19.04.2007
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Von Grafenwöhr in den Krieg
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Zur Hauptseite wechseln01.08.2006 Die Kleinstadt Grafenwöhr in der Oberpfalz ist bereits seit einiger Zeit der größte amerikanische Truppenübungsplatz in Europa.
Von dort aus, sollen Invasionstruppen in alle Welt kurzfristig verlegt werden können. Dafür soll der Stützpunkt nunmehr noch wesentlich ausgebaut werden. Allein 80 Hektar Wald sollen den Ausbauplänen geopfert werden, damit statt der bisher 3500 US-Soldaten dann weitere 8500 kommen können. Die Proteste der Umweltschützer, die auch die Verseuchung des Grundwassers bereits in der Vergangenheit anprangerten, werden dabei ignoriert. Das Bundesverteidigungsministerium ordnete zu diesem Zweck bereits an, daß die ansonsten vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung in diesem Fall wegfällt. Für die Familien der US-Soldaten soll für 700 Millionen Euro eine amerikanische Kleinstadt mit Wohn- und Einkaufsmöglichkeiten, sowie Vergnügungsstätten entstehen.
Damit werden wir in Bayern eine internationale Basis der imperialistischen USA haben und von deutschen Boden aus wird in den Krieg, wohin auch immer, gezogen werden. Damit macht sich die BRD zum Helfershelfer einer aggressiven Politik, die meist im Gegensatz zum internationalen Völkerrecht steht. Nicht auszuschließen ist auch, daß wir Deutsche nunmehr dann endgültig auch Zielscheibe der von den USA angegriffenen Staaten werden und die deutsche Bevölkerung ernsthaft bedroht ist. Dies alles stört aber offensichtlich die Regierenden in Berlin und München nicht, sondern in einer einzigartigen Vasallentreue wird die Präsenz der US-Amerikaner auch noch höchst begrüßt. Ebenso von den Verantwortlichen in der Stadt Grafenwöhr, die der Öffentlichkeit weismachen wollen, die Stadt profitiere ernorm vom US-Truppenübungsplatz. Man fragt sich nur, warum die Stadt dann nach finanzieller Hilfe rufen mußte, als sie Steuergelder mißbrauchte, um das Vorkaufsrecht für eine Tennishalle wahrnehmen zu können, die sie zwar nicht braucht, aber der NPD nicht kaufen lassen wollte.
Die Nationaldemokraten werden sich jedenfalls mit dieser US-Militärbasis mitten in Bayern nicht abfinden und weiterhin den Abzug aller fremden Truppen mit ihren Waffenarsenalen aus ganz Deutschland fordern.
Ralf Ollert
NPD-Landesvorsitzender Bayern