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19.04.2007

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Stoiber und Schnappauf sind Schadpolitiker

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29.06.2006 Nachdem vor über 170 Jahren der letzte Bär in Bayern erlegt wurde, wagte sich ein Meister Petz mit dem Spitznamen Bruno in den letzten Wochen aus dem Trentino, über Tirol kommend, wieder in den Freistaat.
Das wurde ihm nun zum Verhängnis. Der zweijährige Braunbär wußte nicht, daß Bayern von einer Ansammlung von Ignoranten, Dilettanten und Maulhelden regiert wird. Eine der schwächsten Figuren der Stoiber-Truppe ist Umweltminister Schnappauf, unvergessen seine verzweifelten Bemühungen in seinem eigenen Bezirksverband Oberfranken einen Wahlkreis zu bekommen. Nachdem der Versuch angeblicher Spezialisten aus Finnland fehlschlug, den Bären lebend zu fangen - eine Aktion, die mit über einhunderttausend Euro zu Buche schlug -, wurde er zum Abschuß freigegeben.

Wie durch ein Wunder waren auch sofort drei Jäger zu Stelle, die wegen der angeblich hohen Gefährlichkeit für Menschen, den arglosen Bären sofort erschossen. Nach Aussagen von Touristen wäre es aber durchaus möglich gewesen, bei ausreichend Ausdauer und Willen, sich dem Bären soweit zu nähern, daß die Betäubung mittels Gewehr oder sogar Blasrohr möglich gewesen wäre. Anstatt froh darüber zu sein, dieses seltene Tier wieder in Bayern begrüßen zu können, wird es einfach abgeknallt. Aber laut Stoiber war es ja ein Schadbär, ein Problembär! Dazu muß man sagen, daß Bruno zwar einigen Schaden bei Landwirten angerichtet hat, aber die CSU hat in den letzten Jahrzehnten durch ihr verantwortungsloses Abnicken der EU-Landwirtschaftspolitik hunderttausende Landwirte nicht nur geschädigt, sondern ruiniert.
Es drängt sich zudem der Verdacht auf, daß der Bär für den umweltschädlichen Massentourismus in den Alpen ein Störfaktor war. Wo Almen und Hochtäler durch den Ausbau von Saumpfaden mittlerweile auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte erreichbar sind, Mountain-Biker bis auf die Berggipfel fahren dürfen, man die wunderbare Alpenlandschaft nur als Standortvorteil der Tourismusindustrie ansieht, ist Heimat- und Umweltschutz natürlich ein lästiges, wenn auch notwendiges Übel. Wie soll sich der Wochenendtourist in Bayerischzell oder anderswo auch wohlfühlen, wenn im Wald ein Ungeheuer lauert? Wir sind doch ein freies Land, wo kämen wir da hin, wenn Bären für "No-go-Areas" sorgen? Schlimm genug, wenn sich Neger und andere überpigmentierte Gäste schon nicht in manche brandenburgische Städte und normale Deutsche sich nicht mehr nach Berlin-Neukölln trauen dürfen?

Nein, in Bayern gehen die Uhren anders. In diesem Zusammenhang wäre einmal zu fragen, ob kriminelle Einwanderer, wenn es sich um Menschen handelt, auch als Schadmenschen oder Problemmenschen bezeichnet werden dürfen? Ausweislich der letzten Kriminalstatistik sind in Bayern 27,7 % aller Tatverdächtigen Ausländer, in absoluten Zahlen wären dies 91 028 Schadausländer. In den alten Bundesländern wären Schadausländer zu einem Drittel für Mord und Totschlag verantwortlich. Nicht zu vergessen, daß im Lauf der Jahre eine große Zahl Schadausländer zu Schad-BRD-Bürgern geworden sind, und somit in der Statistik unter den Schaddeutschen geführt werden. Wie wäre es also, wenn die CSU gegen kriminelle Schadausländer mit mindestens der gleichen Energie vorginge, wie gegen einen Bären? Man muß sie ja nicht vor die Gewehre treiben, aber man könnte sie, wie es so schön heißt, "vergrämen". Man könnte ihnen das Leben in Bayern und Deutschland so unangenehm wie möglich machen. Aber das Gegenteil ist ja der Fall, mehr Geld für Integration, für Sprachkurse, für gemütliche Gefängnisse! Ebenso wie bei der Vogelgrippe, kalten Wintern, heißen Sommern, Schlägereien zwischen schwarzen und weißen Betrunkenen wird der Bevölkerung ein Bedrohungsszenario präsentiert, daß von den wirklichen Problemen in unserem Land ablenken soll.

Wenn Elefanten in Dritte-Welt-Ländern ganze Dörfer niedertrampeln, erwartet man von den Bewohnern Duldsamkeit, müssen Elefanten doch geschützt werden. Immerhin gibt man dafür sehr viel Geld aus, denn Entwicklungshilfelobby, bestehend aus internationalistischen Spinnern und Multi-Kulti-Fetischisten, die anderweitig zu nichts zu gebrauchen sind, und diverse Umweltschutzorganisationen, mittlerweile ja auch fast ein eigener Wirtschaftszweig, brauchen ja auch in Zukunft einen Tätigkeitsnachweis.
Aber vielleicht ist alles auch ganz anders: Vielleicht wurde Bruno auch nur zum Verhängnis, daß er ein Braunbär war. Da sich auch die CSU im Verbund mit autonomen Gewalttätern im Kampf gegen Rechts (Wunsiedel, Cham ... ist bunt, statt braun!) gewissermaßen als Staats-Antifa geriert, muß alles Braune bekämpft werden. Einen Schwarzbär hätte man sicher eingefangen und zum CSU-Maskottchen gemacht.
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