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19.04.2007

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Armut in der BRD

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02.05.2006 Der Redaktion ging ein Brief eines Hartz IV – Empfängers aus Oberfranken zu, den wir nachfolgend dokumentieren:
„Heute ist Zahltag – 645 €. Viel Geld! Wenn da nicht noch Festausgaben wären, die ich bezahlen muß. Miete, Strom, Versicherungen. Nach diesen Abzügen bleiben mir 124 €! Was heißt das auf 30 Tage verteilt? 4,13 € am Tag! Doch bein Monat ist lang. Werde bloß nicht krank, dank der Reform zahlst Du erstmal. Fürs Quartal plus Medikamente, manche Arzneien bezahlst Du selbst. Da bleibt für Essen und Trinken nicht mehr viel übrig. Die Hose oder das Paar Schuhe, für das Du sparst, sind weg. Meine Arbeit habe ich wegen einer Erkrankung verloren. Die Gedanken kreisen nur noch uns Sparen. Was ist, wenn im Haushalt etwas defekt ist? Herd, Kühlschrank, Waschmaschine? Deine Existenz ist zum Scheitern verurteilt. Man geht kurz vor Ladenschluß zu Lidl oder Aldi usw. und wartet auf die Aktion der Verkäuferin: 30 Prozent billiger! Neunzig Prozent der Leute denken doch dasselbe und keiner geht auf die Straße. Die Politiker bereichern sich an uns mit dem, was sie verzapfen, aber wir schauen tatenlos zu und werden beraubt. Sie erhöhen die Diäten aber ich muß mit immer weniger leben. Wann ist endlich Schluß mit dieser Tyrannei. Warum zahlen wir für andere Völker, wo unser Volk Hilfe braucht, weil viele vor dem Ruin stehen?“
(Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt.)

Der freiheitlichste Staat, den es jemals auf deutschem Boden gegeben hat, kann seinen Bürgern zunehmend nur noch wohlfeile Phrasen und Zukunftsverheißungen bieten. Eine solche Phrase ist, daß Freiheit und Menschenwürde nicht mit Geld aufzurechnen sei, und man damit in der realexistierenden BRD überreichlich gesegnet ist. Gut, dafür kann man sich zwar noch nichts kaufen – es klingt aber zumindest recht fürsorglich.

In Nürnberg lebt etwa ein Drittel der Einwohner – etwa 166 000 Menschen – in Armut oder ist von ihr bedroht. An erster Stelle der Armutsrisiken steht die Arbeitslosigkeit. Aber auch die hohen Energiekosten wachsen vielen Menschen mittlerweile über den Kopf. Wer drei oder mehr Kinder großzieht, kommt häufiger in finanzielle Schwierigkeiten als andere, die keine oder weniger Kinder haben.
Die Systemparteien, gleich welcher Couleur, werden die von ihnen selbst herbeigeführten Probleme nicht mehr lösen können. Solange sie herrschen, werden immer größere Teile unseres Volkes sozial benachteiligt werden, da die Internationalisierung unseres Volkes Programm aller Systemparteien ist. Auch die CSU hat abgewirtschaftet!
Sie täuscht uns Bürgern seit Jahrzehnten Sicherheit, Traditionsbewahrung und Heimatliebe vor. In Wahrheit geht es ihr nur um die Futtertröge der Macht. Sie ist für alle Mißstände in unserem Lande mitverantwortlich. Sie hat alle Entscheidungen zu Lasten unseres Volkes, wie z. B. die Einführung des Euro, die EU-Osterweiterung oder auch die Abschaffung der Biersteuermengenstaffel – was die kleinen Brauereien unseres Landes besonders trifft, im Bundesrat mitgetragen.
Rückzug ins Privatleben, Wahlenthaltung oder Jammern hilft nur den Systemparteien! Wirklich verändern kann nur der etwas, der anpackt. Die grundsätzlichen Weichen für die politische Zukunft werden gerade in unserer Zeit, vor unser aller Augen, gestellt. Heute entscheidet sich, ob es in der Zukunft Völker oder identitätslose Einheitskonsumenten geben wird. Heute entscheidet sich, ob wir als Europäer und Deutsche unsere Identität erhalten können, oder ob wir in einer Multi-Kulti- Gesellschaft als kleines Rädchen in einer Masse wurzelloser Arbeitsmaschinen untergehen werden.

Die Frage lautet nicht: links oder rechts, sondern Internationalisierung oder Nationalisierung von Politik, Kultur und Wirtschaft. Für die Internationalisierung stehen ausnahmslos alle Parteien und sogenannten „gesellschaftlich relevanten Gruppen“. Dagegen steht als einzige politische Opposition die NPD, aber auch die Meinung der bisher noch schweigenden Mehrheit der Deutschen. Und nur deshalb ist die NPD auch den undemokratischen Angriffen von Politik und Medien ausgesetzt. Vor einigen Tagen schrieb die linksalternative Tageszeitung „taz“ in bemerkenswerter Offenheit: „Im Grunde sind sich Politiker aller demokratischen Parteien darüber einig, daß besonders in Ostdeutschland (gemeint ist Mitteldeutschland, Anm. d. Red.) Parteien wie die WASG und die Linke/PDS die Aufgabe haben, unzufriedene Protestwähler zu binden, die sonst zur NPD gehen würden.“ Damit erklärt sich natürlich auch, warum die PDS-Kommunisten fast täglich in den Medien ein Forum bekommen, während Aussagen der NPD völlig totgeschwiegen werden oder, wenn es gar nicht mehr anders geht, wie am Abend der Landtagswahl in Sachsen, NPD-Politikern das Mikrofon angestellt wird. Dies geschieht nur deshalb, weil die Systemparteien um ihre zusammengebrochene Glaubwürdigkeit wissen. Von ihnen ist aber eine Politik zum Wohle unseres Volkes nicht mehr zu erwarten.

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