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06.09.2017

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Papst Franziskus sollte auf die Worte Aphrems II hören!

Der Vatikan als Teil der Migrations-Lobby – Fragwürdige Empfehlungen des Pontifex

Sascha A. Roßmüller 

Papst Franziskus wünschte sich zu Beginn seines Pontifikats eine Arme Kirche, und es darf unzweifelhaft zu einer ihrer vornehmsten Aufgaben gezählt werden, sich der Beladenen und denen auf der Verliererseite dieser Welt anzunehmen. Was jedoch nirgends geschrieben steht, ist, dass die Kirche sich einer undifferenzierten Sichtweise zu befleißigen hätte und die Rolle einer Migrationslobby einnehmen müsse. Diesen Eindruck kann oftmals gewinnen. Vor fast genau einem Jahr, im September 2016, berichteten beispielsweise die Medien von der päpstlichen Empfehlung der Willkommenskultur als Mittel der Terrorismusbekämpfung, das dieser anlässlich eines Treffens mit Jesuiten aussprach. Mehrmals rief der Pontifex dazu auf, die Flüchtlinge gastfreundlich in Europa aufzunehmen, ohne sich jedoch dazu zu äußern, dass entgegen der politischen Praxis vergeblicher Integrationsexperimente Gastfreundschaft qua natura ein temporär begrenztes Entgegenkommen darstellt. Der Vatikan-Staat selbst besitzt kein Asylrecht, verfügt über keine Anlaufstelle für Asylsuchende, unterhält nicht ein Flüchtlingsheim und hat auch die UN-Menschenrechtskonvention nicht unterschrieben. Bis 2014 war der Vatikan der einzige Staat auf europäischem Boden, der nicht einen einzigen Flüchtling aufgenommen hatte. Und vor etwa zwei Jahren brüstete man sich im Vatikan, weil man eine (!) syrische Familie mit zwei Kindern aufnahm.

Aktuell formulierte nun Papst Franziskus Vorschläge, um – wie es hieß - die Einwanderung menschlicher zu gestalten. Für die Frage, ob die davon direkt betroffenen autochthonen Völker überhaupt eine Einwanderung wünschen, scheint sich das Kirchenoberhaup nicht zu interessieren, wenngleich ihm die mit der Flüchtlingsflut einhergehenden Konflikte vor der vatikanischen Haustür, auf den Straßen des tief katholischen Italiens, schwerlich entgangen sein können. Bei den insgesamt 21 Vorschlägen handelt es sich um einen Papstbrief anlässlich des sogenannten Welttags der Migranten und Flüchtlinge. Franziskus spricht sich darin unter anderem für die Gewährung "humanitärer Visa" und für die Familienzusammenführung von Flüchtlingen aus, sowie grundsätzlich Einwanderung nicht mehr als illegal angesehen werden solle. Angesichts der sich häufenden Terroranschläge radikaler Islamisten, die nicht zuletzt die freizügige Flüchtlingspolitik als Einfallstor nach Europa für ihre Dschihadisten nutzen, mutet es befremdlich an, wenn es in dem Papstbrief heißt: „ Jeder Einwanderer, der an unsere Tür klopft, ist eine Gelegenheit, Jesus Christus zu begegnen...“

Auch das Postulat "immer die persönliche Sicherheit der nationalen Sicherheit vorzuziehen" scheint alles andere als wohl überlegt zu sein, wird doch dabei völlig ausgeklammert, dass eine Gefährdung der nationalen Sicherheit stets in mehrfacher Hinsicht zu einem Problem der persönlichen Sicherheit vieler Anderer umschlagen kann. Solche eine Forderung absolut und für in jedem Falle als prioritär zu setzen, zerstört jegliche Balance zwischen Verantwortungs- und Gesinnungsethik. Die Forderung nach Alternativen zur Haft für diejenigen, die illegal in ein Land eindringen, erinnert geradezu an Matthäus 5, 39: „Wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.“ Hier scheint dem Papst der Blick darauf, dass derartige Grenz- und vor allem Aufenthaltsverstöße auch immer zu Lasten anderer Gemeinschaften gehen, gänzlich abhanden gekommen zu sein. Kaum zu glauben ist der Vorschlag, wie gegen das Schlepperwesen vorzugehen sei. Hierzu empfiehlt der Pontifex im Ursprungsland Lösungen zu finden, die eine legale Auswanderung zulassen. Dem Verhütungsmittel ablehnenden Vatikan scheint wohl entgangen zu sein, dass die Bevölkerungsexplosion des afrikanischen Kontinents binnen der nächsten Generation um ein Vielfaches der Gesamteinwohnerzahl Europas zunehmen wird. Wer angesichts dessen derart leichtfertig Anreize zu Völkerwanderungen gibt, wird nicht mehr lange in einem christlichen Abendland leben. Und folgte man weiter dem päpstlichen Rat, jedem geborenen Kind die Staatsbürgerschaft zu verleihen, würde der Zuwanderung über die offenen Grenzen eine wohl noch größere Zuwanderung in den Kreißsälen nachfolgen. Nicht weniger weltfremd sind die Forderungen eines unbegrenzten Zugangs von Migranten und Flüchtlingen zu den nationalen Gesundheits- und Rentensystemen sowie einer Familienzusammenführung - einschließlich Großeltern, Geschwistern und Enkelkindern – "ohne Rücksicht auf deren wirtschaftliche Kapazitäten".

Derartige Vorstellungen sind in der orthodoxen Kirch kaum denkbar, korrelieren doch Nationalstolz, traditionelles Familienbild oder Ablehnung von Homosexualität zumeist mit der Zugehörigkeit zur Orthodoxie in Osteuropa. Die osteuropäischen Länder leisten auch entschieden mehr Widerstand gegen die Islamisierung des Abendlandes. Und auch das Oberhaupt der syrisch-orthodoxen Kirche, Ignatius Aphrem II, spricht ebenfalls nicht der Völkerwanderung das Wort, sondern fordert, ganz im Gegenteil, vielmehr den Verbleib sowie die Rückkehr syrischer Christen zum Wiederaufbau des Landes und der christlichen Gemeinden. Der syrisch-orthodoxe Patriarch beklagte, dass die Folgen einer gescheiterten westlichen Nahost-Politik die syrischen Christen erleiden müssten. „Wir fühlen uns häufig so, als ob wir geopfert werden beim Versuch, einen Regimewechsel herbeizuführen und die Karte der Region neu zu zeichnen“, hatte Aphrem II einmal in einem Interview kritisiert. Hingegen erhielt die ungarische Regierung unter Orban, aber auch Assad Lob vom Patriarchen, die offensichtlich mehr für die Christen in der Krisenregion übrig haben als die westliche Politik.

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