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01.12.2007

Lesezeit: etwa 4 Minuten

"Zurückdrängung der deutschen Sprache…

Ein Brief von Frank Rennicke und Familie an den Bayerischen Rundfunk
An den
Bayerischen Rundfunk
z.Hd. Hörerbetreuung/ Radio
Rundfunkplatz 1


80335 München


Sehr geehrte Damen und Herren!

Seit Jahren hören wir als kritische Zeitgenossen Radio, nachdem wir das Fernsehgerät zum Schutze unserer Seelen und besonders unserer Kinder aus unserem Hause verbannt haben. Als Akt der Notwehr sind wir gezwungen, solch politisch unkorrekte Maßnahmen zu ergreifen -- die derzeitige Bundesfamilienministerin hat sich mehrfach ähnlich zum Fernsehen in der BRD geäußert.
Durch Umzug ins Bayrische hofften wir nun, zumindest ein angenehmeres Radioprogramm erfahren zu dürfen. Als Hörer Ihrer Rundfunkprogramme fühlen wir uns als Großfamilie jedoch auch beim Bayerischen Rundfunk nicht mehr «zu Hause«. Selbst der »Heimatsender« BR1 mit seiner überwiegend englischsprachigen Musik kann hier kaum Geborgenheit geben.
Wir fragen uns, wieso Radio Niedersachsen oder SWR4 hier eher mal Peter Alexander oder Reinhard Mey bringen, BR1 jedoch die Ami-Charts der 60er Jahre durcharbeitet -- und das zu über 60 Prozent?! Leistet man die Urhebergebühr lieber an die Beach Boys als an die Erben von Peter Frankenfeld? Oder ist hier ein bewußter Prozeß im Gange, der bessere Amerikaner sein zu wollen, nachdem Ihr Ministerpräsident US-Armee-Einheiten bat, doch Bayern bewußt als Stationierungsort zu wählen?
Althörer von BR1 beklagten sich bei uns mehrfach über die Veramerikanisierung dieses Senders in den letzten zehn Jahren. Da helfen auch die fünfzig Minuten Volksmusik auf BR1 nichts -- oder werden diese bei der nächsten »Programmreform« dann auch durch Folk-Musik Made in USA ausgewechselt?
Wir wissen nicht, ob es überhaupt noch einen Sinn hat, hier zu protestieren oder Fragen zu stellen -- letztendlich interessiert es in der Parteiengesellschaft der BRD ohnehin kaum jemanden, was den einzelnen Bürger drückt oder gar unpopuläre Großfamilien als ausgegrenzte Minderheit zur Mediengesellschaft meinen. Wir halten es nur für so unerträglich, überall die gleiche Soße hören oder gar sehen zu müssen. Dazu dann immer noch, welchen Sender ich gerade habe -- und warum ich ihn höre! Was soll das? Einhergehend dazu dann noch eine ständige Werbeberieselung zu den Nachrichtenzeiten -- auch ein Otti Fischer kann für ein Möbelhaus Werbung machend nach dem 50. Male etwas ermüden. Wozu zahlen wir eigentlich Rundfunkgebühren -- um Werbung zu konsumieren? Und was denken sich die Sternstundenzeitmacher und die Sänger, wenn in bestem Houston-Gesangsstil solch Texte wie »... wir gehen Hand in Hand für das Leben« oder »... ein Lied für die Kinder ...« zur Weihnachtszeit als Kauf-CD gepriesen werden, während auch im Freistaat die Abtreibungsmorde nebst demographischer Chaosentwicklung nur sehr schwach medienmäßig bewältigt werden? Geht es denn nur noch um’s Geld oder ist hier schon Verhöhnung am Werke?
Wir reden nicht nur von Zivilcourage, sondern wir erziehen unsere Kinder auch zu kritischen Menschen und müssen leider auch Ihre Sender als Negativbeispiele immer wieder nutzen. Und Sie werden ganz gewiß durch Ihre Presseabteilung gut geschulte Menschen haben, die auf unser Schreiben Verständnis zeigen und »... wir werden das der Programmgestaltung zur Kenntnis bringen ...« als Antwort schreiben werden -- ersparen Sie uns und sich solche Phrasen -- sorgen Sie einfach für ein Programm, und wenn es nur auf BR1 am Vormittag wäre, wo wir uns als Deutsche in der eigenen Sprache, mit Sängern unseres Kulturkreises der letzten fünfzig Jahre und ohne Werbung einfach mal geborgen fühlen können. Mit 10 Prozent English-Pop der 60er bis 90er leben wir dann gerne. Wir wissen, viele Ihrer Hörer verlangt es genauso danach. Und bitte tun Sie ein solches nicht gleich als Deutschtümelei oder konservatives Scheuklappendenken ab. Auch wenn Sie Menschen wie uns so schnell als »nicht repräsentativ« in Schubladen einkerkern -- unsere Kritik ist treffend und Ihr Programm ist verbesserungswürdig. In Frankreich sind Radiosender nicht so amerikanisiert und die »Heimatsender« anderer Rudfunkhäuser in Deutschland sind wesentlich bodenständiger als hier in Bayern.

Mit freundlichen Grüßen
Familie Rennicke, Leutershausen

NS: Ihre »Deutsch nach acht«-Sendungen die fast eine Stunde deutschsprachige Schlagermusik an den Wochentagen bringen, sind leider kein Schritt in die richtige Richtung. Denn statt als Ergänzung für fremdländische Sprache zu sein, wird nun im Tagesprogramm die eigene Sprache noch mehr zurückgefahren. Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, hier werden klare politische Forderungen nach Zurückdrängung der deutschen Sprache in der Wirklichkeit angewendet. Warum tun Sie das -- wem soll das dienen und was ist das Ziel dieser Programmgestaltung?

Quelle:
Deutsche Stimme - Dezember 2007

Deutsche Stimme
Heimatseite von Frank Rennicke

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