npd-bayern.de - NPD Landesverband Bayern

02.09.2014

Lesezeit: etwa 15 Minuten

Der Zweite Weltkrieg - eine Fortsetzung des 1914 begonnenen Völkerringens!

Sascha A. Roßmüller

Das Ende des Ersten Weltkrieges pflanzte mit dem Versailler Siegerdiktat - sozusagen als Fluch der bösen Tat - sogleich den Keim für das apokalyptische Inferno des Zweiten Weltkrieges. Ausbeutung, Landraub, alliierte Machtgier und perfideste Intrige, die jeglichen kulturellen und zivilisatorisch-sittlichen Anspruch vermissen ließen, stürzten Europa in bis dahin nie gesehenes Unglück und vernichteten nahezu die Existenz Deutschlands. Sieger schreiben zwar für gewöhnlich die Geschichte, nichtsdestotrotz darf jedoch der Status des Verlierers niemals ohne Hinterfragung der Geschehensabläufe mit dem des historisch Schuldigen gleichgesetzt werden, da dadurch der Fehler nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nur noch einmal begangen würde. Gerade ein politisch unvoreingenommener rein auf die Abläufe gerichteter Blick, trüge vielleicht zu künftig verantwortungsbewußteren Entscheidungen bei.

Die Ursachen des Zweiten Weltkrieges können seriös nicht unabhängig vom Versailler Diktat verstanden werden, da die Bemühungen um dessen Revision in engem Zusammenhang damit stehen. Dieses unter dem Zwang der aufrechterhaltenen Hungerblockade und der militärischen Zerschlagung dem Deutschen Reich auferzwungene Versailler (Un)Friedensdiktat legte nicht nur wahrheitswidrig die moralisch diskreditierende Alleinschuldfrage fest, sondern trieb durch massiven Landraub und eine exorbitante finanzielle Reparationsknechtschaft Deutschland an den äußersten Rand der Überlebensfähigkeit. Das Reich wurde mit den 73485 qkm entrissenem Land, in dem mehr als 7,3 Millionen Deutsche lebten, vor allem der Gebiete mit wertvollen Bodenschätzen, produktiver Industrie, handelswichtigen Häfen und florierender Landwirtschaft beraubt. Es ist hier die Rede von Elsaß-Lothringen mit über 87 % deutscher Bevölkerung, Eupen-Malmedy mit über 83 % deutscher Bevölkerung, Danzig mit fast 98 % deutscher Bevölkerung, Westpreußen, Ostoberschlesien sowie dem Saarland, Memelland, Nordschleswig  und dem Hultschiner Ländchen. Ebenso neben Südtirol die Sudetendeutschen Österreichs, dem zudem der Wunsch nach einer Vereinigung mit dem Deutschen Reich untersagt wurde. Und noch 1923 kam es sogar zur französisch-belgischen Besetzung des Ruhrgebiets, insbesondere der Bergwerke und Fabriken! Entsprechend dieser verheerenden Rahmenbedingungen waren im Deutschland des Versailler (Un)Friedens auch die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse. Wollte Deutschland überlebensfähig bleiben, bedurfte es zweifellos einer Revision dieses Versailler Schandvertrags, daran mußte sich die damalige Politik messen lassen.

