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23.12.2009

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Gedanken zu den Weihenächten

Die der Wintersonnenwende folgenden zwölf Nächte werden Rauhnächte genannt, ein Zeitraum, der weder zum alten noch zum neuen Jahr gehört und in dem uns unsere Ahnen ganz nahe sind. Seit jeher haben unsere Vorfahren diese heiligen Nächte mit großer Andächtigkeit gefeiert. Kürzlich war in einer Zeitung zu lesen, daß die Engländer uns Deutsche wegen ihrer Hingabe beneiden, mit der sie immer noch das Weihnachtsfest begehen. Nun ist auch in Deutschland vieles Schall und Rauch und immer mehr bestimmt der Geschäftssinn die Weihnachtszeit, doch der Zauber, der von Licht und Gesang ausgeht, beherrscht immer noch die Menschen. In diesen Tagen erkennen wir besonders deutlich das Ausmaß der seelischen Zerstörungsarbeit durch die materialistischen Ideologien. Während Körperverletzung strafbar ist, bleibt die mindestens ebenso gefährliche Seelenverletzung – bis hin zum Seelenmord – unsichtbar und straffrei doch folgenreich. Alles ist auf Streit und Zerrüttung ausgelegt, jung gegen alt, Frau gegen Mann. Die intakte Familie mit Kindern wird zum Auslaufmodell. Eine Gesellschaft, die den Massenmord im Mutterleib institutionalisiert hat, die den millionenfachen Seelenmord durch skrupellose Medien betreibt, wo schon Kinder zum Alkohol greifen und schweigende Aufmerksamkeit einer schreienden Bevormundung gewichen ist, nennt sich human und freiheitlich-demokratisch. Innerlichkeit und Besinnung auf die Regeln der Natur verschwinden hinter einem Vorhang lärmenden Konsums.
Vor wenigen Tagen wurden alarmierende Ergebnisse der Langzeitstudie „Deutsche Zustände“ durch den Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer vorgestellt. Der gesellschaftliche Zusammenhalt sei brüchig geworden, Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit und Gleichheit würden bedeutungslos; dafür stiegen Hoffnungslosigkeit und Apathie, Vorurteile und Aggression. Die Menschen glauben nicht mehr daran, daß sich etwas ändert, das Vertrauen in die Politik ist dramatisch gesunken. Heitmeyer sprach von einer „wutgetränkten Apathie“, die sich in unteren und mittleren Schichten der Bevölkerung ausgebreitet hätte. 
Dabei ist unsere Lebensregel ganz einfach und bedarf keiner Gebote und Paragraphen. Sie ist auch nicht in Büchern zu finden, sondern steht seit Jahrtausenden in unserem Herzen. Höre in Dich hinein, und Du weißt, was gut und böse, was falsch und richtig ist: „Ganz leise spricht ein Gott in unserer Brust, ganz leise, ganz vernehmlich, zeigt uns an, was zu ergreifen ist und was zu fliehn“(Johann Wolfgang von Goethe).
Laßt uns dafür kämpfen, die einfachen Wahrheiten zu sehen, unsere Eigenschaften und Fähigkeiten wieder zu entdecken. Der deutsche Idealismus war schon immer Gegenpol zum Materialismus, der heute mit der Globalisierung Mensch und Natur bis in den hintersten Winkel der Erde ausbeutet. Und dieser deutsche Idealismus äußert sich musterhaft in den Worten des deutschen Schriftstellers Kurt Eggers, der als Freikorpskämpfer im Mai 1921 an der Erstürmung des Annabergs teilnahm:
 
Im Dezember
Wenn die Nebeltage die Nächte verlängern
und Mensch, Tiere und Bäume
zu Spuk und Schatten verzaubern,
dann beginnt die Zeit der Kinderträume,
die Zeit der Sehnsucht nach dem Lichterglanz und Tannenduft.
Dann fassen wir uns wie Kinder an den Händen,
um uns ganz nah zu sein.
Keiner kann mehr das Alleinsein ertragen,
einer muß dem anderen Gutes sagen und Wärme spenden.
Während draußen die Flüsse gefrieren
und Täler sich tief in den Schnee einbetten,
werden unsere Herzen reich und weit,
ein wärmer Strahl der Ewigkeit leuchtet auf uns.
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