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20.03.2011

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Welche jüdischen Wurzeln?

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In seiner Aschermittwochsrede beschwor der CSU-Vorsitzende Seehofer wieder einmal ein „deutsches Leitbild christlicher Prägung mit jüdischen Wurzeln“. Er folgt damit einer Argumentationslinie von Islamkritikern, welche die demonstrative Nähe zum Staat Israel und der Judenheit insgesamt sucht, um dem Schußfeld der linken Meinungswächter zu entkommen.
Seehofers Aussage von angeblich „jüdischen Wurzeln“ sind natürlich Unsinn, die in Zeiten, als in Deutschland noch eine einigermaßen umfassende Allgemeinbildung herrschte weder gesagt, noch geglaubt worden wäre. Das deutsche Volk und seine Kultur wurzeln selbstverständlich hauptsächlich in seinem germanischen Erbe, neben griechischen, römischen und keltischen Einflüssen. Demgegenüber ist ein jüdischer Einfluß verschwindend gering.
Juden hatten in Deutschland immer nur einen Bevölkerungsanteil von deutlich unter einem Prozent. Niemand hatte sie ins Land gerufen, ähnlich wie die römischen Legionen niemand nach Germanien gebeten hatte. Der Anteil der Juden, die positive Spuren in der deutschen Kultur und Geschichte hinterlassen haben, ist demnach überschaubar. Er beschränkt sich auf Einzelpersonen in Kunst, Wissenschaft oder auch Politik, wobei auch hier wieder zwischen bösartigen Deutschenhassern, wie Tucholsky oder Horkheimer, und anständigen Männern, wie Rathenau oder Haber unterschieden werden muß.

Jüdischer Einfluß ist aber im Sprachgebrauch immer noch erkennbar und zwar in Lehnworten aus dem Jiddischen, die ausschließlich negativ besetzt sind. Beispiele?
Schlamassel, Massel, meschugge, Mischpoke, Schickse, Schmonzes, Schmonzette,
Tacheles, Stuss, Tinnef, Kassiber, Schmiere, Schmock, Ganove, petzen, Reibach, mies, Kaff oder Chuzpe.
Kann Seehofer andere Wurzeln, andere Einflüsse benennen? Schwerlich. Das ist auch nicht der Grund für derartige Aussagen. Der Philosemitismus, der aus der Geschichtsschreibung und dem Geschichtsbild der Siegermächte des 2. Weltkrieges resultiert, ist die Staatsraison der BRD, gewissermaßen die Staatsreligion, der sich alle Einwohner der BRD (auch Moslems) zu unterwerfen haben. Juden sind in der BRD nämlich nicht von irgendwelchen finsteren Deutschen bedroht, sondern von zehntausenden rabiaten Judenhassern arabischer Herkunft, die es sich in den deutschen Sozialsystemen bequem gemacht haben. Diese Erkenntnis scheint sich mittlerweile im politischen „Spitzenpersonal“ herumgesprochen zu haben.
Der christliche Glaube wiederum ist unter den Deutschen aus verschiedenen Gründen auf dem Rückzug. Eine betrunkene Bischöfin zur Fastenzeit am Lenkrad, massenhafte Kinderschändungen durch Kirchenpersonal, politisierende Links-Pfaffen und eine vollständig durchkonsumierte Gesellschaft sorgen für leere Kirchen, während eine Moschee und Synagoge nach der anderen eröffnet wird.
Moscheen und Synagogen sind, ebenso wie die mittelalterlichen christlichen Dome, eben auch politische Botschaften. Das Schicksal einer Kultur, eines Volkes, entscheidet sich auch immer über die Religion. Moscheen und Synagogen in Deutschland sind auf dem Vormarsch, Kirchen auf dem Rückzug. Wenn angeblich Konservative den Zusammenhang zwischen demografischen Zusammenbruch, Kulturabriß, nationaler Selbstaufgabe und Einwanderung nicht erkennen wollen oder erkennen können, haben sie jeglichen Anspruch verwirkt, für Volk und Vaterland handeln zu wollen.
Seehofer irrt aber auch, wenn er meint, Araber, Türken und andere integrationsunwillige oder integrationsunfähige Völkerschaften müßten nur die deutsche Sprache erlernen oder sich pro forma zum Grundgesetz bekennen, um aus im wahrsten Sinne des Wortes Fremden „Deutsche“ zu machen. Deutscher ist man durch Sprache, Kultur, gemeinsam erlebter Geschichte und gemeinsamer Abstammung. Aus diesem Grund sind ein Südtiroler Bergbauer, ein Arbeiter aus Eupen und ein rußlanddeutscher Aussiedler eben Teil des deutschen Volkes. Deutschland ist auch nicht mehr Deutschland, wenn die einheimische Bevölkerung durch Millionen afrikanischer und asiatischer Christen oder grundgesetzkompatibler Moslems und Juden ausgetauscht wird. Jedes Volk hat seine Heimat. Für Moslems steht eine Vielzahl von Ländern zur Auswahl und auch das jüdische Volk hat das Anrecht auf einen eigenen Staat. Der CSU aber ist es egal, wer in diesem Land lebt, wenn diese Person nur CSU wählt. Weg mit diesen Heuchlern!
 

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