10.08.2008
Kein Hauch vom Übervater
20 Jahre nach dem Tode ihres einstigen Übervaters Franz-Josef-Strauß ist die CSU in einem armseligen Zustand. Gerade mal der humorlose Aktentaschenträger von FJS konnte noch als Edmund I („der Stotterer“) das Amt des Parteichefs und des Ministerpräsidenten unter einem Hut vereinen. Das jetzige Tandem Huber-Beckstein ist außerstande der CSU als Integrationsfiguren zu dienen. Dies fällt um so mehr ins Gewicht, als die CSU-Führung in keinem Politikfeld den Ton angeben kann. Sie hechelt dem Zeitgeist hinterher und wird zum Spielball der Medien und der hinter ihnen stehenden Kapitalinteressen. Das Ergebnis ist grotesk: Die alte Kilometerpauschale soll wieder gelten, die erst mit den Stimmen der CSU abgeschafft wurde. Noch eine „Steuerreform“ soll „für mehr netto“ sorgen, wo die CSU gerade bei der größten Steuererhöhung mitgemacht hat.
Und überhaupt: Bei allen Versatzstücken neomarxistischer Politik liegt die CSU voll auf Linie: Gender Mainstreaming, Kinderkrippen, Ganztagsschulen, Masseneinwanderung und EU-Bürokratie, bis zur Illusion der „Einen Welt“. Familien und selbständige Leistungsträger werden benachteiligt, unselbständige Leistungsempfänger gezüchtet. Da kann es nicht wundern, wenn schon Rollenspiele für eine schwarz-grüne Koalition eingeübt werden. Es gibt ja kaum noch Unterschiede zwischen den jetzigen Landtagsparteien: Die Roten machen auf Tradition, die „Grünen“ tun in Wirtschaftkompetenz und die Schwarzen haben endlich ihren ersten schwulen Bürgermeister.
Für den echten Bayern ist die CSU längst nicht mehr wählbar. Der Bayer schätzt seine Heimat, seine Tradition und seine Familie. Er will den Bauernstand erhalten und keine „grüne Gentechnik“. Er will seine Arbeit und seinen Frieden. Er mißtraut der Globalisierung und den Auslandseinsätzen. Er wählt NPD – die Heimatpartei!
Mit freundlichen Grüßen
Roland Wuttke
NPD-Landespressesprecher Bayern