25.08.2010
„Sachsen und Thüringen bei der Bildung vorne“, titelte die „Welt“ am 20. August. Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft nehmen die Schüler und Studenten der beiden mitteldeutschen Länder Spitzenplätze bei der Bildung ein. Auch Sachsen-Anhalt hat sich seit 2004 massiv gesteigert und liegt inzwischen auf dem achten Platz unter den deutschen Bundesländern. Der Süden hat seine Vorreiterrolle verloren: Baden-Württemberg landet auf Platz drei, erst an vierter Stelle kommt das Herrschaftsgebiet der CSU. Die Studie dürfte ein Dämpfer für die Schwarzen sein, die keine Gelegenheit auslassen, die vermeintlich guten Zustände im Süden der Republik in den höchsten Tönen zu loben. Doch die entscheidende Botschaft der Untersuchung bezieht sich gar nicht auf Bayern: gerade in den „Entleerungsräumen“ (wie die Politik die mitteldeutschen Länder inzwischen zynischerweise nennt) – also dort, wo Armut, Abwanderung und Hoffnungslosigkeit grassieren – erzielen die Schüler bessere Resultate. Wie kann man sich das erklären? Am Geld kann es ...
...weiter02.03.2010
Ein Dauerbrenner in den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ist nach wie vor der Zweite Weltkrieg und der Nationalsozialismus. Jahrelang arbeitete sich der „Nazispezialist“ Guido Knopp im ZDF an diesen Themen ab. Seine Sendungen übernahmen, bei aller zur Schau getragenen Wissenschaftlichkeit und Seriosität, kritiklos das Geschichtsbild der Sieger des 2.Weltkrieges zu Lasten Deutschlands und befinden sich somit auf der Linie der offiziellen Geschichtsschreibung in der BRD. Das ist schlimm genug, sichert doch dieses Geschichtsbild mit all seinen Übertreibungen, Halbwahrheiten und glatten Lügen – je monströser, desto politisch nützlicher – auch die Herrschaft derer, die ohne eben diesem Geschichtsbild politisch nackt wären. Am vergangenen Montag nun strahlte das ARD die erste Folge einer dreiteiligen Serie mit dem Titel „Der Krieg“ aus. Beworben wurde die Sendung mit dem Hinweis auf bisher unveröffentlichte und nachkolorierte Originalaufnahmen. Um es klar zu sagen: Das ARD–Machwerk markiert den bisherigen Tiefpunkt an Bösartigkeit, Verlogenheit, Manipulation, ...
...weiter20.11.2009
Die an vielen bundesdeutschen Hochschulen stattfindenden Proteste der Studierenden gegen das aktuelle Hochschulwesen haben nun auch die bayerischen und fränkischen Bildungseinrichtungen erreicht. Während in Nürnberg am vergangenen Dienstag rund 4000 Studenten für bessere Bildungschancen auf die Straße gingen, kam es in München, Würzburg, Bayreuth, Bamberg und anderen Hochschulstandorten zu Hörsaalbesetzungen. Protestiert wurde vor allem gegen die vor einiger Zeit im Freistaat Bayern eingeführten Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester. An die Spitze des Protestes stellten sich mancherorts neomarxistische Gruppierungen, welche dieses Thema zur massenwirksamen Propagierung eigener ideologischer Ziele geschickt zu instrumentalisieren wussten. Mit pseudorevolutionären Parolen, die vermutlich aus dem verstaubten Wortschatzrepertoire ihrer 68er-Eltern stammen, fordern die ver- und umerzogenen Weltverbesserer „Freie Bildung für alle“ und garantieren der Studentenschaft „einen heißen Herbst“. Aufzeigt und durchgesetzt werden sollen auch die „Möglichkeiten einer ...
...weiter18.11.2009
Derzeit demonstrieren die Schüler und Studenten gegen eine seelenlose Massen-Universität, die immer mehr Stoff und Prüfungen vorsieht und zugleich für die Studierenden kaum noch bezahlbar ist. Die falsche Zielvorgabe „Bildung für alle“ und die Geringschätzung von Haupt- und Realschule hat zu einem massiven Anstieg der Studierenden gesorgt, was überfüllte Hörsäle und eine um sich greifenden Orientierungslosigkeit unter den Studenten zur Folge hat. Eigentlich demonstrieren die Studenten gegen die „Bologna University“ mit ihrem „Bachelor“- und „Master“-Abschluß und für das alte deutsche Bildungsideal von Wilhelm von Humboldt mit dem Prinzip der Einheit von Forschung und Lehre und der allseitigen humanistischen Bildung. Der Bologna-Prozeß begann 1998 mit der „Sorbonne-Deklaration“, einer Absichtserklärung Frankreichs, Englands, Deutschlands und Italiens, ihre Hochschulwesen zu vereinheitlichen. 1999 folgte die Erklärung von Bologna, in der 29 europäische Nationen diese Vereinheitlichung im Rahmen der EU fixieren. Der Prozeß soll 2010 ...
