21.04.2007
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Dokumentation Das "Bündnis für Toleranz" - Argumente gegen die Heuchler!
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Zur Hauptseite wechseln13.04.2007 Allerorten im Freistaat wimmelt es von „Bündnissen gegen rechts“, die unter der Parole „Bunt statt braun“
den Widerstand der Zivilgesellschaft, das Engagement der „aufrechten Demokraten“ gegen „Rechtsradikale, Ausländerfeinde und Antisemiten“ demonstrieren soll, wenn irgendwo in Bayern nationale Bürger ihre angeblich verfassungsmäßig garantierten Rechte, wie zum Beispiel das Versammlungsrecht in Anspruch nehmen wollen.
Immer häufiger sind die Vertreter de Gutmenschentum aber nur ein klägliches Häufchen, welches nur durch die tätige Mithilfe der Medien vor der Dauerblamage verschont bleibt, wie zuletzt in Amberg, als kümmerliche 30 bis 40 Punker und Gutmenschen zu 150 Demokraten hochgejubelt wurden. Wenn man bedenkt, dass häufig mehr Einzelpersonen (Landräte, Bürgermeister, „Künstler“, „Überlebende“), Gruppen, Initiativen, Parteien, Organisationen, Kirchengemeinden, Gewerkschaften, Antifabanden und sonstige von Steuergeldern lebenden Vereinigungen oder Personen zu Veranstaltungen gegen die NPD oder andere nationale Gruppen aufrufen, als dann Teilnehmer beim jeweiligen „Mut-gegen-Rechts“-Auflauf zusammenkommen, sagt das einiges über deren Verankerung im Volk aus. Trotzdem stehen hinter den Anti-Rechts-Kampagnen selbstverständlich alle „gesellschaftlich relevanten Gruppen“, einschließlich der medialen Büchsenspanner, sowie nicht selten die Polizeiführungen und Teile der Justiz.
Gewissermaßen der Dachverband, die Mutter aller Bündnisse in Bayern ist das „Bayerisches Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“.
Obwohl die Gründung dieses Bündnisses schon fast zwei Jahre zurückliegt, halten wir es nun für angebracht, einmal einige Dokumente zu veröffentlichen, welche mit der Gründung des besagten Bündnisses zu tun haben.
Den Lesern sei hier der offene Brief von Karl-D. Schönherr ans Herz gelegt, in welchem mit dem verheuchelten BRD-Gutmenschentum gnadenlos abgerechnet wird. Ein Fundgrube für Fakten und Zitaten für jeden, der diesem die scheinheilige Maske vom hässlichen Gesicht reißen will. Viel Spaß dabei!
Eine Einladung
"BEV-intern" <xxxxxxxxx@xxxxxxxxx.net> schrieb am 13.07.05 09:44:53:
Zur Info.
Gruß, X.Y.
----- Original Message -----
From: xxxxxxxxxxxxxxxxx
To: xxxxxxxxxxxxxxxxxx
Sent: Tuesday, July 12, 2005 6:12 PM
Subject: Bayerisches Bündnis für Toleranz - Demokratie und Menschenwürde schützen
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst möchte ich Ihnen im Namen von Herrn Landesbischof Dr. Friedrich noch einmal herzlich für Ihre Bereitschaft danken, das „Bayerische Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ zu unterstützen.
Wie besprochen, wird das Bündnis in einer Pressekonferenz am Donnerstag dieser Woche, 14. Juli, der Öffentlichkeit vorgestellt – die Einladung zur Pressekonferenz finden Sie im Anhang. Denjenigen unter Ihnen, die an der Pressekonferenz teilnehmen werden, sei von hier aus schon einmal herzlich gedankt.
Ebenfalls als Anhang beigefügt finden Sie den Text, der das Programm des Bündnisses beschreibt, in seiner aktuellen Version. Gegenüber der ursprünglichen Fassung, die Ihnen von Herrn Landesbischof Dr. Friedrich zugesandt wurde, ist auf Wunsch im vierten großen Absatz, Zeile 3, das Wort „solchen“ durch „den“ ersetzt worden. Am Ende des Textes finden Sie die Liste derer, die das „Bayerische Bündnis für Toleranz“ unterstützen.
Von einigen Tageszeitungen, darunter die Süddeutsche Zeitung und der Bayernkurier, haben wir freundlicherweise bereits die Zusage erhalten, dass uns kostenloser Anzeigenplatz zur Verfügung gestellt wird, um das Bündnis bekannt zu machen. Mit Hilfe des Verbands der Bayerischen Zeitungsverleger versuchen wir derzeit, noch weitere Unterstützung von anderen Blättern in dieser Sache zu erhalten.
Dies für heute zu Ihrer Information. Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, lassen Sie es uns bitte wissen. Mit freundlichen Grüßen, auch von Herrn Landesbischof Dr. Friedrich, bin ich einstweilen
Ihr
Michael Mädler
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Publizistik
Meiserstraße 11/13
80333 München
Tel.: 089/5595-552
Fax: 089/5595-666
E-Mail: poep@elkb.de
www.bayern-evangelisch.de
Verteiler:
Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, OKR Dr. Hans-Martin Weiss
Bayerische Landeszentrale für neue Medien, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring
Bayerischer Elternverband, Ursula Walther
Bayerischer Gemeindetag, Dr. Uwe Brandl und Dr. Jürgen Busse
Bayerischer Jugendring, Martina Kobriger und Frank Schallenberg
Bayerischer Landkreistag, Landrat Theo Zellner und Landrat Herbert Eckstein
Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband: Dr. Albin Dannhäuser
Bayerischer Philologenverband: Max Schmidt
Bayerisches Staatsministerium, Ministerialdirigent Ulrich de Taillez
Bayerisches Staatsministerium Pressestelle, Michael Ziegler
Bayerischer Städtetag, Hans Schaidinger und Reiner Knäusl
DGB Bayern, Fritz Schösser
DGB Bayern Pressestelle, Matthias Jena und Ralf Mattes
Erzbischöfliches Ordinariat München und Freising, Dr. Armin Wouters
Erzbischöfliches Ordinariat München und Freising Pressestelle, Winfried Röhmel
Evang.-Luth. Kirche in Bayern, Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
Jetzt geht´s los!
