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25.10.2011

Lesezeit: etwa 3 Minuten

„Raus aus dem Euro“ – Bundesweiter Aktionstag Infostand des KV Aschaffenburg-Miltenberg vor Miltenberger Rathaus

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Vor der malerischen Kulisse der Miltenberger Altstadt informierte der NPD-Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg im Rahmen des bundesweiten NPD-Aktionstages „Raus aus dem Euro“ mit einem Informationsstand die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises über die politischen Hintergründe und Ziele der Euro-Lobby, sowie über die wahren Kosten des Euros für jeden einzelnen deutschen Steuerzahler.

 

Aufsehen erregte der Stand schon während des Aufbaus, eine Gruppe Jugendlicher versorgte sich quasi noch aus den verpackten Kisten mit Material. Vor neugierigen Blicken, die genau den verbildeten und indoktrinierten Zustand unserer Bevölkerung spiegelten, konnte sich das NPD-Logo, das lustig auf seinem Sonnenschirm flatterte, kaum retten. Eine Mischung aus Fassungslosigkeit, Verstörtheit, Faszination und Tratschlust stand in den Gesichtern, an denen man ablesen konnte: „Jetzt hab ich echte NPD-ler gesehen und es sind Menschen, die ganz normal aussehen und in unserer verschlafenen Stadt sogar einen Stand aufbauen dürfen. Das muß ich sofort weitererzählen.“ Gleich ein paar Zentimeter größer, weil sie sich in der Aura des Außergewöhnlichen sonnen durften.
 
Auffällig war, bei aller Zurückhaltung des bürgerlichen Einkaufspublikums, das stillschweigende Akzeptieren unserer Präsenz. Vergleicht man die millionenschwere mediale Hetze gegen unsere Partei, so reagierte der Adressat dieser Hetze eigenartig abgeklärt. Einzige Ausnahme bildete eine offensichtlich geübte Linke, die im ersten Satz erwartungsgemäß zur Sprache der Gewalt griff: „Ihr seid ja nicht kaputt zu kriegen!“ Man merke: „Kaputt und Krieg“. Ob wir jetzt öfters hier wären – Selbstverständlich, sie solle sich doch nicht aufregen, wir wären schließlich alle Deutsche – Deutsche? Wie es denn mit Weltoffenheit wäre – Natürlich seien wir weltoffen, es gäbe in jedem Land der Welt Nationalisten – beendeten wir lachend den erbaulichen Dialog. Ansonsten fühlte sich niemand bemüßigt, dem staatlich erwünschten Aufruf zur „Zivilcourage“ zu folgen, sprich mit Empörung, Haß oder Gewalt gegen den Informationsstand vorzugehen. Im Gegenteil wurde freundlich diskutiert, mit Wohlwollen erklärte eine Passantin, daß es doch nichts nütze, sich zu wehren: „ Ich versteh Sie ja, aber es nützt doch alles nichts.“ Tja, wenn das alle denken...
 
Inhaltlich und argumentativ konnte wie immer niemand unserem Thema „Raus aus dem Euro“ etwas entgegensetzen, so nahm die Mehrheit der Passanten unser Flugblatt interessiert entgegen. Eine Frau, ganz Weltbürgerin, wollte es dennoch besser wissen und erklärte großspurig, mit dem genialen Euro doch ganz einfach im Ausland einkaufen zu können – Das habe man mit der D-Mark auch gekonnt und man habe sogar viel mehr dafür kaufen können, nachdem man sie in die jeweilige Landeswährung umgetauscht habe – Alles viel zu umständlich, für die Frau von Welt.
 
Wie eine kurzes Aufbäumen vor der schleichenden Resignation wünschten uns dagegen einige viel Glück, ein sympathisierendes Pärchen griff spontan zum Material und zog zum Verteilen in die Fußgängerzone. Andere suchten unseren Stand zielstrebig auf, versorgten sich mit Grundlageninformation zu unseren Themen und Veröffentlichungen und nutzten die Gelegenheit, sich das Herz freizusprechen. Auch lauerte uns ein vorheriger Passant bei der anschließenden Briefkastenaktion auf, um verschämt in einer Hintergasse eine „Jetzt reicht’s“ zu ergattern.
 
Fazit des Aktionstages bei schönstem Sonnenschein, zum einen entschädigen die Anekdoten am Rande für die Mühe des Einsatzes, zum anderen lohnt sich jeder Kontakt mit den Leuten auf der Straße, denn es beeinflußt ihr Bewußtsein. Man muß nicht die Partei-Eintrittsflut erwarten oder gar die Revolution, sondern sehen, wie steter Tropfen den Stein höhlt. Dabei darf man ruhig die Aura des Besonderen genießen, mit denen der Mann und die Frau auf der Straße uns umgeben.
 
Der Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg wird diesen Aktionstag fortsetzen.
Interessenten melden sich unter info@npd-aschaffenburg.de

 

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