Da bezüglich dieser Revision keine Regierung bis zum Zeitpunkt Hitler Erfolge vorweisen konnte und dieser in der gängigen Geschichtsauffassung in ursächlichen Zusammenhang mit dem Kriegsausbruch gebracht wird, sei im Folgenden dieser Zeitabschnitt ins Auge gefaßt. Die Rückkehr der Saar am 01. März 1935 beruhte auf einer Volksabstimmung, bei der gerade einmal 0,4 % für Frankreich stimmten, und dem Rückkauf der eigenen (!) deutschen Kohlengruben für 900 Millionen Goldmark an Frankreich. 1935 wird im Deutschen Reich die allgemeine Wehrpflicht wieder eingeführt, wobei bezüglich des Aufmarschs im landeseigenen Rheinland ein sofortiger Rückzugsbefehl vorlag, falls Frankreich dagegen Widerstand leisten sollte – auf deutschem Gebiet! Die Tschechoslowakei bot, wie im Übrigen auch Polen Frankreich an, falls es eingreifen wolle, Deutschland in den Rücken zu fallen. Eine Volksbefragung über die völkerrechtlich völlig legitime Wiederherstellung der Souveränität dienlichen Außenpolitik der Reichsregierung vom 27. März 1936 ergab eine Zustimmung von 99 %. Der „klein-österreichische Rumpfstaat war auf Dauer nicht lebensfähig, jedoch wurde noch 1931 sogar eine Zollunion zwischen dem Deutschen Reich und Österreich seitens Frankreichs und Englands mittels des Völkerbundes (!) untersagt. Mit der Wiedervereinigung am 12. März 1938 war dann nach einer immer massiver werdenden österreichischen Anschlußbewegung das Kernland des einstigen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation seit 1806 erstmals wieder vereint. Eine Volksabstimmung am 10. April 1938 in den beiden Teilen des im historischen Sinne großdeutschen Reichs ergab für Österreich 99,73 % und im Altreich 99,01 % für den Anschluß.

Diejenigen Revisionsbemühungen, welche durch den Versailler Vertrag begünstigte Staaten, wie Polen, oder gar als Folge des Ersten Weltkriegs völlig neu geschaffene Kunststaaten, oftmals Vielvölkerkonstrukte, wie die Tschechoslowakei, betrafen, waren somit der Natur der Sache nach diplomatisch höchstdiffizile Herausforderungen. In der CSR beispielsweise lebten 3,5 Millionen Sudetendeutsche. Die Sudetendeutsche Partei (SdP) war 1935 die zweitstärkste Kraft, blieb jedoch in ihren Forderungen nach Gleichberechtigung unberücksichtigt, da die tschechische Führung der CSR sich durch ein - vornehmlich gegen das Deutsche Reich gerichtete - Bündnisgeflecht mit Frankreich und der Sowjetunion in ihrem Bestand auch ohne Rücksichtnahme auf nichttschechische Bevölkerungsteile sicher fühlte. Beispielsweise wurde die Gewerbefreiheit und Freizügigkeit in den sudentendeutschen Siedlungsräumen eingeschränkt sowie Entlassungen deutscher Arbeiter aus bestimmten Industriezweigen veranlaßt. Am 20. Februar 1938 forderte Hitler öffentlich das Selbstbestimmungsrecht für die Deutschen in der CSR, was auf die Ablehnung der Alliierten stieß, insbesondere Frankreichs, das derartige Referenden aus Sorge um das Elsaß scheute. Am 24. April 1938 forderte die SdP einen autonomen Status der Sudetendeutschen, jedoch innerhalb einer föderativ zu gestaltenden CSR. Ebenfalls im April besprachen Frankreich und England schon mögliche Kriegspläne gegen Deutschland im Falle dessen Eingreifens in der Sudetenfrage. Die Antwort der CSR war eine Teilmobilmachung am 20. Mai 1938 der Streitkräfte! Hitlers Zurückhaltung daraufhin wurde von den internationalen Medien mit großer Häme bedacht. Höchstinteressant mit Blick auf die Rolle Englands ist, daß General Halder mit Kenntnis Englands in Deutschland einen Putsch gegen Hitler für den Kriegsfall plante, wofür sich England jedoch nicht im Geringsten interessierte. Im September 1938 verhängte Staatspräsident Benesch das Standrecht über 13 sudetendeutsche Kreise, im Zuge dessen viele Tote unter den Sudetendeutschen zu beklagen waren.

