche, der portugiesische Unternehmer auch technische Ausrüstungen aus Deutschland kaufen, wenn er sie braucht.
Für den deutschen Verbraucher hingegen werden portugiesische Produkte oder der Urlaub an der Algarve günstiger. So hat Wirtschaft, Handel und Zusammenleben in Europa über Jahrhunderte funktioniert. Nur ideologisch Verblendete oder notorische Lügner können behaupten, daß die Milliardenzahlungen an Portugal, Griechenland oder Irland für den europäischen Normalbürger einen Nutzen hätten. Sie füllen lediglich die Taschen derer, die ohnehin voll genug sind.
Unzufrieden sein reicht daher nicht mehr!Wirklich verändern kann nur der etwas, der mithilft, damit sich etwas ändert. Die grundsätzlichen Weichen für unsere Zukunft werden gerade in unserer Zeit, vor unseren Augen, gestellt. Wenn wir alles widerspruchslos hinnehmen, was uns von München oder Berlin zugemutet wird, ist das für Merkel, Gabriel und Seehofer eine ganz einfache Botschaft: „Wir wehren uns nicht! Unser eigenes Schicksal interessiert uns nicht! Macht mit uns, was ihr wollt!“
Die NPD ist die einzige politische Kraft in unserem Land von Belang, die sich konsequent für die Interessen der einheimischen Bevölkerung einsetzt.
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