06.07.2011
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Winterolympiade nicht in München
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Zur Hauptseite wechselnDas Internationale Olympische Komitee hat die Winterspiele 2018 nach Südkorea vergeben. Verlierer war die Bewerbung von München mit den externen Veranstaltungsorten Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königsee.
Zweifellos hatte die Entscheidung des IOC ihre Gründe in den „aufstrebenden“ Märkten Ostasiens. Olympische Spiele, Fußball-Weltmeisterschaften und viele andere „Sport-Events“ werden seit geraumer Zeit nur noch nach wirtschaftlichen Überlegungen vergeben. Daher ist sich die NPD Bayern auch nicht sicher, ob sie die Entscheidung des IOC begrüßen oder bedauern soll. Wer aber versucht, der Welt mit Schwarzafrikanern im Trachtenjanker und mit Maßkrug in der Hand, eine „Weltoffenheit“, eine Realität vorzugaukeln, die der Wirklichkeit überhaupt nicht entspricht, braucht sich nicht zu wundern, wenn dies die restliche Welt nicht glaubt. Südkorea war einfach ehrlicher: sie versprachen Kohle, Kohle, Kohle – Asien ist ein Riesen-Markt. Die „Vertreter“ aller Drittwelt-Staaten werden sich in den nächsten Jahren auf fette Überweisungen von asiatischen Großkonzernen für sich und ihre Ehefrauen freuen können.
München hat durch die lückenhafte Bewerbung die Ausrichtung der olympischen Spiele auch nicht verdient. Wer aus politischen Gründen, aus Gründen der Staatsraison, mit keinem Wort erwähnt, daß Garmisch-Partenkirchen im Jahre 1936 schon einmal Gastgeber der Winterspiele war, sollte einmal in sich gehen, ob die Betonung von angeblicher Weltoffenheit, der Bezug auf die Sommerspielevon 1972 oder die Versicherung, Kohlenstoffdioxid-emissionsfreie Spiele durchführen zu wollen, bei der Masse der stimmberechtigten IOC-Mitglieder ankommt. Wer seine eigene Vergangenheit verdrängt, verleugnet oder verfälscht darstellt, wird keine Zukunft haben.
Herzlichen Glückwunsch, Südkorea!