Angesichts der zunehmend eskalierenden Lage, und um nicht eine Ausweitung des Rufs nach Selbstbestimmung innerhalb der Versailler Kunststaaten zu provozieren, bot England unter Premier Chamberlain (!) Hitler doch die Abtretung des Sudetenlandes, jedoch nur ohne Volksabstimmung an. Letztendlich war somit die Abtretung der sudetendeutschen Gebiete an das Deutsche Reich am 29. September 1938 ein völkerrechtlich nicht zu beanstandendes Abkommen zwischen England, Frankreich und der Tschechoslowakei ohne jegliche Beteiligung der deutschen Reichsregierung. Wobei dennoch nicht unerwähnt bleiben sollte, daß Benesch noch wenige Tage zuvor, am 23.09. die Generalmobilisierung befahl. Das nicht nur wieder souveräne, sondern auch wirtschaftlich spürbar erstarkende Deutschland schloß kurz nach Lösung dieser Krise einen Wirtschaftsvertrag mit Jugoslawien, Bulgarien und der Türkei, was ein Mitglied des englischen Kronrates, R. S. Strokes, vor dem Unterhaus das in seinen Augen wesentliche Problem formulieren ließ, nämlich wie man der neuen Form der deutschen Konkurrenz in der ganzen Welt entgegentreten könne. Hier drängen sich unweigerlich Ähnlichkeiten zu der Phase vor dem Ersten Weltkrieg auf, zumal ebenfalls im Oktober 1938 England ein kolossales Rüstungsprogramm beschloß und seinen Militäretat verdoppelte. Und in der Tat war Deutschlands Konkurrenz zu England auf dem Balkan nicht ungefährlich, bekannte doch Churchill bereits 1937 gegenüber Ribbentrop unumwunden, daß ein zu starkes Deutschland wieder vernichtet werden würde.

Die CSR wurde aufgrund seiner zunehmenden Nationalitätenkonflikten mit den ungarischen, polnischen und ruthenischen Bevölkerungsteilen immer instabiler, Benesch floh ins amerikanische Exil und sein Nachfolger Hacha beendete endlich dessen Konfrontationskurs mit dem Deutschen Reich. Im Münchner Abkommen wurde eine Anerkennung der Grenzen der CSR vereinbart, nachdem (!) die Nationalitätenfragen, insbesondere mit Polen geklärt wären – so weit ließ es jedoch die Geschichte aufgrund des sich beschleunigenden CSR-Zerfalls nicht einmal mehr kommen. England verwies in dieser staats- und völkerrechtlich verworrenen Lage der (Rest-)Tschechoslowakei Hacha an Deutschland, wo jener mit allen protokollarischen Ehren von Hitler empfangen wurde und aufgrund seiner sehr angeschlagenen Gesundheit eine Behandlung durch Hitlers Leibarzt erfuhr. Als Ergebnis dieser Zusammenkunft kam es zur Unterstellung der Tschechei unter das Protektorat des Reiches. Entgegen der etablierten Geschichtsschreibung bestätigten nach dem Kriege die Dolmetscher und vor allem Hachas Tochter - trotz wiederholter Verhöre der Alliierten -, daß dieser an besagter Zusammenkunft vom 14./15. März 1939 seitens der Reichsregierung keineswegs unter Druck gesetzt worden sei. Wirtschaftlich profitierte die Tschechei von diesem Schritt, da während der Zeit des Protektorats in der Tschechei die höchsten Löhne in der tschechischen Geschichte bis dahin bezahlt wurden. Anders als vergleichsweise in Ägypten, dem England 1936 ein Protektorat aufnötigte.