Erzbischöfliches Ordinariat München
Pressestelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
P r e s s e m i t t e i l u n g
Erzbischöfliches Ordinariat München, Pressestelle – Pressesprecher: Winfried Röhmel
Pacellistr. 8 – 80333 München – Tel. 089/21 37-12 63/64– Fax: 089/21 37-14 78
e-Mail: pressestelle@erzbistum.muenchen.de – Homepage: http://www.erzbistum-muenchen.de
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Publizistik - Leiter: Kirchenrat Michael Mädler
Postfach 20 07 51 – 80007 München – Tel. 089/55 95-552 Fax 089/55 95-666 – e-Mail: poep@elkb.de
http://www.bayern-evangelisch.de
12. Juli 2005
München. In Bayern hat sich unter Federführung der evangelischen und katholischen Kirche
ein
„Bayerisches Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“
konstituiert. Getragen wird das Bündnis von Vertretern der Staatsregierung ebenso wie von
maßgeblichen gesellschaftlichen Gruppen und Verbänden.
Ziel des Bündnisses ist es, im Bereich des Freistaates Bayern das Bewusstsein zu schärfen
und zu aktivieren, für die unantastbare Würde jedes Menschen einzutreten, den freiheitlich
demokratischen Rechtsstaat zu stärken und dem Toleranzgebot Geltung zu verschaffen.
Damit soll auch extremen politischen Gruppen und Parteien entgegengewirkt werden, die
das Toleranzgebot unterhöhlen und mit politisch extremer Programmatik und Zielsetzung
das demokratische Gemeinwesen und ein friedliches Zusammenleben gefährden. Dazu
gehören insbesondere Gruppierungen des politischen Rechtsradikalismus und in ihrem
Gefolge versteckte und offene Formen des Antisemitismus.
Im Rahmen einer
Pressekonferenz am Donnerstag, 14. Juli, 11 Uhr
im Landeskirchenamt in München, Meiserstraße 11/13
werden dieses Bündnis und seine Ziele der Öffentlichkeit vorgestellt.
Als Gesprächspartner stehen Ihnen u.a. zur Verfügung:
Günther Beckstein, Stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Bayern
Johannes Friedrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Fritz Schösser, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Bezirk Bayern
Friedrich Kardinal Wetter, Erzbischof des Erzbistums München und Freising
Um Pressemappen in ausreichender Zahl vorbereiten zu können, bitten wir herzlich um
Anmeldung zu dieser Pressekonferenz unter poep@elkb.de oder unter 089/5595-552 (fon)
oder – 666 (fax). (M.M./WR)
Welch hehre Grundsätze!
„Wir müssen die politische Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Antisemiten suchen, und wir müssen sie offensiv führen, und wir werden das auch tun.
(Bundespräsident Horst Köhler am 2. Februar 2005 in der Knesset in Jerusalem)
Im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen sind im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Grundrechte formuliert worden. Mit ihnen bekennt sich das deutsche Volk zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des friedlichen Zusammenlebens und einer gerechten Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens.
Die Grundrechte der Verfassung beruhen auf dem Eingangsartikel: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ (GG Art. 1,1) Auf diesem Artikel beruht auch das staatliche Toleranzprinzip, das ein friedliches Zusammenleben von Bürgern unterschiedlicher weltanschaulicher und politischer Meinung sichert, einen fairen, am Interessenausgleich orientierten Meinungsaustausch garantiert und Minderheitenrechte wahrt.
Das staatliche Toleranzprinzip trägt nur dann, wenn es im Bewusstsein der Bürger lebendig bleibt und in der öffentlichen Auseinandersetzung engagiert und umfassend vertreten wird. Dies ist besonders in Zeiten wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit notwendig. Politische Gruppen oder Parteien mit politisch extremer Programmatik und Zielsetzung nutzen diese Unsicherheit, um Ressentiments und Vorurteile zu schüren und letztlich eine Ablehnung des freiheitlichen demokratischen Rechtsstaates zu bewirken.
Dazu gehören in letzter Zeit besonders der politische Rechtsradikalismus und in seinem Gefolge versteckte und offene Formen des Antisemitismus. Extremistische politische Parolen fallen vor allem bei den Menschen auf fruchtbaren Boden, die dafür durch mangelnde Aufklärung, fehlende geistige Orientierung oder auch durch wirtschaftliche Schwierigkeiten und damit verbundene persönliche Probleme besonders empfänglich sind. Auf diese Menschen, insbesondere auf Jugendliche, richtet sich die Propaganda rechtsextremer Gruppen und Parteien. Sie verfügen dabei sowohl über ein umfangreiches Netz publizistischer Mittel, und sie engagieren sich nicht nur im politischen, sondern auch im vorpolitischen Raum.
Um dieser Entwicklung wirksam entgegen zu treten, hat sich unter der Federführung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Katholischen Kirche ein
„Bayerisches Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“
konstituiert. Ziel dieses Bündnisses ist es, im Bereich des Freistaates Bayern Impulse zu geben und Projekte zu unterstützen, die im Sinne der freiheitlichen und demokratischen Grundordnung Aufklärung und geistige Orientierung bewirken und so das Potential des politischen Rechtsradikalismus abbauen können.
Das Bündnis wird getragen von:
Hermann Balle (1. Vorsitzender des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger e.V.); Günther Beckstein (Stellv. Ministerpräsident des Freistaates Bayern), Uwe Brandl (Präsident des Bayerischen Gemeindetages); Albin Dannhäuser (Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands e.V.); Johannes Friedrich (Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern); Manfred Hölzlein (Präsident des Verbandes der Bayerischen Bezirke); Hans Käfler Landesvorsitzender des Verbandes der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern e.V.); Martina Kobriger (Präsidentin des Bayerischen Jugendrings); Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern); Günther Lommer (Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands e.V.); Randolf Rodenstock (Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.); Hans Schaidinger (Vorsitzender des Bayerischen Städtetages); Max Schmidt (1. Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbands); Staatsminister Siegfried Schneider (Staatsministerium für Unterricht und Kultus); Fritz Schösser (Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Bezirk Bayern); Josef Schuster (Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern); Ursula Walther (Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands e.V.); Hans-Martin Weiss (Vorsitzender des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern); Friedrich Kardinal Wetter (Erzbischof des Erzbistums München und Freising); Theo Zellner (Präsident des Bayerischen Landkreistages); (Stand 12. Juli 2005)
Offener Brief eines wirklich anständigen Deutschen!
