21.09.2009
In einer Woche ist Bundestagswahl. Die Deutschen haben den bisherigen Wahlkampf eher teilnahmslos hingenommen. Sie scheinen zu wissen, daß Wahlen keine Veränderungen bringen. Das Ganze ist eine gewaltige Medieninszenierung bei der die Wahrheit zu einer Geldfrage geworden ist. Sonderparteitage, Sofortprogramme und Presseverlautbarungen sollen einen Diskurs zwischen den BRD-Blockparteien verkünden, der nicht wirklich ist. Auffällig ist dagegen die Einstellung der Blockparteien zur nationalen Opposition: Von der Linkspartei bis zur CSU sind sie sich alle einig im „Kampf gegen Rechts“ – dies hat der Wahlkampf wieder gezeigt.
Entscheidend für den inneren Zustand der BRD sind die sich immer deutlicher abzeichnenden Veränderungen im mentalen Bereich. Diese zeigen das Ausmaß der Zerstörungsarbeit des kapitalistisch-materialistischen Staates.
Die Jugend ist in Teilen orientierungslos geworden. Die jüngsten Gewalttaten Jugendlicher in München und Ansbach zeigen eine Verrohung in Folge der Auflösung der Familien. Selbst die „christliche“ CSU will die Mütter lieber am Fließband und die Kinder lieber in der Krippe sehen, als zu Hause. Dabei ist längst erwiesen, wie wichtig die dauerhafte Präsenz eines Elternteils für die frühkindliche Entwicklung ist.
Nach jeder spektakulären Gewalttat, die gleiche lächerliche Diskussion über Überwachungskameras, Sicherheitspersonal und Strafgesetze. Will der Staat mit Gesetzen korrigieren, was er an seelischer Zerstörungsarbeit zugelassen hat? Welche soziale Kompetenz kann ein Staatswesen beanspruchen, das die millionenfache Tötung ungeborenen Lebens institutionalisiert und finanziert?
Wie steht es eigentlich um die innere Souveränität des Staates, der die Eltern von Konzernen ausbeuten und die Kinder von den profitgierigen Medien erziehen läßt?
Die Blockparteien setzen auf das kurze Gedächtnis des Wählers und auf die Wirksamkeit ihrer Werbekampagnen. Und die Medien sorgen für die Einhaltung des politischen Reinheitsgebotes. Alles ist unter Kontrolle. Daher ist die Wahl im Grunde bedeutungslos.
Sie kann und wird keinen Systemwechsel herbeiführen. Doch das Problem des wirtschaftlichen und sozialen Niederganges ist damit nicht vom Tisch. Erst nach der Wahl wird es in aller Wucht die Menschen treffen. Sie werden sich dann noch stärker als bisher vom BRD-Staat abwenden und nach geistigen Alternativen suchen. Dann kommt die Stunde der nationalen Opposition.
Soviel ist jetzt schon klar: Trotz aller Hetze und Schikanen war von den Rechtsparteien nur die NPD in der Lage einen bundesweit flächendeckenden Wahlkampf zu führen. Dies zeigt ihr Antritt in allen Bundesländern und die Präsenz von 293 von 299 Direktkandidaten. Jetzt gilt es ein Signal zu setzen und die nationale Opposition für den zukünftigen Kampf stärken: Am 27.
September NPD wählen – der maximale Protest gegen das BRD-System!
Roland Wuttke
Landespressesprecher
NPD-Bayern
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