04.08.2007
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Islam-Zentrum für München
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Zur Hauptseite wechselnJetzt kommt es richtig dick für die einheimischen Münchner. Neben der Großmoschee in Sendling soll in der bayerischen Landeshauptstadt auch noch ein „Zentrum für Islam in Europa“ entstehen, eine Ausbildungsstätte für Imane.
Das ist jedenfalls der Wunsch des Penzberger Imams Benjamin Idriz. Als Finanzier hat Idriz den Emir von Sharjah, Mohammed Al-Quasimi, gewonnen. Ausgehend von dem „gut gelungenen Jüdischen Zentrum am Jakobsplatz“ fordert der Iman das Islam-Zentrum mit islamisch-theologischer Akademie, Hörsaal, Seminarräumen und einer öffentlichen Bibliothek, sowie ein Gemeindehaus, ein Museum und ein Gebetsraum. Natürlich soll das analog zum Jüdischen Zentrum auch in der Innenstadt realisiert werden. Idriz rechnet mit einem Flächenbedarf von 8000 Quadratmetern und will ein Grundstück „in innerstädtischer Lage“. Laut bayerischen „Verfassungsschutz“ soll die Penzberger Gemeinde des Iman Benjamin Idriz Verbindungen zu der als extremistisch eingestuften Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) haben. Nicht desto trotz ist der aus Mazedonien stammende Iman in der Münchner „Stadtgesellschaft“ gut integriert und wird zu Empfängen und anderen städtischen Veranstaltungen regelmäßig eingeladen. Auch die Bischöfe Susanne Breit-Keßler und Engelbert Siebler stehen dem Vorhaben aufgeschlossen gegenüber.