Karl-D.Schönherr
Offener Brief
Bayerische Bündnis für Toleranz
80282 München
03. Oktober 2005
„L’hypocrisie est une vice privilégié qui, de sa main, ferme la bouche à tout le monde, et jouit en
repos d’une impunité souverain“, J.B.P. Molière, Don Juan od.. Das Gastmahl des Pierre
“Quam difficile est virtutis diuturna simulatio!”, Cicero, Ad Atticum
Betr.: Ihre Anzeige im Münchner Merkur v. 14.09.2005
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem nun der erste Akt dieser von dem reüssierten Zaunkönig inszenierten und von allen den unter gleichen Kappen Agierenden applaudierten Polit-Schmiere samt seinem Appendix über die Bühne gegangen ist, man nun den Vorhang für den zweiten und gewiß wichtigsten Teil dieses Schelmenstückes zur allgemeinen Erbauung geöffnet hat, und man in aller Herzhaftigkeit das gierige Feilschen, das Hauen und Stechen um Macht, Einfluß - und das vor allem - die Sinekure miterleben darf, bleibt einem nun Zeit und Muse, sich, sine ira et studio, umzuschauen, was sich so tat auf den relevanten Nebenkriegsschauplätzen. Und in der Tat, es lohnt sich, diese Annäherung. Denn auf dem Wege dieses Tuns stößt man auch auf Ihre diesbezüglichen, mehr oder weniger verdienstvollen - es kommt eben auf den jeweiligen Standpunkt an! - Aktivitäten. Aktivitäten, bei denen es sich durchaus lohnt zu verweilen - oder besser im Aktuellsprech, sie ein wenig nach ihrem Gehalt zu „hinterfragen“. Immerhin sind Sie ja mit dem hehren Anspruch eines Prota-gonisten für „Toleranz, Demokratie und Menschenwürde“ in den Ring gestiegen, wobei, und das an dieser Stelle nur en passant und zur Einstimmung auf das Folgende, es schon etwas eigenartig anmutet, daß kein Ausruf der Verwunderung, von Empörung schon ganz zu schweigen, von jenen zu vernehmen war, die sich permanent und lautstark als die wahren Hüter, Verteidiger und Bewahrer dieses Systems gerieren, ob der provozierenden Brüskierung und Desavouierung der höchsten Verfassungsorgane in diesem Lande, in dem die um die Präbende Buhlenden sich einen Dreck um deren noch ausstehendes Votum kümmerten, dafür so taten (oder war es gar im Wissen um die Virulenz des „clericus clericum non decimat“??) als sei das Ei schon gelegt, und folglich hindere sie auch nichts daran, ihren Feldzug für die zu erwartende Beute sofort zu starten - sozusagen in stiller Reverenz zu einer im Bewußtsein verankerten Anerkennung real existierender, gängiger und hinzunehmender Praktiken, die so, einen, wie unschwer zu erkennen, seiner originären Intention folgend, durchaus würdigen Fortgang findet.
Auch Sie haben es in diesem Falle vorgezogen, in vornehmer Zurückhaltung zu verweilen und scheinen sich keineswegs in ihrem moralischen oder sittlichen Empfinden, ob dieser provozierenden Indolenz verletzt gefühlt zu haben oder, zivilcouragiert, wenigstens verhalten, darob Verwunderung zu äußern. Angesicht Ihres i.S. Toleranz und Menschenwürde, wozu ja auch Begriffe wie Wahrheitsliebe, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Objektivität etc. gehören, kund getanen prätentiösen Selbstverständnisses, das es Ihnen nicht nur erlaubt, sondern anscheinend geradezu als Pflichtübung aufgibt, auszurufen, daß „Rassismus, Rechtsradikalismus und Antisemitismus, totalitäres Denken in welcher Form auch immer, in unserer Gesellschaft keinen Platz (haben)“, ist es wohl eine conditio sine qua non nicht nur nachzufragen sondern zu eruieren, wie Sie es denn selbst halten mit der Toleranz und der Menschenwürde nebst dazugehörender Attituden. Ob Ihre strengen Maßstäbe, denn auch für Sie von allgemeiner Gültigkeit sind oder vielleicht doch nur einer selektiven Wahrnehmung standhalten und sich so lediglich als ein auffallend kapriziöses Engagement decouvrieren.
Und so wäre es denn in der Folge erlaubt über die Lande zu ziehen und. gewiß doch trotzdem nur pars pro toto, darüber zu reflektieren, ob es da doch nicht eine ganze Menge gibt, wozu doch auch alle Kämpfer für Toleranz und Menschenwürde allen Grund gehabt hätten, besagtem Selbstverständnis entsprechend, zu intervenieren. Sollte Sie das Große Gähnen über diese Lektüre heimsuchen, dann mögen Sie bedenken, daß schließlich auch die Seele ihren Stuhlgang erfordert.
Da wäre zunächst einmal, sozusagen als prinzipieller Auftakt, zu fragen, ob Sie sich auch nur ein
einziges Mal bemüßigt gesehen haben, sich gegen die intentiös unanständige und inflatorische Verwendung der semantischen Huren „Rechtsextremismus“ oder „Antisemitismus“ zu verwahren, darauf hingewiesen haben, daß es nicht nur dämlich, sondern „menschenunwürdig“ sei, jeden besoffenen, Sieg-Heil gröhlenden Kretin in den selben Topf zu werfen, wie, und dieses Beispiel deshalb, weil Sie mit dem plakativen Hinweis zunächst auf die „extremistischen Gruppierungen“ und anschließend auf „Terror und Tyrannei, millionenfacher Mord und millionenfache Kriegsopfer“ in unmißverständlicher Weise jene punzieren, gegen die Ihr Appell gerichtet ist, oder jemanden, der nach ernsthaften Studien eben nicht daran glaubt, daß da nur ein Mann war, der es auf Grund seiner verbrecherischen Anlage ganz alleine zuwege brachte, eine ringsum in nichts anderem, als in Frieden, Freundschaft und Eierkuchen schwelgende Welt in einen mörderischen Krieg zu verwickeln, oder jenen, der ob der Aussage jener im Fernsehen auftretenden Jüdin, die die Tötung in der Gaskammer so schilderte, daß da ein SS-Mann einen Stuhl geholt, von dem aus auf das Dach des Krematoriums gestiegen sei und aus einer Büchse das Zyklon B in eine Öffnung im Dach des Krematoriums geschüttet habe, nun ins Grübeln über den „industriellen“ Mord an den Juden gerät und meint, es sei ihm, gestützt auf den Art.5, Abs.3 GG gestattet, Fragen zu stellen. Oder, weil es gerade zum Kontext gehört, wie halten Sie es mit der „Menschenwürde“, daß inzwischen mehrere Zehntausend mit einem pervers gestrickten Strafparagraphen sanktioniert wurden, nur weil sie etwas bestritten (keineswegs „geleugnet“!) „Pseudowissenschaftliches“ verbreitet, etwas gezeigt oder gesungen haben, einem hundsföttisch gefinkelten Paragraphen, der es jenem Hamburger Zigaretten-Erben erlaubte, straflos de facto Millionen ehemaliger Angehöriger der Deutschen Wehrmacht ungestraft als Verbrecher zu stigmatisieren.
