26.01.2003
Es ist an der Zeit, daß wir uns mit den Unterdrückten der Welt vereinigen
und nicht mit den Unterdrückern.
Die unter US-amerikanischen Oberbefehl stehende NATO wurde als Instrument der Vereinigten Staaten von Nordamerika (USA) zur Beherrschung Europas geschaffen.
Während des Kalten Krieges richtete sie sich in erster Linie gegen eine Ausweitung des Einflußbereiches des Warschauer Paktes. Nachdem der Warschauer Pakt aufgelöst wurde, tritt der angriffslustige Charakter der NATO immer deutlicher zu Tage.
Sie weitet ihren Einfluß in Osteuropa immer weiter aus und wird mehr und mehr zu einer internationalen Eingreiftruppe, die Länder überfällt oder bedroht, die sich den Vereinigten Staaten von Nordamerika (USA) widersetzen und von diesen als "Schurkenstaaten" wie Irak und Nordkorea definiert werden. Die NATO ist somit Hauptträger des US-Imperialismus in Europa.
Wir Nationaldemokraten in Bayern sind der Auffassung, daß deutsche Soldaten das Vaterland zu verteidigen haben, sich nicht an Angriffskriegen der USA und der von ihr beherrschenden NATO beteiligen sollten und nicht für fremde Interessen geopfert werden dürfen.
Daher fordert die NPD:
1) Keine weitere Beteiligung deutscher Streitkräfte an Auslandseinsätzen der NATO - Deutschland darf nicht länger als Drehscheibe für US-imperialistische Angriffskriege mißbraucht werden !
2) Austritt aus der NATO - Der Imperialismus muß geschwächt, das Recht der Völker auf Freiheit und Selbstbestimmung gestärkt werden !
3) Auflösung der NATO - Der Träger des US-Imperialismus muß aus Europa verschwinden, damit ein Europa der freien Völker entstehen kann.
4) Keinen US-amerikanischen Angriffskrieg gegen den Irak !
5) Ein klares NEIN Deutschlands gegen den von den USA geplanten Irak-Krieg im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Kursawe
(NPD-Landespressesprecher Bayern)