19.01.2009
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"Umbau…
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Zur Hauptseite wechselnDie Arbeitervertreter bei Siemens betonten, daß der “Konzernumbau” noch lange nicht abgeschlossen sein wird.
Obwohl die Kosten für den groß angelegten Stellenabbau zu Buche schlagen. Unter den Arbeitern herrscht eine große Unruhe, da durch die Stellenstreichungen weitere Umstrukturierungen nötig wurden. Es wird beschwichtigt das eine zweite Welle des Stellenabbaus demnächst noch nicht zu erwarten sei, doch es kommt zu Veränderungen bei den Arbeitsprozessen. Mit dem Abbau von fast 17 000 Arbeitsplätzen und weiteren Maßnahmen will Konzernoberhaupt Peter Löscher bis zum Jahr 2010 insgesamt 1,2 Milliarden Euro einsparen. Am stärksten betroffen ist Franken (Erlangen / Nürnberg) und Bayern (München).
Im heutigen Raubtierkapitalismus schert sich um das Erbe des großen deutschen Erfinders, Ernst Werner von Siemens niemand mehr. Siemens trug als deutscher Unternehmer soziale Verantwortung und führte sozialpolitische Maßnahmen wie den Neun-Stunden-Tag ein, die wegweisend im 19. Jahrhundert waren. Damit wollte er seine Mitarbeiter an das Unternehmen binden und nicht wie im Raubtierkapitalismus des 21. Jahrhunderts die Arbeiter entlassen. Geradezu hanebüchen sind die Worte des Konzernoberhauptes Peter Löscher, die die Kapitalistenzeitung “Handelsblatt” am 23. September 2008 zitierte: “Siemens übernimmt seit 160 Jahren soziale Verantwortung. Die Siemens-Stiftung setzt diese Tradition fort“. Nicht eine Stiftung sollte die Tradition der sozialen Verantwortung fortsetzen, sondern das Siemensunternehmen selbst. Als Nationalisten fordern wir:
1) Das deutsche Unternehmen Siemens, sollte vorrangig deutsche Arbeitnehmer beschäftigten.
2) Zusammenschluß der Werktätigen in Selbstorganisation bei Siemens, zum Zwecke des Kampfes um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und für einer Beteiligung der Mitarbeiter am Gewinn.
3) In der Tradition Ernst Werner von Siemens: Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohnausgleich.
4) Siemens sollte ernsthafte soziale Verantwortung für seine Beschäftigten übernehmen: Für längere Erholungszeiten und Streßabbau. Förderung von Bildung, Gesundheit, Familie und der sozialen Gerechtigkeit.
5) Siemens sollte alle seinen Managern ein Einkommen zahlen, daß maximal das Dreifache eines Facharbeiters betragen darf. Zusätzlich sollte den Siemensmanagern alle finanziellen Vergünstigungen und Dienstwägen gestrichen werden.