10.10.2007
Presseerklärung der bayerischen NPD zur Wahl von
Günther Beckstein zum bayerischen Ministerpräsidenten
Der Zerfall der CSU, von der einst mächtigen Regionalpartei zur Unterabteilung der Globalisierer, zeigt sich jetzt auch im dürftigen Personalangebot zur Nachfolge von Edmund Stoiber. War dieser schon kaum mehr als ein prinzipienloser Apparatschik, fand sich keine Persönlichkeit mehr, die das Amt des Ministerpräsidenten und Parteichefs ausfüllen konnte. Das Tandem Huber – Beckstein stellt allenfalls eine Übergangslösung dar. Mit Huber an der Spitze der CSU wird das Gewicht Bayerns in der Bundespolitik weiter abnehmen und mit Beckstein wird ein abgenutzter Gaul (Stoiber) durch einen ebenso alten und verbrauchten Gaul ersetzt.
Der 64jährige Günther Beckstein bleibt eine zwiespältige Gestalt. Auch wenn die bayerischen Medien seit geraumer Zeit versuchen, ihn als Landesvater aufzubauen, wird er bayerische Identität niemals verkörpern. Als evangelischer Franke mit Vater-Komplex steht er eher für jenen puritanischen Eifer, der alles rigoros bekämpft, was die eigene Machtposition gefährden könnte.
Der Mann mit kalmückenhaften Habitus und zuweilen legasthenischen Zungenschlag hat alles verinnerlicht, was die globalen Geldmächte zu fordern pflegen. Als Politchrist redet er anders als er handelt. Im skrupellosen Machtstreben schreckt er selbst vor dem Mißbrauch der Staatsorgane und vor klaren Rechtsbrüchen nicht zurück. Erst vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, daß er die heimliche Installation von Spionagesoftware auf Computern von angeblich verdächtigen Personen angeordnet hat.
2003 inszenierte er mit Hilfe von V-Leuten, und unter beschämender Mitwirkung von Polizei und Justiz einen angeblichen Anschlag auf die Baustelle des Jüdischen Zentrums in München um im Landtagswahlkampf von der Truderinger Stimmenkaufaffäre der CSU abzulenken. Die terroristische Bedrohung, die er unentwegt zu bekämpfen vorgibt, hat er durch die Förderung der Masseneinwanderung in Bayern selbst heraufbeschworen. Unter Beckstein sind Meinungsfreiheit und Menschenwürde in Bayern massiv bedroht. Sein Haß gegenüber der nationalen Opposition lassen eine weitere Erosion des Rechtsstaates in Bayern erwarten. Beckstein, der sich mehr türkische Polizeibeamte in Bayern wünscht und anläßlich der Verleihung des „Jerusalem Awards 2006“ die Juden als den „fünften Stamm Bayerns“ bezeichnete, verheißt für Bayern nichts Gutes – auch wenn er nur als Interimslösung gilt.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Wuttke
NPD-Landespressesprecher Bayern