npd-bayern.de - NPD Landesverband Bayern

22.12.2008

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Schnalztöne statt Bildung

Erste sichtbare Erfolge „integrierender“ Schulpolitik
Bei der jüngsten PISA-Studie schnitten die sächsischen Schüler im internationalen Vergleich sehr gut ab. Es ist ja auch kein Widerspruch, daß ein Bundesland oder Freistaat, in dem die NPD ihr bestes Wahlergebnis errang, Deutschlands beste Schülerinnen und Schüler stellt.
Die Bayern belegten deutschlandweit Platz zwei und unterlagen erstmals den Sachsen.
Wie konnte es geschehen, daß sie ihre Vormachtstellung verloren, noch dazu an die viel weniger „multikulturell bereicherten“ Sachsen? Wird es nun weiter bergabgehen? Noch rudern die bayrischen Grundschüler auf „relativ gutem“ Niveau. Wie lange halten sie dem Druck noch stand, dem die älteren Schüler auf den weiterführenden Schulen bereits erliegen? Das bayrische Schulsystem, das immer stand wie eine Eins, ist in der Krise. Nun diskutiert der bayrische Landtag, selbstverständlich ohne wirklich an der Wunde zu rühren, über eine Verlängerung der Grundschulzeit, was sich folgendermaßen gestaltet.
Mit dem Argument: „Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben. Ich verstehe nicht, warum wir damit nach nur vier Jahren aufhören...“, so K. Wenzel, fordert die FDP eine sechsjährige Grundschulzeit. Kriterium der Behauptung „beste Schule“ ist der internationale Vergleich, denn im Vergleich zu den weiterführenden Schulen (Gymnasium, Haupt- und Realschule), die aus internationaler Sicht deutlich zurückfielen, schnitten die deutschen Grundschulen „relativ gut“ ab. „Relativ gut“ ist also der neue deutsche Maßstab für „beste Schule“?
So bescheiden ist man geworden, wenn es um den Bildungsstand und zukünftige Kompetenz des Nachwuchses im Land geht: „relativ gut“. Warum auch nicht? Drei Tage vor der Grundschulzeitdiskussion wurden ja auch neun bayrische Nachwuchsprojekte ausgezeichnet, die mehr versprechen: „Vorbildcharakter“, so Barbara Stamm, die, wenn nicht das Land, so doch den Landtag repräsentierende Landtagspräsidentin. „Helden des Alltags“ sind heute innovativ und erfinderisch, wo es gilt bevorzugte Talente unseres Landes zu fördern und nebenbei bevorzugte Taler außer Landes zu befördern: „Mittlerweile leben über eine Million Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Bayern, wobei in dieser Zahl noch nicht der große Teil der Bevölkerung erfasst ist, der zwar die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, aber ‚Migrationshintergund’ hat. Diese Tatsache bleibt nicht ohne Einfluss auf die Gesellschaft. Sie die Gesellschaft ist bunter, vielfältiger, multikultureller geworden.“ Wir dürfen uns also bereichert wissen.
Wie schön, es drängt sich nur die Frage auf, wenn ich so eine vielfältige, bunte- und lebensfrohe Kultur vorzuweisen habe, dank der ausländischen Mitbürger, warum dann ausgerechnet das gegenläufige Schul-, bzw. Bildungsproblem? Beschallen nicht mittlerweile schwangere Frauen rund um die Uhr ihren anschwellenden Bauch mit Mozart, weil das die Intelligenz fördere? Zu seinen Lebzeiten war Mozart ein deutscher Komponist, heute ist er irgendwie Österreicher geworden, was ihn politisch korrekt gesehen vielleicht noch verdächtiger macht, aber nichts destotrotz findet sich in keiner vorgeburtlichen Pädagogikabhandlung der Hinweis auf entsprechend positive musikalische Einflüsse z. B. durch anatolische Halb- und Vierteltonmusik oder Schnalztöne entlegener Hirtenvölker, die sich schallähnlich über karge, in der Hitze der Sonne flirrende, flechtenbewachsene Berghänge übertragen. Wann setzt also die multikulturelle Bereicherung ein? Im Kindergarten, wo die Eltern angehalten werden, ihren Sprößlingen kein Schwein mehr mit auf’s Brot zu geben? Auf dem Schulhof beim Rauschmittelhandel? Bei der Agentur für Arbeit, wo die sympathische Frau mit Kopftuch und ihr netter schnauzbärtiger Ehemann schon zum drittenmal ohne Übersetzer vorstellig werden und die Sitzung der beiden bis in die späten Abendstunden andauert? In der U-Bahn, wenn es heißt: „Scheißdeutscher!“? Auf der Intensivstation im Koma? Oder in Stolberg auf dem Friedhof?