Und, nach dieser Einleitung, auch wenn es zunächst, weil „über die Lande gezogen“ nach dem Mist von Kleinvieh aussieht -
- hatten Sie damals, als ein deutsch-irakischer Bub in Sebnitz ertrank und eine ebensoverantwortungslose wie sensationslüsterne Journaille, jederzeit bereit zur Verleumdung und Diffamierung einer ganz bestimmten Klientel, abermals auf diesem von ihnen bevorzugten Plafond werkelnd,
vorgebliche „Rechtsextremisten“ beschuldigte, den Jungen ertränkt zu haben, sie so der allgemeinen Verachtung zugeführt und sich alle Betroffenheitserprobten greinend ihrer, für solche Fälle einstudierten Rituale hingegeben hatten, und sich dann heraussstellte, daß der Bub ertrunken war, ohne daß irgendwelche „Rechtsextremisten“ oder „Ausländerfeinde“ ihre Hand dabei im Spiele hatten, es doch dann darum ging, die Würde der zu Unrecht Beschuldigten zu schützen, mit Nachdruck gefordert, daß nicht nur für die Bande der hundsföttisch agierenden Kalumnianten, aber vor allem für diese, eine eindeutige Entschuldigung für ihr fastidiöses Verhalten unabdingbar, ein Gebot allgemein üblichen Anstandes sei?
- hatten Sie, getreu Ihrem Panier von Toleranz und Menschenwürde, protestiert, als die Anhänger der NPD sich mit der Fäkalsprache aus der Nomenklatur der Gutmenschen-Fraktion konfrontiert sahen, punziert als „braune Brut“, „Pack“, „Arschlöcher“, „Auswurf “, „Kloake“, „Ratten“, „Kriminelle“ oder wie jener, aus dem Kleinen Volk stammende Pasquillant sich auszurotzen beliebte, als „Verbrecher“? -
- hatten Sie am 14.September 2004 protestiert, als eine vom Zaum gelassen Journaille in widerlicher Weise ihre Pöbeleien gegen die gewählten Abgeordneten von NPD und DVU abgesondert hatten? -
- wie hatten Sie es gehalten, als im Jänner die geballte Meute jener, bei denen die mediale Verfügungsgewalt in dieser OMF liegt, mit einer üblen Verleumdung eine allgemeine Empörung entfachten, weil die Vertreter der NPD im sächsischen Landtag, als Antwort oder Protest auf eine hinterhältige Trickserei des Landtagspräsidenten, den Sitzungssaal verließen? Hatten Sie, weil die Wahrheitsliebe doch auch ein Teil der Menschenwürde ist, sich um die Richtigstellung dessen bemüht, was in demagogischer Verzerrung von den willfährigen Skribenten einer auf Verleumdung und Unterstellung präparierten Gesellschaft untergejubelt worden war, daß die Volksverhetzer, die potentiellen Judenmörder sich einmal mehr dadurch decouvriert hätten, daß sie, ihrem Antrag entsprechend, sich anmaßten, anläßlich der Wiederkehr des 60.Jahrestages des Terrorangriffes auf Dresden, zwar der deutschen Opfer zu gedenken, nicht jedoch der NS-Opfer? Hatten Sie darauf gedrängt klarzustellen, daß es den NPDlern keineswegs, wie dahergelogen, darum ging „Tote auf üble Weise zu verhöhnen“ indem sie sich einer diesbezüglichen Gedenkminute verweigerten, sie vielmehr in aller Klarheit sagten, „daß auch die NPD-Fraktion grundsätzlich ein würdiges Erinnern für alle Opfer (Hervorh. d.Verf.) für notwendig und verdienstvoll (hält), ist aber der Ansicht, daß es das Recht des deutschen Volkes ist, zu gegebenen Anlässen, um die eigenen Opfer zu trauern“ - eine Ansicht, der wohl kaum zu widersprechen ist, bedenkt man, welches Geschrei sich erheben würde, fiele diesen Rechten ein, am 27. Jänner etwa, auch der deutschen Opfer von Terrorangriffen und der Vertreibung gedenken zu wollen,? -
- war von Ihnen ein Wort der Empörung oder gar des Bedauerns zu hören, als am 12. 11. 2004 gemeldet worden war, daß „Antifaschisten“ zwei „Neonazis“ gejagt hatten, wobei der eine niedergeschlagen und schwer verletzt, der andere leicht verletzt worden war?-
- hatten Sie protestiert, als im Mai 2005 in Berlin, Prenzlauer Berg, Linksextreme Farbbeutel und Flaschen gegen „Nazi-Läden“ geschmissen hatten? -
- hatten Sie, der „Würde der Menschen eingedenk, den ehemaligen Stadtdekan zur Mäßigung ermahnt, als er die am 02. 05. 2005 in Nürnberg aufmarschierten Rechten „Barbaren“ nannte -
- hatten Sie „hört auf“ gerufen, als am 08.05.2005 die Randalierer von 1. Mai zu steinewerfenden Zivilcouragierten mutierten? -
- entsprach es Ihrem Verständnis von Toleranz, als in Aachen 20 Polizisten einen Wahlstand der NPD schützen mußten, und die Presse ihr Unverständnis äußerte, daß „braune Parolen“ = „Kein deutsches Blut für fremde Interessen“ geschützt werden müssen? -
- ist also die Forderung „Kein deutsches Blut für fremde Interessen“ auch in Ihren Augen eine „braune Parole“? -
- finden Sie es in Ordnung, daß am 07.08.2005 ein antifaschistischer Janhagel in Gelsenkirchen die Wohnung der Direktkandidatin der NPD belagert und versucht hat, einzubrechen und die junge Frau mit lautem Geschrei einzuschüchtern? -
- hatten Sie irgendeine Meinung, als am 08.08.20o5 acht Vermummte aus der linken Szene in Berlin-Marzahn einen NPD-Info-Stand überfielen und mit Knüppeln und Holzlatten auf die NPD-Anhänger einschlugen wobei eines der Opfer massive Kopfverletzungen, ein zweites Knochenbrüche davontrug) -
- entsprach es Ihrer Auffassung von „Demokratie“ als im August 2005 in Stade linke Gruppen öffentlich Anerkennung dafür fanden, daß sie Wahlmaterial der NPD „einsammelten“ und „entsorgten“? -
- hatten Sie mit entsprechender Aussage „Demokratie“ geübt, als am 30./31.08.2005 in Ludwigshafen die Fraktionsgeschäftsstelle der Republikaner angegriffen, die Scheibe zerstört und mit roter Farbe beschmiert und außerdem noch ein Diebstahl begangen wurde? -