Letztendlich kriegsauslösend war das Verhalten Polens, wobei England eine entscheidende Schlüsselrolle einnahm. Das Deutsche Reich war seit der Regierung Hitler hinsichtlich einer in dieser Angelegenheit ohnehin nur noch als Teilrevision des Versailler Diktats verfolgten Politik äußerst entgegenkommend und selbstbeschränkend, um nicht das Wort der Verzichtspolitik zu bemühen. Am 21. März 1939 lud Reichsaußenminister Ribbentrop über den polnischen Botschafter in Berlin den polnischen Außenminister, um über ein bis dahin nicht beantwortetes Verhandlungsangebot Deutschlands vom 24. Oktober 1938 zu sprechen, gemäß dem das Deutsche Reich im Gegenzug für die Rückkehr Danzigs zum Reich und einen exterritorialen Korridor sogar auf Westpreußen, Posen und Ostoberschlesien verzichten würde. Darüber hinaus solle Polen ebenso eine exterritoriale Autobahn im Gebiet von Danzig und einen Freihafen erhalten. Die Antwort Polens durch seinen Außenminister Beck war zwei Tage später nicht nur eine Ablehnung, sondern der Vorschlag nach London zu einem gegen Deutschland gerichteten englisch-polnischen Pakt und darüber hinaus eine Teilmobilmachung der polnischen Streitkräfte. Obgleich Danzig, wenn auch faktisch stark anzuzweifeln, offiziell dem Völkerbund unterstellt war, erklärte Polen jegliche Einmischung Deutschlands in der Danzig-Frage zum Kriegsgrund! England stärkte dem polnischen Chauvinismus den Rücken, indem es am 31. März 1939 seine „Polengarantie“ abgab, sprich diesem einen Beistandsblankoscheck im Kriegsfall gegen Deutschland ausstellte. Vom 15. – 19. Mai 1939 verhandelte Polen auch in Frankreich über dessen Beitrag in einem Krieg gegen Deutschland. In Polen finden sich vielfach Plakate mit der Losung „Auf nach Berlin!“ sowie bereits zu dieser Zeit - im März 1939 - sogar deutsche Zivilflugzeuge von polnischer Flak beschossen wurden!

Von Ende Juli bis die ersten Augusttage 1939 eskalierten polnische Zollschikanen und behinderten die Danziger Warenausfuhr massiv, was zu Protesten des Danziger Senats führte. Hitler riet in Danzig zum nachgeben und bemühte sich das Problem einvernehmlich auf der Staatsekretärsebene zu lösen, was jedoch nur zur Verschärfung der polnischen Drohungen führte, das fürderhin jegliche Einmischung in der Danzigfrage sogar als Angriffskrieg werten würde. In diesen Augusttagen, am 04.08.1939, fanden zugleich englisch-französisch-russische Verhandlungen über einen Offensivpakt gegen Deutschland statt. Am 24. August 1939 beginnt Polen Danzig abzuriegeln und ein englisch-polnisches Beistandsabkommen vom 25. August verbietet Polen im Kriegsfall sogar ein Arrangement mit Deutschland! Göring bittet den ihm nahestehenden schwedischen Schwerindustriellen Dahlerus nach London zu fliegen, um eine deutsch-englische Verständigung herbeizuführen, wobei sich England allerdings hinhaltend und bedeckt hält. Polen ruft inzwischen am 29. August 1939 mit Wirkung für den 30. August 16.00 Uhr die allgemeine Mobilmachung aus! Dahlerus fliegt erneut nach London und unterbreitet ein 16-Punkte-Dokument Hitlers, das sich in seiner Bescheidenheit keine der demokratischen Vorgängerregierungen erlauben hätte können, ohne vom Sturm der Entrüstung des Volkes hinweggefegt zu werden. Polen wird in Berlin ein direktes Verhandlungsangebot unterbreitet, das jedoch von Polen völlig ignoriert wird. Nachdem der polnische Außenminister Beck nicht in Berlin erscheint, verlängert Hitler das Verhandlungsangebot – ebenso vergeblich. Daraufhin versucht man dem polnischen Botschafter Lipski, den man überraschenderweise bereits im Aufbruch antraf, das Angebot zu unterbreiten. Der in Deutschland geborene Lipski verstand aber plötzlich die deutsche Sprache nicht mehr. Lipskis seltsames Verhalten erklärte sich aus einer entschlüsselten Weisung Becks, die dieser veranlaßt durch England am 31. August an Lipski anordnete, direkte Verhandlungen mit Deutschland zu sabotieren.

