02.02.2012
Am vergangenen Wochenende ging der Landesverband Bayern zum dritten Mal in Folge in Klausur. Wie in den vergangenen Jahren war das Interesse von Funktionsträgern und Mitgliedschaft groß. Am Samstag stellte der thüringische Landesgeschäftsführer und Bundesorganisationsleiter Patrick Wieschke das Konzept der Regionalzeitungen vor, daß in Bayern in Gestalt von sieben Bezirksverbandszeitungen umgesetzt werden wird. Seinem Vortrag schloß sich ein Referat des stellvertretenden bayerischen Landesvorsitzenden Sascha Roßmüller an, der die unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Strukturdaten in Bayern zur Grundlage der Öffentlichkeitsarbeit der bayerischen NPD empfahl. Den Abschluß des ersten Tages bildete ein Vortrag des stellvertretenden Parteivorsitzenden Karl Richter, der die Diskussion über Strategie und Themen einleitete.
Den zweiten Klausurtag eröffnete ein Vortrag eines Juristen über das Thema Parteienverbot. In der Diskussion herrschte weitgehende Übereinstimmung darüber, daß – bei aller berechtigten Kritik am Zustandekommen des Grundgesetzes – die NPD der letzte Verteidiger deutscher Staatlichkeit und damit des Grundgesetzes ist.
Das abschließende Thema leitete der NPD-Landesgeschäftsführer Michaelis mit seinem Vortrag über „Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung unter den Bedingungen der Repression“ ein. Die Diskussionen verliefen über beide Tage teilweise konträr, aber durchweg kameradschaftlich.
Die NPD-Landesklausur hatte neben ihrem politischen Teil traditionell eine starke kameradschaftliche Komponente.
Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung wird in der nächsten „Deutschen Stimme“ veröffentlicht.