16.07.2007
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Sendlinger lehnen Moschee erneut ab!
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Zur Hauptseite wechselnVergangene Woche fand in der Dreifachturnhalle an der Gaißacher Straße eine Stadtteil-Bürgerversammlung statt.
Der wichtigste Punkt, der von OB Ude geleiteten Versammlung war wohl der vom Stadtrat fast einstimmig beschlossene Bau einer Großmoschee am Gotzinger Platz, mitten im alten Sendling. Es wurden mehrere Anträge gestellt, unter anderem vier gegen den Moscheebau am Gotzinger Platz und zwei dafür. Ein Pro-Moschee-Antrag wollte zudem die Umbenennung des Platzes in „Nelson-Mandela-Platz“. Ein weiterer Antrag forderte die öffentliche Bekanntgabe der Gesamtkosten des geplanten Moscheebaues, einschließlich Infrastruktur und Zinsbelastung. Das Grundstück für die Moschee wurde schon vor zwei Jahren verkauft, bisher wäre aber noch nichts bezahlt worden. Auch die Kostenbeteiligung der türkischen Vereine sei nicht bekannt. Ein Antrag bemängelte die moderne Architektur des geplanten Moscheegebäudes, das sich in das denkmalgeschützte Ensemble gegenüber der Korbinianskirche nicht einfügen würde.
OB Christian Ude rügte die Haltung vieler Münchner Bürger zu den Integrationsbemühungen der Landeshauptstadt. Er bezichtigte die Antragssteller gegen die Moschee, unlogische und falsche Argumente zu verwenden. Eine Moschee mit Kuppel und Minaretten würde neben einer christlichen Kirche wegen ihrer Türme weniger auffallen, als wenn sie alleine da stünde.
Als Ude die Ernsthaftigkeit der Bürgerversammlung bezweifelte, kam es zu erregten Zwischenrufen. Bereits früher hatte sich Ude über die Köpfe der 37.000 Sendlinger hinweggesetzt: Nach der Ablehnung der Moschee in der Bürgerversammlung am 16. Juni 2005 sagte er trotzig, dies sei nicht relevant, „die Moschee in Sendling wird gebaut.“ Auch jetzt legt sich Ude für die weitere Islamisierung Münchens wieder kräftig ins Zeug. Er hält den islamischen Trägerverein (im Vorstand, ein Schwager von Erbakan) für „gemäßigt“ und lobt die Moschee an der Freisinger Landstraße. Ude verwies wiederholt auf den Stadtratsbeschluß, auch die CSU sei jetzt ja für die Moschee.
Ergebnis der Abstimmung: 371 Stimmen gegen die Moschee und 222 dafür. Doch Ude und Co. dürfte dies von ihrem Kurs nicht abbringen. Bezeichnend für das Ausmaß der Überfremdung war der Antrag einer Sendlingerin, die vorschlug, daß alle Bezeichnungen in Läden, Auslagen und Gaststätten auch in deutscher Sprache zu erfolgen hätten.