In England ließ inzwischen die Regierung sämtliche Ausgaben des Daily Telegraph vom 31. August 1939 beschlagnahmen, da darin wahrheitsgemäß berichtet wurde, daß Polen das deutsche Verhandlungsangebot mit einer Generalmobilmachung beantwortete.Am 01. September 1939 begann sich das Deutsche Reich nach diversen polnischen Grenzübergriffen letztendlich militärisch zur Wehr zu setzen. Der militärische Konflikt bezog sich jedoch nur auf Polen und das Deutsche Reich, weshalb die am 03. September um 9.00 Uhr eingehende Kriegserklärung Englands gegenüber Deutschland und die um 11.00 Uhr folgende seitens Frankreichs unzweifelhaft als völkerrechtswidrige Angriffskriege gegen das Deutsche Reich einzustufen sind. Für die Unterstützung Polens interessierten sich die Alliierten allerdings herzlich wenig. Während hier der Blitzkrieg geführt wurde, entschieden sich England und Frankreich anfangs mehr für den „Sitzkrieg“. Aufschlußreich ist ein Zitat des britischen Generals J. F. C. Fuller, der ausführte: „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt; Anlaß war diesmal der Erfolg seines Versuches, eine neue Wirtschaft aufzubauen.“ Auch Hitlers Austritt aus dem Völkerbund kann schwerlich zur Kriegslüsternheit umgelogen werden, da der Austrittsgrund aus dieser mehr als fragwürdigen Organisation in sechs (!) vergeblichen Versuchen Deutschlands zur Rüstungsbegrenzung liegt.

Auch der Kriegsverlauf spricht eine deutliche Sprache in Sachen Kriegstreiberei und Friedfertigkeit. Der Kriegsbeginn mit Polen war für Deutschland ein klarer militärischer Erfolg, dennoch erfolgte sehr bald, am 06. Oktober 1939, ein Deutscher Friedensappell, der das Angebot der Wiederherstellung eines souveränen polnischen Nationalstaats auf rein polnisch besiedeltem Gebiet vorsah. Dieser Appell wurde allerdings von England und Frankreich zurückgewiesen. Sehr früh begannen die USA auch mit Waffenlieferungen die Alliierten zu unterstützen und drängten über Summer Welles Frankreich und England gar zu entschlossenerem Waffengang gegen Deutschland, da sie ansonsten das friedliche Arrangement mit Hitler suchen würden. Deutschland erfuhr - trotz norwegischer Neutralität - von alliierten Landungsplänen in Narvik, um Deutschlands Eisenerzzufuhr aus Schweden zu unterbinden, konnte diesen jedoch im Rahmen der Operation Weserübung noch zuvorkommen. Durch den Haltebefehl in Dünkirchen ließ Hitler im Sinne einer friedensstiftenden Geste am 24. Mai 1940 ca. 225000 englische und 26000 französische Soldaten einer Gefangennahme entgehen. Am 22. Juni 1940 wurde ein maßvoller Waffenstillstand mit dem besiegten Frankreich geschlossen und am 19. Juli 1940 richtete Hitler im Reichstag einen erneuten Friedensappell an die Alliierten, der wiederum die brüske Zurückweisung des englischen Außenministers Halifax erfuhr. Über die Botschaft in Stockholm unternahm Hitler mittels seines Vertrauten Rechtsanwalt Dr. Weissauer dann einen erneuten Friedensversuch, dessen Ablehnung stark auf den englischen Diplomaten Robert Vansittart zurückzuführen ist. Ebendieser Vansittart lehnte auch eine Kooperation mit dem deutschen Widerstand ab, da er beispielsweise am 06. September 1940 wörtlich äußerte: „Feind ist das Deutsche Reich nicht der Nazismus!“ Für die historische Wahrheit bestätigte Vansittart im Jahr 1958 zumindest die Existenz polnischer Kriegspläne gegen Deutschland schon 1933 unter Pilsudski.

