21.04.2011
In Ebersdorf bei Coburg ist die angestammte Bevölkerung durch ein geplantes Asylantenheim für das Ausländerthema derzeit besonders sensibilisiert. Jetzt scheint endgültig festzustehen, daß etwa 70 abgelehnte Asylbewerber im Ort aufgenommen werden müssen.
Ursprünglich sollten es mehr als doppelt soviele Flüchtlinge sein, wogegen die Ebersdorfer aber lautstark protestiert hatten. Daraufhin entwarfen Bürgermeister und Landrat ihr “Konzept” einer Verteilung der Ausländerflut auf den Gesamt-Landkreis, was von der bayerischen Regierung jedoch erwartungsgemäß abgelehnt wurde, da per Gesetz nun einmal Sammelunterkünfte vorgeschrieben sind. Es bleibt abzuwarten, inwieweit Ebersdorfs Bürgermeister seine letzten verbliebenen Trümpfe zur Verhinderung des Asylantenheims ausspielen kann, nämlich den unsicheren Brandschutz und eine geänderte Flächennutzung.
Nichtsdestoweniger geht die vielbeachtete nationale Aufklärungsarbeit in Ebersdorf unvermindert weiter. So wird dieser Tage wieder eine große Flugblattaktion vor Ort durchgeführt. Zur Briefkastenverteilung kommt dabei neben der NPD-Rückantwortkarte “Millionen Fremde kosten uns Milliarden” auch die brandaktuelle Flugschrift “Fremdarbeiterinvasion stoppen!” des Freien Netz Süd, welche die bewußte Grenzöffnung für Hunderttausende osteuropäische Lohndrücker ab dem 1. Mai dieses Jahres anprangert.