16.08.2009
Nach jüngsten Umfragen ist die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegseinsätzen ein zentrales politisches Thema geworden. Die Bundesregierung versucht immer noch den Bundeswehreinsatz in Afghanistan als Friedens- und Missionswerk hinzustellen. Doch die politische Klasse der BRD, die sich mit ihrer Kriegspolitik immer offener gegen das eigene Volk stellt, wird von der Realität eingeholt. In Afghanistan ist Krieg und die Bundeswehrsoldaten werden in alliierte Kriegsverbrechen hineingezogen.
Der „Wehrbeauftragte“ der Bundeswehr, Reinhold Robbe, der sich als „Anwalt der Soldaten“ bezeichnet, will den Kriegseinsatz in Afghanistan unbedingt fortführen. Der SPD-Politiker, der in der „Deutsch-Israelischen Gesellschaft “ und der „Deutschen Atlantischen Gesellschaft“ jeweils den Posten des Vizepräsidenten bekleidet, sagte der deutsch-israelischen Bild-Zeitung, es werde verdrängt, daß die Bundeswehr in Afghanistan Krieg führe und forderte hierfür stärkere Unterstützung von den Kirchen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden.
Währenddessen wissen die Bundeswehrsoldaten immer weniger, warum sie kämpfen. Weder in Afghanistan noch im Kosovo wird unser Land verteidigt. Das Gerede vom Kampf gegen den Terror überzeugt die Soldaten längst nicht mehr.
Sein wir doch mal ehrlich: Welcher junge Soldat will schon für US-Wirtschaftsinteressen, für Herrn Obama, Frau Merkel oder Herrn Steinmeier sterben?
Erst vor wenigen Wochen hat das Bundeskabinett den Einsatz von Awacs-Flugzeugen und weiteren 300 Soldaten beschlossen. Nach der Bundestagswahl droht eine Ausweitung der Kriegsbeteiligung. Schon jetzt stehen 4.800 deutsche Soldaten in Afghanistan – ein Riesenskandal weil es gegen Grundgesetz und Volksmeinung geschieht! Nach der Wahl soll in Afghanistan der schwere Schützenpanzer „Marder“ zum Einsatz kommen. Die Ketten des „Marder“ werden die vom deutschen Steuerdepp finanzierten und gerade erst gebauten Straßen im Norden Afghanistans wieder zerstören. Sogar Panzerhaubitzen sollen zum Einsatz kommen, somit also Artillerie, was des Angriffscharakter des Einsatzes unterstreicht.
Nur die NPD fordert konsequent: Bundeswehr raus aus Afghanistan! Keine deutsche Truppen im Ausland, keine ausländischen Truppen in Deutschland!
Roland Wuttke
Landespressesprecher
NPD-Bayern
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