19.04.2007
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Papst Benedikt XVI. spricht Klartext!
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Zur Hauptseite wechseln19.10.2006 Der jetzige Papst Benedikt XVI. veröffentlichte 1998 als Joseph Kardinal Ratzinger im Sammelband „1848. Erbe und Auftrag“ den Aufsatz „Freiheit und Wahrheit“.
In diesem Aufsatz stellte er durchaus revolutionäre Fragen: „Wie frei sind Wahlen? Wie weit ist der Wille durch Werbung, also durch Kapital, durch einige Herrscher über die öffentliche Meinung manipuliert? Gibt es nicht die Oligarchie derer, die bestimmen, was modern und fortschrittlich ist, was ein aufgeklärter Mensch zu denken hat. Die Grausamkeit dieser Oligarchie, ihre Möglichkeit öffentlicher Hinrichtungen, ist hinlänglich bekannt. Wer sich ihr in den Weg stellen möchte, ist Feind der Freiheit, weil er ja die freie Meinungsäußerung behindert.“ Joseph Kardinal Ratzinger hatte auch kein Vertrauen in die „Willensbildung in den Gremien demokratischer Repräsentation“, denn wer „möchte noch glauben, daß das Wohl der Allgemeinheit dabei das eigentlich bestimmende Moment ist?“ Zudem ist sich Benedikt XVI. sicher: „Wer könnte an der Macht von Interessen zweifeln, deren schmutzige Hände immer häufiger sichtbar werden?“ Ratzinger bescheinigt dem parlamentarischen System einen Hang zur „Unregierbarkeit“. Die „Freiheit des Ganzen“ sei in Gefahr. Bei der auf Vereinzelung ausgerichteten „Freiheit“ gerate der Mensch zum „mißratenen Geschöpf, zum Sein ohne Sinn“. „Zu groß ist die Zahl derer, die an den Früchten dieser Freiheit nicht teilhaben, ja überhaupt jede Freiheit verlieren: Arbeitslosigkeit wird zum Massenphänomen; das Gefühl des Nicht-gebraucht-Werdens, der Überflüssigkeit foltert die Menschen nicht weniger als die materielle Armut. Skrupellose Ausbeutung macht sich breit.“ Dies schrieb der deutsche Papst vor acht Jahren! Angesichts der aktuellen Medienhysterie über die sogenannten „Unterschichten“ muß man ja feststellen, daß sich die Lage heute in Bezug auf das Jahr 1998 dramatisch verschlechtert hat. Die Medien sind in einem Maße ein Instrument zur Massenmanipulation geworden, wie man es sich vor zehn Jahren so nicht vorstellen konnte. Bei den öffentlich inszenierten Hinrichtungen durch das BRD-Gutmenschentum, bei denen alle Medien eine unheilvolle Rolle spielen, ragen die Fälle Hohmann und Günzel besonders hervor. Anfang des neuen Jahrtausend hat die Politik der wirtschaftlichen Internationalisierung begonnen, direkte und spürbare Auswirkungen auf das Leben jedes einzelnen Menschen auszuüben. Stichworte sind hierbei die Einführung des Euro oder die EU-Osterweiterung. Die ungebrochene Masseneinwanderung hat dazu geführt, daß mittlerweile 15 Millionen Ausländer, unter ihnen zahllose Lohndrücker und Sozialschorrer - teils mit BRD-Paß ausgestattet, in unserem Land leben.
Dies alles haben einzig und allein die Systemparteien von CSU bis zu den PDS-Kommunisten zu verantworten, die ausnahmslos alle Entscheidungen zu Lasten unseres Volkes mitgetragen haben. Insbesondere die CSU hat schwere Schuld auf sich geladen, weil sie von allen Systemparteien am verlogensten operiert. Beim kürzlichen Besuch des Papstes drängelten sich die CSU-Würdenträger, allen voran Edmund Stoiber, um Benedikt XVI. in der Hoffnung, daß etwas von seiner Beliebtheit auch bei den Politversagern hängenbleibt. So, wie sich die CSU ausdrücklich von der deutschen Identität unseres Landes verabschiedet hat, gibt sie doch Stück für Stück auch die christliche-abendländische Tradition auf. Einerseits hat Beckstein Bayern gewissermaßen zu einem Reserve-Israel erklärt („Die Juden sind Bayerns fünfter Stamm!“), andererseits nimmt man die dynamische Ausbreitung des Islams in Bayern seelenruhig zur Kenntnis. Die Moslems müßten sich an die herrschenden Gesetze halten, plärrt Stoiber in jedem Bierzelt in die Reihen seiner Zuhörer, die sich nach der dritten Maß ob solch „starker“ Sprüche gar nicht mehr einkönnen vor Begeisterung. Als ob derlei nicht eine Selbstverständlichkeit wäre!