- hatten Sie, als Ende Juli 2005 das Auto des Stefan Wollenschläger, NPD-Kandidat in Weinheim demoliert, die Reifen zerstochen, die Scheiben eingeschlagen, das Auto mit Farbe beschmiert, durch den Kühlergrill Benzin und ein vermutlicher Brandbeschleuniger im Motorblock verteilt worden war, was sowohl zum Brand als auch zur Explosion bei Start des Fahrzeuges hätte führen können, diesen Anschlag verurteilt? -
- hatten Sie sich, der Vorfall ereignete sich Mitte August in Chemnitz, Ihrem Anspruch entsprechend von wegen Toleranz und Menschenwürde, bemüßigt gesehen, die in demokratischen Geist gegen den NPD-Abgeordneten Holger Szymanski erfolgte Attacke- er trug durch ein gegen ihn geschmissenes Wurfgeschoß eine Kopfverletzung davon - öffentlich zu verurteilen? -
- hatten Sie die bei gleicher Gelegenheit herausgeflegelte üble Hetze der DGB-Vorsitzenden und SPD Politikerin Heidi Becherer gegen die NPD wenn schon nicht als unanständig, so doch wenigstens als höchst unangemessen bezeichnet? -
- hatten Sie sich, als am 10.09. 2005 in Hamburg der, und wiederum von exklusiver demokratischer Gesinnung kündende Aufruf der Linken zum „aggressiven Einkauf in der Talstraße“, womit ein sogenannter „Nazi-Laden“ gemeint war, derlei Tun als gesetzeswidrig angeprangert? - hatten Sie, und in jedem Falle ist „öffentlich“ und nicht im stillen Kämmerlein gemeint, protestiert, als am 13. 09. 2005 in Recklinghausen sogenannte „Montagsdemonstranten“ versuchten, einen NPD-Info-Stand gewaltsam zu entfernen? -
- hatten Sie es verurteilt, als zur selben Zeit die Frau des FDP-Politikers Dr. Mertens in Meerane zwei Wahlkampfhelfer der NPD als „Nazischweine“ beschimpfte und hinzufügte, daß „Eure Plakate sowieso hier nicht lange (hängen)“ -
- hatten Sie, als Vertreter der demokratischen Parteien in hämischer Genugtuung die NPD vor sich hertrieben, nachdem bekannt geworden war, daß ausgerechnet diese „Deutsche Arbeit für Deutsche“-Krakeeler ihre Partei-Zeitung im Ausland drucken lassen, um der Objektivität und der Ehrlichkeit willen (weil’s ja doch auch zum Oberbegriff „Toleranz“ gehört!) sich aufgefordert gesehen, deutlich zu machen, daß es dafür einen - nachvollziehbaren Grund gibt: Daß es, wie ein Abgeordneter der NPD im sächsischen Landtag sagte, sich angesichts der gegen seine Partei gerichteten Pogromstimmung, in diesem Lande, der in ihrer Selbstbespiegelung sich suhlenden Gutmenschen, keine Druckerei gibt, die bereit wäre, diese „rechtsextreme“ Gazette zu drucken ?-
- hatten Sie lautstark „ihr Heuchler“ gerufen, als zu erfahren war, daß die großen, staats(ge)tragenen Parteien aus Kostengründen, wie es hieß, Wahlplakate im Ausland drucken ließen? -
- hatten Sie je die, gegen eine legale Verteilung einer legale Texte enthaltenden CD (die, zugegebenermaßen von den mit besonders fetthaltigem demokratischen Öl Gesalbten als verwerfliche Zumutung angesehen wird), nicht nur von Polizisten, sondern auch sich Pädagogen nennende Gesinnungswächter, gerichteten Aktionen, als sowohl geradezu infantile als auch widerwärtige Zensurmaßnahme, die widerrechtliche Beschlagnahme inclusive, angeprangert? -
- und, haben Sie es goutiert, als am 14.09. 2005, echtes pädagogisches Verständnis erahnend lassend, eine Lehrerin an der Rudolf-Virchow-Gesamtschule in Marzahn in eben derselben Sache, einen Schüler, mit der Drohung eines sonst fälligen Eintrages in das Klassenbuch nötigt, ihr diesen - um es zu wiederholen, legalen - Tonträger auszuhändigen? -
- entsprach die in dem, vom sächsischen Landtag herausgegebenen Schulkalender gegen die NPD enthaltene perverse Hetze Ihrem Verständnis von „Toleranz“, hatten Sie dagegen aufbegehrt?- - entspricht es Ihrer Meinung, wenn am 27. 09. 2005 in einem Magazin, auf die NPD gemünzt, folgendes zu lesen war: „Ratten kriechen aus ihren Löchern um die Weltherrschaft an sich zu reißen…“ ? -
- oder, wenn anläßlich einer am 1. Oktober 2005 in Leipzig geplanten Demonstration von - um die übliche Punzierung hochleben zu lassen - „Rechtsextremisten“ ein Sebastian Krumbiegel dahergrunzt: „Wenn der Polizeipräsident sagt, es gibt keinen legalen Weg gegen diese Demo was zumachen, dann sag ich eben, dann müssen wir, als couragierte Menschen, illegal werden an dieser Stelle“ ? -
- lag es innerhalb Ihres Toleranzpegels, entsprach Ihre Überzeugung, als ein gewisser Wiglaf Droste sich mit Sätzen prostituierte wie „ wenn ca 100 Millionen Asylanten, egal wie arm, krank und kriminell sie immer sein mögen, aufgenommen und gleichwertig und anständig behandelt worden sind, dann darf an einem Kneipentisch ein Besoffener einmal leise seine Überfremdungsbeschwerden führen - aber keinen Tag eher. Die `Deutschland den Deutschen!´ haben den Rand zu halten und sich nicht zu mopsen. Tun sie es doch, gehören sie deportiert. Dort dürfen sie dann in der Scheiße, die sie im Kopf haben, ersaufen“ und der Forderung „Das deutsche Volk hat die moralische Verpflichtung auszusterben? - und um ein weiteres Feld „abzuarbeiten“ - hatten Sie, von Toleranz heimgesucht und also christliche Nächstenliebe praktizierend und auch in Anerkennung des „de mortuis nil, nisi bene“, „haltet ein“ gerufen, als die Gräber der von den Siegern gegen angebliche (und sicher auch tatsächliche) Kriegsverbrecher in z.T. höchst fragwürdigen Prozessen Verurteilten und dann Hingerichteten in Werl eingeebnet wurden - und dies trotz dem Wissen, unter welchen Umständen diese Urteile gefällt worden waren? -