...weiter16.08.2008
Hilmar Kopper, vormaliger Vorstandssprecher der Deutschen Bank, wird von der Süddeutschen Zeitung (März 2007) zitiert: "... jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate- identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!" Wir schlagen Alarm, die deutsche Sprache stirbt allmählich! Wenn in Ingolstadt zum Beispiel für einen Werks- und Lagerverkauf geworben wird, dann heißt es dort: "Kommen Sie jetzt zum Ingolstadt-Village-Outlet-Shopping, direkt in Ingolstadt Village". In vielen Läden gibt es Obst und Kaffee nur noch als "To go" und nicht mehr zum Mitnehmen und der Sommer-/Winterschlußverkauf wurde durch den "Sale" ersetzt. Mich fragte meine Oma kürzlich beim Einkaufen: "Du, was heißt das eigentlich?" Wir gewöhnen uns daran, durch eine Welt zu gehen, in der man nichts und niemanden mehr versteht - nur noch (erfreut) glaubt wiederzuerkennen. Ist das unsere Zukunft?Wir müssen an die ...
...weiter01.12.2007
Ein Brief von Frank Rennicke und Familie an den Bayerischen Rundfunk An den Bayerischen Rundfunk z.Hd. Hörerbetreuung/ Radio Rundfunkplatz 1 80335 München Sehr geehrte Damen und Herren! Seit Jahren hören wir als kritische Zeitgenossen Radio, nachdem wir das Fernsehgerät zum Schutze unserer Seelen und besonders unserer Kinder aus unserem Hause verbannt haben. Als Akt der Notwehr sind wir gezwungen, solch politisch unkorrekte Maßnahmen zu ergreifen -- die derzeitige Bundesfamilienministerin hat sich mehrfach ähnlich zum Fernsehen in der BRD geäußert. Durch Umzug ins Bayrische hofften wir nun, zumindest ein angenehmeres Radioprogramm erfahren zu dürfen. Als Hörer Ihrer Rundfunkprogramme fühlen wir uns als Großfamilie jedoch auch beim Bayerischen Rundfunk nicht mehr «zu Hause«. Selbst der »Heimatsender« BR1 mit seiner überwiegend englischsprachigen Musik kann hier kaum Geborgenheit geben. Wir fragen uns, wieso Radio Niedersachsen oder SWR4 hier eher mal Peter Alexander oder Reinhard Mey bringen, BR1 jedoch die Ami-Charts der 60er Jahre durcharbeitet -- und das zu über 60 ...
...weiter16.05.2007
Zum Muttertag denken wir Nationaldemokraten an einen Spruch von Ina Seidel: "Vaterliebe baut das Haus, Mutterliebe schmückt es aus, Kindesliebe allezeit Leuchtet hell aus Dankbarkeit". Der traditionelle Muttertag ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter und der Mutterschaft und findet am 2. Sonntag im Mai statt. Als Mutter bezeichnet man allgemein die Frau, die mindestens ein Kind geboren hat. Das Wort "Mutter" stammt ursprünglich aus dem indogermanischen Stammwort *matér- und kommt in den meisten indoeuropäischen Sprachen vor.Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) wendet sich gegen eine "Entmutterung" unserer Gesellschaft, aufgrund einer Entwertung der Mutter. Auf diesen Umstand hat schon vor mehr als einem Jahrhundert der Schriftsteller Aldous Huxley in seiner "Schönen neuen Welt" offengelegt, als er prophezeite, die Wörter "Mutter" und "Vater" würden aus unsere Sprache verschwinden.Eine unbezahlte Familienarbeit von Müttern für ihre Kinder und alte Angehörige wird immer seltener. Viele Mütter in Bayern wünschen sich ...
...weiter19.04.2007
30.11.2006 Die linksextreme Tageszeitung “junge Welt” meldete am 21. November 2006, daß die bayerische Staatsanwaltschaft wegen gemeingefährlicher Sachbeschädigung gegen den “antifaschistischen” Aktionskünstler Wolfram Kastner ermittelt. Ihm und einigen Unterstützern wird vorgeworfen, Mitte Oktober in Landsberg bei München einen 600 Kilogramm schweren Gedenkstein für den deutschen Freiheitskämpfer Albert Leo Schlageter umgekippt zu haben.Albert Leo Schlageter wurde am 12. August 1894 in Schönau im Schwarzwald geboren und von französischen Besatzern des Ruhrgebietes am 26.5.1923, im Alter von 28 Jahren auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf hingerichtet. Noch kurz vor der Exekution notierte er: “Sei was du willst, aber was du bist, habe den Mut, ganz zu sein.“ Der Leichenzug nach Schönau geriet zur nationalistischen Protestkundgebung gegen die französischen Ruhrbesetzung und den rheinischen Separatismus.Schlageter ist ein deutscher Nationalheld, auch wenn er heute weitestgehend unbekannt ist. Jenseits von ideologischen Vorgaben hat er sein Leben im Kampf gegen die ...
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