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17.03.2017

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Ohne Familien kein Volk, ohne Kinder keine Zukunft!

Sascha A. Roßmüller 

Knapp 9,5 Milliarden Euro sind im Bundeshaushalt 2017 für das Familienministerium eingestellt. Dies entspricht nicht einmal der Hälfte der Kosten, die die schwarz-rote Bundesregierung bereit ist, für die Bewältigung der als Asylflut bekannten Folgen ihrer Politik der offenen Grenzen in diesem Jahr auszugeben. Vor unseren Augen vollzieht sich ein Bevölkerungsaustausch, den die Bundesregierung finanziert. In Anbetracht des Ausmaßes der Preisgabe unserer Heimat möchte man fast sagen, landesverräterisch finanziert. Laut UNO-Prognosen wird der Bevölkerungszuwachs in Afrika um 1,5 Milliarden Menschen bis 2050 zu einem Wanderungsdruck nach Europa führen, so daß dann hier mehr zugewanderte (!) als einheimische Bevölkerung leben wird. In nur etwas mehr als drei Jahrzehnten, so nicht die Europäische Union der offenen Grenzen durch die Festung Europa ersetzt wird. Zudem unterstützt die Regierung mit mehr als acht Milliarden Euro an Entwicklungshilfeausgaben die explosionsartige Bevölkerungszunahme der Afrikaner, während wir selbst immer weniger werden und überaltern. Laut Amtseid wäre Angela Merkel - die „Kanzlerin der offenen Grenzen“ - allerdings dem Wohle des deutschen Volkes verpflichtet. Dieses Wohl dürfte jedoch kaum in seinem Austausch liegen.

Medien und Politik in Deutschland singen nahezu ausschließlich nur noch das Hohelied der Weltoffenheit und Willkommenskultur einer Dekadenzgesellschaft, die Massenabtreibung für ebenso normal hält wie Masseneinwanderung und homosexuelle Randgruppenpflege anstatt Familienförderung betreibt. Wäre die deutsche Politik eine, die diesen Namen auch verdient, würde sie Kinder anstelle von Zuwanderer in den Mittelpunkt ihres Wirkens rücken. Und vernünftigerweise sollte dies in der Sorge für das Wohl der bewährten Familienform seinen Ausdruck finden. Es möge nicht vergessen werden, dass deutsche Kinder keiner kostspieligen und zumeist vergeblichen Integrationsbemühungen bedürfen. Deshalb ist auch nicht die Migrations-, sondern die Familienpolitik der Schlüssel, um unserer Wirtschaft ausreichend durch uns selbst ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung zu stellen, die zudem zur Aufrechterhaltung unserer Sozialsysteme beitragen könnten. Außerdem ist Heimat schließlich immer auch der angestammte Menschenschlag, der selbige wesentlich ausmacht.

Statt sich Gedanken über Hirngespinnste wie Transgendertoiletten zu machen, sollte die Politik vielmehr die gesamtgesellschaftliche Leistung von Eltern honorieren. Die zumeist fleißigen erwerbstätigen Eltern in unserem Land leisten neben ihren Steuern und Abgaben durch ihre Verantwortung Kinder großzuziehen zudem einen generativen Beitrag zur Funktionsfähigkeit des umlagefinanzierten Sozialversicherungssystems. Die plötzlich vorhandenen Milliardenbeträge, die gegenwärtig für fremde Interessen und Bevölkerungsaustausch durch Zuwanderung ausgegeben werden, würden bei einer nationaldemokratischen Politik, sprich einer Politik aus dem Volk für das Volk, für Maßnahmen einer an Kindern orientierten Familienförderung münden. Auch ist die konjunkturelle Wirkung von milliardenschweren Programmen nicht geringer, wenn sie anstelle von Fremden den Deutschen in ihrem eigenen Land zugute kommen. Wer Wert und Bedeutung der Kindererziehung auch im Sinne des sogenannten Generationenvertrags erkannt hat, dem muß einleuchten, warum Nationaldemokraten die Erziehungsleistung gerade kinderreicher Familien besonders würdigen möchte. Grundsätzlich sind daher aus nationaldemokratischer Sicht unter anderem nachfolgende familienpolitische Maßnahmen anzustreben:

  • Die für den Rentenbezug anzurechnende bisherige Erziehungszeit der Mütter ab dem dritten Kind nach Kinderzahl stetig zu verlängern sowie auch bezüglich der Entgeltpunkte die Berechnungsgrundlage nach Kinderzahl gestaffelt anzuheben.

  • Die Arbeitnehmeranteile der Sozialversicherungsbeiträge ab dem dritten Kind nach Kinderzahl gestaffelt sowohl arbeitnehmer-, als auch arbeitgeberseitig zu senken, und den Pflegeversicherungsbeitrag ab dem fünften Kind auf Null zu setzen.

  • Einführung einer Geschwisterstaffel beim Kindergeld bis zum fünften Kind sowie deutlicherem Erhöhungsschritt ab dem dritten Kind (vgl. Frankreich).

  • Reform des Elterngelds als einkommensunabhängige Leistung von 36 Monaten.

  • Steuerliches Elternsplitting mit Divisor 1 je Elternteil und nach Kinderzahl gestaffelt ansteigendem Kinderdivisor sowie lebenslangem Remanenz-Divisor von ab dem dritten Kind.

  • Zinsloses Ehestandsdarlehen zur Familiengründung, dessen ratenweise Rückzahlung mit dem dritten Kind erlischt.

Es ist nicht einzusehen, daß die Regierung in wirtschaftlichen Problemfällen auch nur einzelner Sektoren - siehe Bankenkrise - unmittelbar Rettungspakete schnürt oder Konjunkturprogramme auflegt, wie beispielsweise die Abfrackprämie, jedoch die Familien relativ hierzu hintanstellt. Die Familie ist das Fundament staatlicher Gemeinschaft und muß daher auch einen dementsprechenden politischen Stellenwert einnehmen. Grundsätzlich ist dabei festzuhalten, daß sich nach nationaldemokratischem Selbstverständnis sozialpolitische Leistungskataloge des deutschen Staates auf deutsche Staatsbürger als Anspruchsberechtigte beziehen, wobei Nationaldemokraten für eine Rückkehr zum Staatsangehörigkeitsrecht nach dem Abstammungsprinzip eintreten.

Es sind bereits 1 Kommentare zu diesem Eintrag vorhanden.

#1
13.04.2017 22:13   
BloKla   
Starkes Thema, gut geschrieben und Lösungswege aufgezeigt. Allerdings fürchte ich, das der überwiegende Teil der Wähler sein Kreuzlein dort hin setzt, wo es die Jahre zuvor schon platziert war. Augenscheinlich geht es uns in der Mehrzahl einfach zu gut um zu erkennen, wo der Zug hin rollt.
 

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