- hatten Sie, wiederum von christlicher Nächstenliebe und dem Gebot der Versöhnung heimgesucht, protestiert, als die Gräber, der unter den gleichen Umständen in Landsberg Hingerichteten, auf dem dortigen Spöttinger Friedhof entwidmet d.h. anonymisiert worden waren und jene, die sich noch getrauen, dort einen Kranz oder ein Blumengebinde niederzulegen, nur zu oft eine, um es vornehm auszudrücken, entwürdigende Begegnung bzw. Behandlung über sich ergehen lassen müssen? -
- hatten Sie, auch nur ein einziges Mal, Ihrer Empörung, Ihrem Abscheu Luft gemacht - anläßlich der inzwischen hundertfachen Schändung der Gedenkstätten und Grabmale für die gefallenen Söhne meines Volkes ? -,
- als ein bis auf die Knochen verkommener Polit-Janhagel das Grab Albert Leo Schlageters verwüstete und darauf urinierte ? -,
- als ein ebenso ideologisch verkorkstes Gesindel seine abominable Gesinnung an der Grabstätte des Rudolf Heß austobte ? - wobei, um jedem vorzeitigen „Aha“-Erlebnis die Spitze zu nehmen, ich mich nicht zurückhalte, jene, die, z.B., meinen, es nütze dem Ansehen eines Deutschen, so man Gleiches mit Gleichem vergelte und jüdische Gräber verwüste, in die selbe Kategorie einzusortieren, wie diesen linken Mob, -
- als in Ihrer allernächsten Nähe, auf dem Südfriedhof, die Gedenktafel für die Gefallenen des Krieges von 1870/71 und der Kolonialkriege in direkter Umsetzung jenes perhorreszierenden Spruches des BVG, wonach es erlaubt sei, Soldaten Mörder zu nennen, mit eben jenem, als offensichtlich nachahmenswert demokratischem Bekenntnis gedachten Spruches „Soldaten sind Mörder“ beschmiert wurde ? -
- als am 31. 07. 2005 die auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg im Rahmen einer Totenehrung für die Opfer der Bombenangriffe von der DVU und NPD niedergelegten Kränze entfernt worden waren? -
- als ein leibhaftiger Oberstaatsanwalt, nachdem wegen der, am Gedenktag an die Opfer der Terrorangriffe auf Dresden, von einem bis ins Mark pelzigen Gesindel die Parole gezeigt worden war „Bomber-Harris do it again“ Anzeige erstattet worden war, diese, obwohl die Tränen derer, die infolge dieser ruchlosenTat Angehörige verloren hatten, noch nicht versiegt sind, diese Anzeige mit der Bemerkung zurückwies, es handle sich doch bei dieser Geschichte um ein Geschehen von allenfalls nur noch historischer Bedeutung (was, nebenbei, freilich bedeutet, daß man demnach wohl auch, z.B., zum nächst fälligen 9. November ruhigen Gewissens ein Transparent anfertigen und zeigen kann mit dem Text: „Jupp, tu’s noch einmal“??!
- als die, aus Anlaß des Selbstverbrennungstodes von Reinhold Elstner an der Feldherrnhalle spontan niedergelegten Blumengebinde von der Polizei „sichergestellt“ worden waren?-
- als in einer Nacht- und Nebelaktion die Gedenkstätte für die Toten des 1. SS-Pz.Korps in Marienfels geschleift wurde ?-
- als auf Grund einer erbärmlich verlogenen Begründung des bundesdeutschenAuswärtigen Amtes der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge sich gezwungen sah, den in der Kriegsgräberstätte in Budaörs/Ungarn aufgestellten Gedenkstein für die Toten des Pz.Rgt. 5 der SS-Division „Wiking“ und der Toten des Rgt. „Norge“ entfernen zu lassen? -
- als jener Mob, der immer wieder als aktive Hilfstruppe der Gutmenschen (und oft genug zu deren heimlicher Freude) sich anheischig machte, Andersdenkenden auf seine Art demokratische mores beizubringen, die Gedenkfeiern, ob auf dem Ulrichsberg oder dem Hohen Brenten mit seinen erbärmlichen Sottisen begleitete?-
- als „volkspädagogisch“ aufgehetzte Randalierer im September des letzten Jahres ihr demokratisch inspiriertes Mütchen an den Teilnehmern eines in Hameln stattfindenden Treffens der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger in der Weise kühlen konnten, indem sie die alten Herren, die durch alle Höllen eines schlimmen Krieges gegangen waren, wie das Antifa-Gesocks triumphierend herausposaunte, „herumschubsten, anspuckten, mit ‚Mörder,Mörder-’ Sprechchören bedachten“ und einige von deren Autos lädierten. Außerdem habe es „Fensterklopfaktionen und Mittelfingerconteste am Veranstaltungsraum des Ritterkreuztreffens gegeben? - oder, um ein anderes Feld zu betreten -
- hatten Sie, als Advokaten der Toleranz und der Menschenwürde lautstark „Sippenhaft“ geschrien, als die Kinder des Andreas Molau von der Schule verweisen worden waren? -_
- als ein ähnliches Schicksal - sie wurden in der für sie bestimmten Schule nicht aufgenommen - den Enkelkindern des Wigbert Grabert beschieden war? -
- als in Niederbayern eine Pädagogin von besonderer Art, einen unfertigen Jungen vor den Kadi brachte, weil er irgend etwas „Verfassungsfeindliches“ in sein Heft gekrizelt hatte? - und, weil auch dies den von Ihnen so vehement vertetenen Komplex „Toleranz“ etc. tangiert -
- haben Sie sich in wenigstens vorsichtiger Distanz geübt, damals, als eine würdelose, dafür aber im wohligen Grauen ihrer Auschwitzbetroffenheit schwitzenden Gesellschaft in diesem Gehege mit dem Nesselhemd eines Bußgewandes im Wappen, jenem Sowjetbürger aus der Spezies der red-sea-pedestrians, der eine von der Kandare gelassene, mörderische Soldateska mit der Parole aufhetzte, die deutschen Frauen „zur rechtmäßigen Beute zu nehmen“, ihren „Rassehochmut zu brechen“, die Kränze wand, oder,
