21.01.2009
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BMW plant Kurzarbeit
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Zur Hauptseite wechselnDer Münchner Autohersteller BMW drosselt wegen der Überproduktionskrise der Autoindustrie, bei der hohe Produktionskapazitäten einem gesättigten Markt gegenüberstehen, seine eigene Produktion weiter. Deshalb plant BMW in drei bayerischen Werken für zwei Monate Kurzarbeit.
Betroffen seien 25.700 Mitarbeiter in den Werken Dingolfing (15.000), Regensburg (8.000) und Landshut (2.700), erklärte das Unternehmen. Im Februar und März sollen dadurch 38.000 Fahrzeuge weniger produziert werden als ursprünglich geplant.
Um die Auswirkungen für die Beschäftigten in Grenzen zu halten, sollen mindestens 93 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens erhalten bleiben. Momentan ist das aber noch nicht entschieden. In deutschen BMW-Werken wird Kurzarbeit geplant, dagegen soll es keine Kürzungen der Arbeitszeiten an den ausländischen Standorten geben.
Nachdenklich stimmt bei Kurzarbeit, daß die betroffenen Arbeiter Lohneinbußen hinnehmen müssen. Das bedeutet aber auch, daß den Arbeitern in den Autozulieferfirmen die Arbeitsplätze vernichtet werden. Statt Kurzarbeit sollte die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich verkürzt werden. Der globale Kapitalismus muß überwunden und beerdigt werden!