Nein, viel zu weit gedacht, die Bereicherung liegt in der Verleihung der mit 26.000 € dotierten Projekte „Interkultureller Zusammenarbeit und Integration“!
„Gleiche Wertvorstellungen werden weniger“, sagt Frau Stamm, richtig, siehe oben, sie fördert deshalb Projekte, bei denen viel die Rede ist von Ganzheitlichkeit, Ansprache, Begegnung, Respekt, Kultur und „Interreligiosität“. Wunderbar. Wie wäre es damit, in diesem Sinne einmal die Förderung der eigenen Kinder zu bedenken? Schauen wir uns die Grundschule an, um die es in der Schulzeitverlängerungsdiskussion geht. Fragen Sie doch einmal eine Lehrerin, was dem verhaltensgestörten, mit Hightech-Spielzeug überladenen Trennungskind so etwas wie „Respekt“ sagt? Ein hysterischen Lachen wäre die Antwort. Oder kommen Sie doch einmal als Eltern mit dem „interreligiösen“ Vorschlag, neben katholischer oder evangelischer Religion und, die Gefühle moslemischer Kinder bedenkender Ethik das Fach ‚germanische Mythologie’ einzuführen, um vielleicht die Gefühle naturreligiöser einheimischer Kinder zu bedenken . Am nächsten Tag wird Ihr Kind unter der Klassenzimmertür hinauskriechen. „Kultur“? Das ist doch das Wissen darum, welches Spielzeug es nächste Woche bei der berühmten Fastfoodkette mit dem großen ‚M’ gibt. Und wer da nicht mithält, ist draußen! Ja, und „Ganzheitlichkeit“ steht an bayrischen Regelschulen wirklich oben an. Hier schreiben Erstklässer bereits nach ein paar Wochen Lernzielkontrollen, um die frisch und hoffnungsfroh Eingeschulten einzig und allein mit Defiziten zu konfrontieren, die in diesem frühen Stadium des Unterrichts unmöglich existieren können. Motto von „Ansprache“ und „Begegnung“ ist hier knallhart: Bricht Hänschens Rückgrat nicht gleich, so bricht das von Hans nimmermehr!
Liebe abgeordnete Volksvertreter, was, wenn Sie sich einmal selbst in Ihr Volk „integrierten“? Ein paar wenige Stunden ohne Chauffeur, ohne goldene Kreditkarte, ohne Politikerimmunität an den richtigen Brennpunkten der Nation, öffentliche Grund- oder noch besser Hauptschule, ‚Ellbogen’-Gymnasien mit und ohne Amokläufer, ARGE, U-Bahn, auch Krankenhaus für Kassenpatienten, um nur ein paar wenige Anregungen zu geben und sie wären mit Sicherheit geheilt von gutmenschlicher Doppelmoral, die noch dazu auf dem Rücken unserer Kinder zur Schau getragen wird. Wie sagten sie noch, Frau Stamm? „Integration ist der entscheidende Schlüsselbegriff.“ Also, worauf warten Sie noch? Schreiben Sie sich das ganz schnell hinter Ihre eigenen Ohren! Und beginnen Sie und Ihre gutbezahlten Kollegen die nächsten Diskussionen zur Rettung des Bildungsniveaus, was letztendlich die Rettung unserer Kinder und deren Zukunft bedeutet nicht aus dem elend langatmigen Lehrplan veränderungsfeindlicher Systemhörigkeit, sondern aus dem Lehrbuch der so „bunt und vielfältig“ bewegten Realität.
Unsere Kinder haben in der Tat null Bock darauf, zuzuschauen wie Projekt, um Projekt sich der Förderung anderer, vielleicht sogar bevorzugter Kinder mit „Migrationshintergrund“ annimmt. Wer kümmert sich denn um ihren „Hintergrund“ in Zeiten von Hartz-IV-Demütigung, Verarmung und Werteverfall, während ihnen auferlegt wird, den bleischweren Hemmschuh einer völlig undurchdachten, illusorischen und vor allem von betreffenden migrierenden Volksgruppen nicht gewünschten „Integration“ anzuziehen? Auf die hohe Gnade von Spott und Hohn eines PISA-Bildungskrüppels verzichten unsere Kinder daher tatsächlich gern und aus vollem deutschen Herzen.
In diesem Sinne, Frau Stamm und Kollegen, das, was Sie hier fördern und fordern ist leider nicht im entferntesten und schon gar nicht im internationalen Vergleich mit „relativ gut“ zu bewerten. Setzen: sechs.

» Zur Hauptseite wechseln

Werbemittel der NPD-Bayern

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: