19.04.2007
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Für unsere Heimat - Nein zum Flughafenausbau!
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Zur Hauptseite wechseln10.09.2006 Nach Abstimmung im Aufsichtsrat mit den Gesellschaftern am 27. Juli 2005 sprach die Flughafen München Gesellschaft (FMG) erneut von der Notwenigkeit einer dritten Startbahn.
Dem zugrunde liegt ein Wachstums des Flugverkehrs am Flughafen München.
Diesen fragwürdigen Wachstum betrachten Kritiker seit 2001, nach bekannt werden der Baupläne der FMG, als äußerst zweifelhaft, da im internationalen Vergleich die FMG die Flugkapazität nämlich extrem schlecht ausnutzt.
London-Heathrow:
67,3 Mio. Fluggäste
470.000 Flugbewegungen
London-Gatwick:
31,5 Mio. Fluggäste
251.000 Flugbewegungen
Frankfurt/Main:
51,1 Mio. Fluggäste
477.500 Flugbewegungen
München:
26,8 Mio. Fluggäste
383.000 Flugbewegungen
(Daten 2004)
Das heißt: Die Start- und Landebahn ist nicht notwendig.
Schlimmer noch => sie ist eine umweltpolitische Katastrophe für das Umland!
Heimat- und Naturzerstörung und eine zusätzliche massive Belastung für viele Menschen wären die Folgen einer dritten Startbahn.
Die neue Landebahn soll voraussichtlich nördlich der beiden bestehenden Bahnen im Flughafenvorranggebiet gebaut werden. Damit die neue Bahn unabhängig von den beiden bestehenden betrieben werden kann, muss sie etwa in einem Abstand von etwa 1500 m errichtet werden.
Die Lärmbelastungen für die Bevölkerung würde massiv ansteigen, im Westen wäre insbesondere der südliche Teil von Freising (Ortsteil Lerchenfeld mit rund 12.000 Einwohnern und Ortsteil Attaching mit über 1000 Einwohnern) betroffen, im Osten besonders die Ortschaften Berglern und Wartenberg. Auch die bereits jetzt schon erhebliche Abgasbelastung würde weiter zunehmen.
Wie wirtschaftlich tragbar ist eine dritte Startbahn?
Dass durch einen weiteren Flughafen-Ausbau der Flugverkehr an Marktanteilen gewinnen solle, ist angesichts von Marketingzuschüssen für Langstreckenflüge, steuerfreiem Kerosin und zinsloser Kredite nahezu chancenlos.
Wenn es zum Ausbau am Flughafen käme, fürchtet man mit Recht höhere Lebenshaltungskosten, Lärm, Luftschadstoffe, und dazu sinkende Immobilienwerte - das wäre ja wohl alles andere als wirtschaftlich tragbar!
Nein zum Flughafenausbau heißt Nein zur Dritten Startbahn, denn es muss den Menschen endlich wahrhaftig werden, dass es nicht einfach eine zusätzliche Startbahn wäre, sondern ein Ausbau, der den Flughafen im Moos dann aus einem Regionalflughafen für Bayern in eine ganz andere Dimension heben würde. Und das mit fatalen Folgen für die gesamte Region!
Wir als Vertreter der nationalen Opposition in Freising lehnen die Ausbaupläne des Münchner Flughafens entschieden ab und erklären uns solidarisch mit allen Betroffenen. Die geplante Erweiterung des Flughafens mit einer dritten Start- und Landebahn würde unsere Heimat und Natur zerstören.
Wir verweisen an dieser Stelle zu der, nach unserer Meinung am informativsten Seite im Netz: Keine Startbahn 3 http://www.keine-startbahn3.de/
