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23.02.2011

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SPD-Ortsverein wählt „Türkischstämmigen“ zum Vorsitzenden

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Kasim Kocakaplan – so heißt der neue Star und Vorsitzende des SPD-Ortsvereins der bayerisch-schwäbischen Kleinstadt Illertissen. Wie bereits der ziemlich unschwäbisch klingende Name erahnen läßt, handelt es sich um einen aus der Türkei stammenden Mitbürger, der von der SPD so begeistert war, daß er sich bereits zwei Jahre vor dem im Jahr 1997 erfolgten Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft zum Eintritt in den SPD-Ortsverein Illertissen entschied und dort schon bald verschiedene Vorstandsämter angenommen hat. In seiner Laudatio betonte der nach zwei Amtsperioden abgewählte ehemalige Illertisser Bürgermeister und jetzige stellvertretende SPD-Vorsitzende des Bezirks Schwaben Dr. Karl-Heinz Brunner, daß es sich bei dem frischgebackenen Ortsvorsitzenden um ein „gelungenes Integrationsvorbild“ handelt (Illertisser Zeitung vom 21.02.2011). Was dieser hochrangige Provinzpolitiker mit diesem hohlen und abgedroschenen Begriff “Integration“ meinte, erschließt sich dem SPD-fernen Beobachter jedoch nicht. Es ist jedenfalls kaum zu vermuten, daß dies eine Anspielung auf den Satz „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ war, mit dem Kocakaplan die versammelte Internationale konfrontierte. Hätte ein originär-deutscher Bewerber um einen SPD-Ortsvorsitz einen solchen Ausspruch gewagt, dann hätte er wohl nicht die geringsten Chancen gehabt, in dieses Amt gewählt zu werden – vielmehr hätten die in Ohnmacht gefallenen Genossinnen und Genossen während einer Unterbrechung mit Riechsalz belebt und aufgrund des Schocks, daß derartige „rechtsradikaler“ Geisteshaltung entstammenden Aussprüche in den eigenen Reihen möglich sind, psychotherapeutisch betreut werden müssen. Aber nachdem dieser “stolze Deutsche“ u.a. auch einen Arbeitskreis leitet, der sich mit “Integration“ befaßt und der autochthonen Bevölkerung mit dem im letzten Jahr veranstalteten „Multikultifest“ gezeigt hat, was “Integration“ ist, haben die Roten verstanden und richtig gehandelt.
Derartige „gelungene Integrationsvorbilder“ sind in der SPD nichts Neues, glänzt doch in deren Reihen auch der ehemalige `Europa-Abgeordnete´ mit dem wohlklingenden Namen „Vural Öger“, der ein paar Jahre, nachdem er vom damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau für sein interkulturelles Engagement und für seine Unterstützung zur Integration der ausländischen Einwohner in Deutschland das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen hatte, prophetisch verkündete: „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen. Das, was Kamuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen“ (FOCUS Online vom 26.05.2004). Daß die Zeitung `Hürriyet´ dies ebenfalls als „Witz“ verstanden hat, wie Öger dieses Zitat später erklärte, ist zu bezweifeln.
Es wird spannend, wenn ein derartiges „gelungenes Integrationsvorbild“ irgendwann einmal auch den SPD-Bundesvorsitz übernimmt. Koalitionen mit den Integrationswundern anderer Parteien wie dem Vorsitzenden des für gewöhnlich bevorzugten SPD-Koalitionspartners Bündnis 90/Die Grünen bekämen auf diese Weise eine völlig neue Qualität. Der waschechte Vorzeige-Schwabe Cem Özdemir hat nämlich – wie Genosse Öger – ebenfalls in der `Hürriyet´ über die Entwicklung des Deutschen Volkes philosophiert: „Die Deutschen werden bald – wenn sie an ihrer Situation nichts ändern – durch unsere gesunden türkischen Männer und Frauen weggeboren, im wahrsten Sinne des Wortes. Schon bis 2050 erwarten wir eine demographische Entwicklung, mit der die türkischstämmige Minderheit zur Majorität wird und die Geschicke des Landes entscheidend mitbestimmen kann“ (Recklinghäuser Zeitung vom 17.09.2010).
Daß diese Äußerungen seitens der “türkischstämmigen“ Politiker nicht als bedauernswerte Entwicklung oder gar als ein „Witz“ verstanden werden, sondern daß es sich hierbei um eine langfristige Strategie handelt, hat der “grüne“ Multi-Funktionär Daniel Cohn-Bendit schon vor vielen Jahren verraten: „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern“ (fakten Nr. 11 / 2010, S. 7).
Das letzte Sahnehäubchen „gelungener Integration“ wird eines Tages aufgetischt werden, wenn die „gelungenen Integrationsvorbilder“ ihre Koalitionsverhandlungen auf türkisch führen. Das wäre dann der letzte lustige Schritt zur Vollendung der von Bundespräsident Wulff gewünschten „Bunten Republik Deutschland“ (BRD).
 

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