- als die gleiche Gesellschaft denselben dekrepiden Kotau vollführte, sich nicht zu schade war, als jener hochgejubelte „Nazijäger“, der wohl kaum zu Unrecht sich dem Vorwurf aussetzte, als notorischer Aufschneider, Fälscher, Lügner und Pasquillant zu gelten, sich zu seinen Vätern versammelte? - oder
- war es Ihnen jemals, Toleranz und Menschenwürde eingedenk, in den Sinn gekommen, gar ein endlich fälliges Anliegen, angesichts der Vielzahl von Anne-Frank-Schulen und Anne-Frank-Straßen, zu fordern, in gleicher Weise, in ebenso ehrendem Andenken, wenigstens eine Schule oder eine Straße nach der in Freystadt/Ndschl. zu Tode gekommen Jutta Rieger zu benennen, jenem Mädchen, das als 13-jährige, von einer 20-köpfigen Sowjetverbrecherbande vergewaltigt, diese Schande nicht ertragend, sich selbst erhängte? Zwar war die Finalität bei beiden der - unschuldigen! - Kinder dieselbe, nicht aber ihre Qualität. Denn dem deutschen Mädchen (und hunderttausenden Anderen!) widerfuhr ja zusätzlich das, was die eigentliche Intention des sowjet-jüdischen Schreibtisch-Verbrechers war: Die geist- und seelenzerstörende Demütigung; wievielmehr also doch ein Grund, durchaus wenigstens dem einen Opfer ein Mahnmal zu setzen - oder hindert Sie daran etwa Ihre (verordnete??) Befindlichkeit, sich als ein Teil der „Tätervolkes“ gerieren zu müssen?
Und da gibt es ja noch ein Thema, das sowohl von den „Rechtsextremen“ eifrig beackert, als auch unter dem Aspekt von „Toleranz und Menschenwürde“ und dem real existierenden öffentlichen Interesse zu begegnen wäre. Aber nicht nur, daß anläßlich des Vorschlages, den Herrn Schröder wegen seiner Haltung zum Krieg im Irak, für den Friedens-Nobelpreis zu nominieren, doch besonders von jenen, die sich unter dem Panier der Toleranz und Menschenwürde zusammengeschlossen haben, eigentlich zu erwarten gewesen wäre, daß aus dieser Ecke einige Bedenken geäußert worden wären, indem man, z.B., daran erinnert hätte, daß doch die Frage, ob deutsche auxiliares in den Irak zu schicken seien, angesichts deren Engagements auf dem Balkan und am Hindukusch ernsthaft nie eine Rolle gespielt hatte. Stattdessen gab es aber eine helotenhafte Diensteifrigkeit bei der Bereitstellung von Hiwis zu Bewachung der auf hiesigem Boden befindlichen Einrichtungen der Besatzungstruppen, ihre uneingeschränkte logistische Unterstützung und die Erlaubnis, von Spangdahlem aus Flugzeuge zu Angriffen auf irakische Ziele starten zu lassen - worauf im Besonderen noch zurückzukommen ist. Und auch das nicht zu vergessen, was ebenfalls zu keinem Aufschrei oder Protest führt(e): Die Tatsache, daß die Betreiber dieser OMF offensichtlich keine Bedenken dagegen hat, daß die CIA ihre „Terrorverdächtigen“ in eigens gecharterten Flugzeugen über deutschen Boden zur Vernehmung in solche Länder bringen läßt, die in der Behandlung bzw. Vernehmung dieser Menschen keinerlei Skrupel haben. Entweder ist dies eine offene Mißachtung des Begriffs-inhaltes von „Souveränität“ oder eine stillschweigende miese Komplizenschaft - Beides jedoch allemal eine Berechtigung, diese mitteleuropäische Verwahrungsstätte exklusiver Gebräuche eben eine „OMF“ zu nennen. (Notfalls bei Horst Mahler nachzufragen!)
Doch gab es derartige Einwände, gab es Proteste von jenen, die im Namen von Toleranz und Menschenwürde diejenigen, weil als suspekt punziert, zur Proskription freigegeben haben, nur weil sie derlei Verhalten der Verantwortlichen als höchst unredlich und verwerflich angreifen? Nein, sie gab es nicht. Und deshalb, um zu prüfen, wie es um die Wahrhaftigkeit des Bekenntnisses zu Toleranz und Menschenwürde jener bestellt ist, die sich anmaßen, anderen zu unterstellen, sie verachteten sowohl das eine wie das andere, kann, angesichts des hohen Gutes um das es hier geht, auf eine weitere diesbezügliche Insistierung nicht verzichtet werden: Sie sei auch dem aktuellen Geschehen gewidmet, das ebenfalls zum gängigen Repertoire der „Rechtex-tremen“ gehört: Dem unter verlogenem Vorwand inszenierten usraelischen Schweinestück der Ostküsten-Polit-Mafia gegen ein souveränes Land. Und weil die Wahrhaftigkeit doch ein integrales Element sowohl der Toleranz als auch der Menschenwürde ist:
- hatten Sie je gegen jene aufbegehrt, sie angeprangert, die in der Attitude mieser Schaumschläger mit dem moralischen Zeigefinger von einem „Angriff auf Demokratie und Freiheit“ - Termini, die zum Lustvokabular aus der Polit-Sudelküche der Notbeleuchtung im Weißen Haus gehören, schwadronieren, ohne in der Lage zu sein - oder, besser, ohne es zu wollen - die tatsächlichen, originären Hintermänner jener „Angriffe“ zu nennen? -
- hatten Sie sich je zur Richtigstellung aufgerufen gefühlt, daß eine hörige, auf Konsens gebrachte Sprachregelung der Medien versucht, durch eine immer mehr um sich greifende Verwendung des Terminus „Terroristen“ den legalen irakischen Widerstand gegen eine völkerrechtswidrige Aggression und Besetzung ihres Landes - was ja nicht dadurch legitimiert wird, daß diese Bande der Neocons ihre herbeigekarrten und einheimischen Kollaborateure, Domestiken und Kalfaktoren in Amt und Würden brachten - zu diskreditieren und zu diffamieren? -
- war Ihnen je ein Wort des (öffentlichen!) Bedauerns, des Entsetzens, des Erschreckens, der Abscheu und der Empörung und erst recht der Verurteilung eingefallen, haben Sie vielleicht aufgeschrien ob der
