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20.03.2020

250. Geburtstag Friedrich Hölderlins -Dichter der prophetischen Anrede an sein Volk

Lesezeit: etwa 9 Minuten

Sascha A. RoßmüllerAm 20. März 1770 erblickte im schwäbischen Lauffen am Neckar Johann Christian Friedrich Hölderlin das Licht der Welt. Die Frage, ob uns Hölderlin 250 Jahre nach seiner Geburt heute noch etwas zu sagen habe, würde der als ausge­wiesener Hölderlin-Kenner geltende Schrift­steller und Philologe Wilhelm Michel eindeutig bejahen, bezeichnete ihn dieser doch als „Dichter der prophetischen, nicht der unmittelbar zeitge­stal­tenden Anrede an sein Volk.“ Hölderlin, der früh seinen Vater verlor, besuchte, dem Berufs­wunsch seiner Mutter folgend, Pfarrer zu werden, zuerst die niedere Kloster­schule in Denkendorf bei Nürtingen und dann die höhere Kloster­schule in Maulbronn. Daraufhin folgte von 1788 bis 1793 ein Theologies­tudium im Tübinger Stift, wo er unter anderem Schelling und Hegel kennen­lernte, und den Dichterbund mit Neuffer und Magenau ins Leben rief. Hölderlin trieb es aber weniger zum Priesteramt als er sich vielmehr zum Dichter berufen fühlte. Allerdings konnte er sich nicht ausschließlich der Lyrik verschreiben, sondern war als Hauslehrer für Kinder wohlhabender Eltern ... ...mehr erfahren


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