30.07.2011
Am Samstag, dem 23. Juli 2011, führte der NPD-Bezirksverband Unterfranken einen Aktionstag durch, der von freien Kräften aus der Region unterstützt wurde. Von 10 bis 13 Uhr fand ein Infostand in Bad Kissingen statt, an dem sich die Bürger über die Mißstände der EU informieren konnten. Zeitgleich wurden Flugblätter und Zeitungen in der Fußgängerzone und den Wohngebieten von Bad Kissingen unters Volk gebracht. 
Der Infostand sollte ursprünglich in der Bad Kissinger Fußgängerzone abgehalten werden. Das Landratsamt verlegt diesen jedoch an den wesentlich schlechter frequentierten Rand der Fußgängerzone, da die angemeldeten Orte angeblich bereits durch ein Standkonzert und einen Flohmarkt besetzt wären. An Ort und Stelle wurde jedoch deutlich, daß man hier durch die Versammlungsbehörde hinters Licht geführt wurde. Das Standkonzert sowie der Flohmarkt waren ca. 50 m vom angemeldeten Primärplatz entfernt. Der Sekundärplatz war komplett frei. Hier ging es offensichtlich darum, den Infostand zu behindern. Die Polizei, welche als Ersatzversammlungsbehörde zuständig war, sah sich außerstande, diese offensichtliche Rechtsbeugung zu korrigieren. Der zuständige Beamte weigerte sich sogar die Plätze in Augenschein zu nehmen. Fraglich ist, ob bei einem Infostand irgendeiner Systempartei oder irgendeinem „Bunt“-Bündnisses die Stadt genauso gehandelt hätte. Dies wird wohl noch ein rechtliches Nachspiel für die Beteiligten haben.
Die nationalen Aktivisten ließen sich durch diese Repressalien die Laune nicht verderben. So wurden Passanten in der Fußgängerzone aktiv auf den Infostand aufmerksam gemacht. Dadurch kamen mehrere Interessenten an den Stand, um sich ein eigenes Bild von den Ansichten und Argumenten der nationalen Opposition zu machen. Für viele Passanten, die an den Stand kamen, war sofort ersichtlich, weshalb der Infostand abseits des Hauptpassantenstromes verlegt wurde. Auch trotz minder frequentierten Standortes ergaben sich viele interessante Gespräche und Kontakte zu Bürgern. Auch wurden Adressen ausgetauscht und Treffen vereinbart. Allgemein wurde der Infostand sehr gut von der Bevölkerung aufgenommen und sehr viele Passanten teilten unsere Ansichten, daß Deutschland das gescheiterte EU- Experiment verlassen müsse. Viele ermunterten uns dazu, nicht aufzugeben, uns nicht einschüchtern zu lassen und wünschten uns gutes Gelingen im Kampf für unser Volk.
Eine Besonderheit dieses Infostands waren wohl die leckeren NPD-Törtchen, die eine Kameradin gebacken hatte. Diese kamen besonders gut an.
Den Bad Kissinger Behörden soll gesagt sein: „Wir lassen uns nicht hinters Licht führen. „Wir kommen gerne wieder! - Die Bürger werden sich sicherlich wieder freuen!“
Nach der gemeinschaftlichen Mittagspause wurden noch die Ortschaften Gerolzhofen, Oberthulpa und Werneck mit Flugblättern und Zeitungen versorgt. Spontan wurde in Werneck noch ein sehr schön angelegtes, aber leicht verwildertes Vertriebenendenkmal hergerichtet.
Ein besonderer Dank geht an die Kameraden des Freien-Netz-Süd, ohne deren Unterstützung der erfolgreiche Aktionstag so wohl nicht möglich gewesen wäre.