Die Behauptung, der bis zum sprichwörtlichen Untergang anglophile Hitler hätte von langer Hand den Krieg mit England geplant, erweist sich schon aufgrund des Umstandes als Unsinn, da das Deutscher Reich nicht einmal über hierzu taugliche strategische Fernbomber und Langstreckenjäger verfügte. Diesbezügliche Prototypen wurden sogar verschrottet! Auch verbot trotz gezieltem Bombardement der Alliierten auf deutsche Zivilbevölkerung Hitler mehrmals die Bombardierung von Zivilbevölkerung seitens Deutschlands. Zu allem Unglück billigte Stalin trotz Nichtangriffspakts bereits am 18. September 1940 einen sowjetischen Operationsplan gegen Deutschland. Im Mai 1941 waren dann bereits massive russische Offensivmaßnahmen in Richtung Deutschland zu verzeichnen, die das Deutsche Reich dazu zwangen, trotz weit unterlegener Verbände am 22. Juni 1941 den präventiven Ostfeldzug zu beginnen. Der anfangs schnelle Vormarsch war mitunter auch darin begründet, daß Stalins Kriegspläne keinen Defensivcharakter trugen, was dessen Rüstungsschwerpunkte von starken Luftlandetruppen und das vorgefundene Kartenmaterial bestätigten. Noch am 10. Mai 1941 unternahm der Führerstellvertreter Rudolf Heß höchstpersönlich einen Friedensversuch durch seinen spektakulären Flug nach England, der zwar keinen Frieden, ihm jedoch eine lebenslange Haft einbrachte. Nachdem sich Deutschland gegenüber den USA bislang äußerst provokationsresistent zeigte, geriet es durch den Krieg der USA gegen Japan, mit dem es über den Dreimächtepakt verstrickt war, auch in diese Verwicklung. Leider ließ es Japan an einer ebenbürtigen Unterstützung gegen die Sowjetunion jedoch mangeln.

Am Ende konnte das Deutsche Reich in diesem zweiten Völkerringen nur 21 Jahren nach der ersten vernichtenden Niederlage wohl nicht dauerhaft gegenüber einer derartigen Übermacht bestehen, doch der Kriegsverlauf selbst ist nicht Thema dieses Artikels. Die Zerschlagung nach diesem Krieg führte zu noch weit größeren Gebietsabtretungen als nach 1918, verbunden mit einer systematischen Vertreibung der Deutschen aus ihren Heimatgebieten. Während sich die Kriegschuldfrage betreffend 1914 langsam einer differenzierteren Betrachtung erfreuen darf, regiert mit Blick auf 1939 in der offiziellen Haltung nach wie vor dogmatische Starrsinnigkeit. Viele Ideen zum Umgang mit den Deutschen nach dem verlorenen Krieg wurden vorgebracht, von Massenhinrichtungen, über eine völlige Deindustrialisierung zum reinen Agrarland (Morgenthau-Plan) bis hin zum Umvolkungs- und Auszüchtungskonzept des renommierten Harvard-Anthropologen Ernest A. Hooton, der vorsah, Nicht-Deutsche in Deutschland anzusiedeln, während die Wehrmachtsangehörigen in Arbeitslagern festgehalten werden sollten, so daß die Deutschblütigkeit verdünnt, die ethnische Struktur des Volkes durch Vermischung zersetzt werde.Dazu kam es noch nicht – damals. Doch kann die Politik der Masseneinwanderung und des Multikulturalismus unter diesem Gesichtspunkt auch als eine Art Fortsetzung des Zweiten Weltkrieges mit anderen Mitteln verstanden werden. Und auch knapp 70 Jahre nach Kriegsende befinden sich nach wie vor fremde Truppen auf deutschem Boden.      

Neuen Kommentar schreiben

Bitte keine Beleidigungen oder strafrechtlich Relevantes, sonst werden Ihre Daten an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet.
54.221.9.6
Bitte akzeptieren Sie Cookies.
Bitte geben Sie die Zahlen aus dem Bild ein (Spamschutz).
» Zur Hauptseite wechseln

Werbemittel der NPD-Bayern

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: