30.11.2009
20 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland immer noch nicht frei.
Die Selbstinszenierung der BRD-Machthaber am 20. Jahrestag des Mauerfalls weckte fatale Erinnerungen an die 40-Jahrfeier der DDR am 7. Oktober 1989. Es fehlte nur noch die Militärparade beim „Fest der Freiheit“ vor dem Brandenburger Tor. Tatsächlich ist die BRD der DDR in den letzten 20 Jahren immer ähnlicher geworden.
„Wir sind das Volk!“ – war der Ruf der DDR-Bürger, bevor die Mauer fiel. Was ist davon geblieben? Wo sind Freiheit und Souveränität verwirklicht? Und: Hat das deutsche Volk überhaupt noch etwas zu sagen? Auch wenn nach außen alles demokratisch aussieht war die BRD niemals etwas anderes als ein Besatzungsstaat. Die persönliche Freiheit zu konsumieren und zu kaufen täuscht über das Fehlen der Volkssouveränität hinweg. Nach Nietzsche ist niemand hoffnungsloser versklavt ist als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. Tatsächlich wird das Volk zwar alle vier Jahre zu inszenierten Wahlen gerufen, hat aber nicht wirklich etwas zu entscheiden. Ob Masseneinwanderung und Überfremdung, Abschaffung der Deutschen Mark, EU-Osterweiterung, Staatsverschuldung, Zahlungen an das Ausland, EU-Verfassung oder Kriegseinsätze – in keinem Fall wurde das Volk befragt.
Die Stasi wurde nicht abgeschafft, sie heißt nur anders. Die Propaganda ist subtiler als in der DDR, die Überwachung technisch so vollkommen, daß man sie kaum wahrnimmt. Online-Durchsuchung, E-Mail- und Telefonüberwachung, Bewegungsprofile, Denunziation und öffentlicher Rufmord bis hin zur gezielten „rechtmäßigen“ Tötung nach EU-Verfassung – die DDR ist wieder da. Allein 2005 gab es in der BRD über 13.000 Strafverfahren wegen Meinungsäußerungsdelikten. Ja, auch Haftstrafen für Meinungsdelikte gibt es heute wieder.
Die BRD kennt die Reisefreiheit und einen reich gedeckten Warentisch - für den, der es sich leisten kann. Dafür gab es in der DDR keine Masseneinwanderung, keine Globalisierung und keine Massenarbeitslosigkeit. Und es gab, anders als in der BRD, deutsche Kulturpflege und preußische Tugenden. Die BRD-Politik ist schlimmer als die der DDR, weil sie das deutsche Volk abschaffen will!
1989 war nur eine Etappe in der deutschen Geschichte. In seiner 2000 jährigen Freiheitssehnsucht, 1809, 1848 und 1989 aufflammend, rufen wir das deutsche Volk auf, sich der globalistischen Fesseln zu entledigen und die Einheit und Freiheit zu vollenden!
In Hambach, im Mai 1832, war die erste nationale deutsche Massenkundgebung für Einheit und Volksherrschaft. Aus dieser Kundgebung soll heute, 20 Jahre nach dem Mauerfall, zitiert werden, um in den Jahren der größten Bedrohung unserer Nation den Geist der Geschichte zu rufen:
„Auf darum, ihr deutschen Männer und Brüder, vereinigt euch alle, die ihr wahre Freunde des Vaterlandes seid, vereinigt euch! Nicht im Geheimen und Verborgenen, sondern wie heute im Angesicht des Vaterlandes und wirkt, daß die Schlechten Widerstand und die Schwachen eine Stütze haben. Wirket, daß die Unentschlossenen zum Entschlusse kommen, die Zaghaften Mut gewinnen und die öffentliche Meinung in Wahrheit sich ausspreche. Nur auf diese Weise kann dem teuren Vaterlande Hilfe und Rettung kommen, nur auf diesem Wege werden in ihm Ruhm und Glück, Ehre und Wohlstand auferstehen. Gelingt es uns zu handeln, wie es Pflicht, Zeit und Lage gebieten, gelingt es uns, die vereinzelten Kräfte zu vereinigen und die vereinigten klug zu gebrauchen – welche Macht dürfte es dann wagen, unserem festen und ernsten Willen entgegenzutreten?
Darum allen deutschen Männern, welche für die Wiedergeburt des Vaterlandes entschlossen sind jedes Opfer zu bringen, ein dreimaliges Lebehoch!
Es lebe Deutschlands Einheit!
Deutschlands Freiheit - und durch sie Deutschlands Wiedergeburt!“