- hinterhältigen Inszenierung - s. pars pro toto das Treffen der amerikanischen Botschafterin Glaspie mit Saddam Hussein oder die infame Geschichte, mit den aus den Brutkästen gerissenen Babys - des ersten, mit Zustimmung der vereinten Registrierkassengesellschaft unter US-Regie geführten Ferkelei, gegen ein, von einer verkommenen Mediengesellschaft als „viertgrößte Militärmacht der Welt“ emporgelogenes, in Wahrheit am Boden liegendes, souveränes Land,
- ob der barbarischen und feigen Abschlachtung der sich aus Kuwait zurückziehenden, nahezu wehrlosen irakischen Verbände,
- ob der Vergiftung irakischen Bodens durch die wahllose Verwendung von DU-Munition,
- ob des dadurch hervorgerufenen, jahrelange Siechtums und elenden Verreckens vieler Menschen durch eine Jahrhunderte dauernde Verseuchung des Bodens ?-
- ob der 18-Milliarden- Alimentierung dieser Schandtaten durch, den auch wegen des Koffers bekannten „Ehrenmann“ ?-
- ob der planmäßigen Zerstörung der Infrastruktur im Irak sowohl durch die nach dem Ende des 1. Golfkrieges jahrelang fortgeführten völkerrechtswidrigen Bombardierungen irakischer Ziele als auch durch die von einer verkommenen „Wertegemeinschaft“ beschlossenen Sanktionen, - ob des durch letztere verursachten hundertausendfachen erbärmlichen Verreckens irakischer Kinder?,
- ob des en canaille herausgerotzten Bekenntnisses der Busenfreundin des Turnschlappenparvenüs, daß dies „der Preis wohl wert sei“?,
- ob der abgrundtiefen Verworfenheit, mit der die usraelische Politverbrecherbande samt ihrem britischen Anhang ihr zweites Schweinestück gegen den Irak herbeigelogen haben,
- ob der Unfähigkeit oder der Dummheit, mit der der BND diese Verlogenheit unterstützt hat,
- ob des verantwortungslosen, dümmlichen Geschwätzes, z.B., des christdemokratischen „aussenpolitischen Sprechers“, der, in der bei ihm und seinesgleichen ebenso stupiden wie devoten US-Hörigkeit, sich nicht zu schade war, ebenfalls auf das verlogene Inszenario dieser Polit-Verbrecherbande hereinzufallen,(und nun, im Gegensatz zu Mr.Powell, zu feige ist, keine Schneid hat, sich für seinen damaligen Anfall von Imbellizität zu entschuldigen) und seinen und deren damals zusammengelogenen und -gefinkelten „Erkenntnisse“ auch noch in die Lande hinauszuproleten?,
- ob der, infolge des Abwurfes von DU-Munition, mit der die von Spangdahlem aus gestarteten US -Kampfflugzeuge beladen worden waren, unzähligen tot oder schrecklich mißgestaltet geborenen irakischen Babies? -,
- ob der Folterungen irakischer Gefangener, ihre sexuelle Demütigung durch uniformierte Bastarde aus dem Land der habituellen Gewalttätigkeit? -
- ob der Geiselnahme irakischer Frauen und Mädchen und ihre Vergewaltigungen durch eine offensichtlich permissive Soldateska? -
- ob der Tatsache, daß einer der Verantwortlichen für die Verbrechen sich ungehindert auf deutschem Boden aufhalten kann? -
- ob der Tatsache, daß ein Gericht im Land der Schuld- und Schamträgerschaft keine Sekunde zögert, so da auf dem Flohmarkt ein Anbieter etwa vergesssen hat, ein bekanntes Sonnenzeichen mit demokratischem Klebezettel unsichtbar zu machen, einen derartigen Verfassungsfeind sofort und ohne Gnade zur demokratischen Räson zu bringen, aber keinen Anlaß sieht, so da jemand auf den, doch der Menschenwürde dienenden und damit eigentlich verdienstvollen Gedanken kommt und sich anmaßt, einen aus der Sorte dieser Verbrecher vor ein deutsches Gericht zu bringen, wegen so einer Lappalie, wie die der Verletzung der Menschenwürde und -rechte eines popeligen Irakers, eine quantité négligéable also, tätig zu werden?,
- ob der barbarischen Vernichtung der Zeugnisse aus den Anfängen der menschlichen Kultur im Zweistromland? -
- ob der schamlosen Plünderung sowohl der irakische Kulturgüter als auch der Ausbeutung des Landes zugunsten der Halliburtons, Bechtels und Konsorten? -
- ob der wahllosen und rücksichtslosen Bombardierung der Städte und Dörfer, die Zerstörungen in Falludja, Ramadi, Samara, Al Q’aim und vieler anderer? -
- ob der Geiselnahme der Bevölkerung dieser Orte, die Sperrung von Elktrizitäts- und Wasserversorgung, um auf diese Weise die Auslieferung vermeintlicher „Terroristen“ zu erreichen? -
- ob der Geiselnahme der Frauen, Töchter und Schwestern einschließlich ihres Mißbrauches, zur Erzwingung des gleichen Zieles, usw.usw.
Das ist, natürlich nur ein ganz geringer Teil solcher Fragen, die in diesem Zusammenhang zu stellen sind. Und, sollten dieses Exposé nicht schon nach der Lektüre der ersten Seite voller Empörung der Endablage zugeführt worden sein - vielleicht machen Sie dann, wie es sonst nicht unüblich ist, hinter allen den Fragen, die bei dem hohen Anspruch eines Vorkämpfers für Toleranz,
und Menschwürde unzweifelhaft eindeutig zu beantworten wären, ein Häkchen. Dies würde dann
auch eine weiter Frage beantworten, nämlich, ob Sie jemals bei Ihrem Engagement für Toleranz und Menschenwürde, dem doch inhärenten Gebot der christlichen Nächstenliebe folgend, derer
gedenkend, von denen Sie behaupten, daß diese in finsterer Entschlossenheit beabsichtigen, Ihnen
und den Ihren im Geiste auf die rechte Wange zu hauen, nun bereit sind, ihnen die linke zu reichen? Ich glaube, ich sollte im Namen der Nächstenliebe auf die Antwort verzichten.
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