Im Gegenteil, anstatt kriminelle, staatlich alimentierte oder extremistische Ausländer sofort außer Landes zu befördern, werden weder Kosten und Mühen gescheut, mittels Integrationskursen und ähnlichen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für ansonsten nicht vermittelbare Sozialarbeiter, Sozialtherapeuthen und anderen Profiteueren der Überfremdung, die Probleme zu übertünchen, statt zu lösen. Weil man mittlerweile möglichen Ärger mit den „ausländischen Mitbürgern“ befürchtet, falls man deren Forderungen und Ansprüchen nicht nachkommen würde, weil die Systempolitiker anscheinend aber auch langsam die Konsequenzen der unge-zügelten Einwanderung erkennen, versuchen sie – auf Kosten der Deutschen – diese Zeitbombe mit allem Mitteln zu entschärfen.
Den katholisch-konservativen Bürgern in Bayern muß klar sein, daß die Aktivitäten der CSU nur noch am Rande etwas mit Politik zu tun haben. Sie dienen hauptsächlich dem reinen Machterhalt, und damit der Versorgung einer unüberschaubaren Zahl von Parteifunktionären, parteipolitisch verpflichteten Beamten, Bürokraten und Unternehmern. Eine entschlossene Abwehr des derzeit stattfindenden Angriffs des internationalen Großkapitals auf die kulturellen und nationalen Identität unseres Volkes ist von diesen Leuten nicht zu erwarten, im Gegenteil. In ihrer wirtschaftspolitischen Verblendung sehen sie in den Zerstörern der nationalen Volkswirtschaften Heilsbringer und fungieren als Türöffner der multinationalen Konzerne. Da aber auch die politische Linke den Prozeß der Globalisierung als Gelegenheit ergriffen hat, die nationalen Identitäten der europäischen Völker aufzubrechen, die deren politischen Konzepten bisher als größtes Hindernis entgegenstanden, sollten die katholisch und konservativ eingestellten Bayern und Franken erkennen, daß alle Kräfte, denen es in dieser Situation um die Bewahrung der gewachsenen ethnischen, kulturellen und nicht zuletzt auch religiösen Identität der europäischen Völker geht, zur Zusammenarbeit aufgerufen sind. Dies ist nach Lage der Dinge in Bayern und der gesamten BRD das nationale Lager mit der NPD als deren Wahlpartei. Die nationalen Kräfte wiederum müssen erkennen, daß religiöse Bindungen einen stärken Zusammenhalt in einer Gemeinschaft herstellen, als es in der wurzellosen BRD-Gesellschaft den Anschein hat. Gerade in Zeiten der Not, man denke nur an das von den Italienern besetzte Südtirol oder an die kirchlichen Oppositionsgruppen in der DDR, hat der Glaube die Menschen auch zum politischen Kampf befähigt. Die eher abendländisch-europäisch orientierten christlichen Kreise dürfen sich nicht mehr der Tatsache verschließen, daß nationale Bindungen und Traditionen auch heutzutage ungebrochen wirksam sind und Demokratien auch nur in einem Nationalstaat funktionieren können, an dessen Abwicklung die CSU sehr großen Anteil hat.
Bei Protestaktionen gegen die Wurzel allen Übels, das liberalkapitalistische System und deren Profiteuren, können sich deutsche Nationalisten, christliche Konservative oder sozial deklassierte Deutsche auf den deutschen Papst berufen. Man sollte nicht vergessen, daß die Widerstandsbewegung der Polen gegen den Kommunismus seinen entscheidenden Impuls im polnischen Papst Johannes Paul II. hatte.