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19.04.2007

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Harald Schmidt bei "Sabine Christiansen"

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18.05.2006 Harald Schmidt ist einer der wenigen sogenannten Prominenten in der BRD, die sich kaum an die Dienstvorschriften des Gutmenschentums halten.
Aus diesem Grunde ist er auch immer ein Quotenbringer in der betulichen ARD. Deshalb wird er auch häufig als „Wunderwaffe“ in den verschiedensten Formaten eingesetzt. Am vergangenen Sonntag kam er nun bei der ehemaligen Luftwaffenhelferin – ähem - der ehemaligen Lufthansa-Stewardess Sabine Christiansen in deren gleichnamigen Sendung zum Einsatz. Das erstaunliche an der Quasselrunde der Christiansen ist, daß es ihr seit Jahren gelingt, fast jeden Sonntag die gleichen Themen mit den gleichen Gesichtern abzuhandeln. Klüger ist sicher niemand nach dem Konsum der ewig gleichen Parolen der politischen und gesellschaftlichen Elite der BRD. Aber darauf kommt es den Machern auch gar nicht an. Man will ja unterhalten - Polit-Entertainment auf „hohem Niveau“! Die Jogginganzug-Träger sind eine andere Zielgruppe, die mit Gerichtsshows und Lebenshilfe bei Laune gehalten wird und gegen 22.00 Uhr ohnehin nicht mehr aufnahmefähig ist.

Gelegentlich, und das ist wohl der Grund dafür, daß sich politisch Interessierte doch ab und zu den Sonntagabend-Talk antun, erfährt man doch einiges aus dem Nähkästchen, vor allem dann, wenn Personen von den Rändern des BRD-Mainstreams eingeladen werden. Querdenker oder gar Dissidenten darf man ja ohnehin nicht erwarten. Nun drehte sich am Sonntag, dem 14. Mai wieder alles um die Frage, wie die BRD aus der Krise käme. Fragen über Fragen! Und Harald Schmidt konnte eine Erklärung liefern. Wörtlich sagte er: „Mir haben wirklich also Berufspolitiker der ersten Reihe gesagt – immer nach dem Motto – das kann ich leider nicht in der Sendung sagen: Wissen Sie, das meiste kann ja Berlin gar nicht mehr entscheiden, das kommt ja aus Brüssel und nicht mal demokratisch legitimiert. Aber so sieht´s nun mal aus. Nimm noch ein Pils!“ Darauf der Regierende Bürgermeister von Berlin Wowereit: „Das war aber auch gewollt, das war aber auch gewollt!“ Klaus Wowereit, genannt Wowi, der Partymeister der Reichshauptstadt, der auf einem Ball schon Champagner aus den Pumps von Sabine Christiansen getrunken hat (Bei anderer Gelegenheit – in einer Quizsendung – war Wowereit übrigens nicht in der Lage zu sagen, in welchem Jahr der 2. Weltkrieg begann – dafür wissen Leute wie er ganz genau, wieviele Juden zwischen 1933 und 1945 in „deutschen Namen“ umgebracht wurden). Dieses intime, in diesem Falle aber wohl eher platonische Verhältnis zwischen Talkmeisterin (Herrin?) und Talkgast (Sklave?) verhinderte wohl die konsequente Nachfrage der Christiansen zu dieser Aussage, die da wäre: Wer hat das gewollt und wieso? Aber derartiges ist im gleichgeschalteten BRD-Medienkartell wohl nicht zu erwarten. Immerhin hat Frau Christiansen ja noch ein paar Jahre bis zur Rente und eine Rückkehr an Bord eines Urlaubsfliegers dürfte in ihrem Alter kaum noch möglich sein. Soviel zum Thema engagierter Journalismus!
Aber Harald Schmidt sei es gedankt, daß wieder einmal der bunte Vorhang vor der grauen und häßlichen BRD-Fassade etwas zur Seite gerutscht ist. Spitzenpolitiker geben also im Hintergrundgespräch zu, daß sie im Prinzip nichts mehr zu melden haben, daß fast alles, was sie im Bundestag, in den Landtagen und den Kommunen beschließen, Vorgaben aus Brüssel sind. Sie geben darüber hinaus zu, daß alles auch noch undemokratisch zustande kommt. Da fragt man sich doch unwillkürlich, warum eigentlich dieses Theater, diese Farce, die tagtäglich vor unseren Augen mit staatsmännischer und überlegener Miene vor der tumben Bevölkerung aufgeführt, ja zelebriert wird? Und alle spielen mit, Medien, sogenannte gesellschaftlich relevante Gruppen und auch das Wahlvolk, wie immer wieder festzustellen ist. Man muß sich fragen:

Ist die BRD überhaupt noch eine Demokratie, ist sie jemals eine gewesen? Geht alle Macht vom Volke aus, und wenn ja, von welchem? (Vom deutschen Volk offenkundig nicht mehr!) Wer hat uns überhaupt in diese Lage geführt? Wer ist „man“ – wie Wowereit sagt, der dies wollte? Was ist das vielbeschworene Grundgesetz, was ist dieses System überhaupt wert, wenn es seine Bürger bedenkenlos an überstaatliche Institutionen ausliefert, und sich in der Krise mit Schulterzucken aus der Affäre zieht und aus der Verantwortung stiehlt: „Berlin kann nichts mehr entscheiden, so sieht´s nun mal aus! Nimm noch ein Pils!“
Die Antworten auf diese Fragen ergeben sich von selbst! Selbstbestimmung und Freiheit unseres Volkes sind wiederherzustellen. Da es offensichtlich nicht mit den Systemparteien geht, muß es gegen sie geschehen. Denn auch hier gilt die Redewendung: „Nach einer Lüge kommt die andere, bis sich niemand mehr traut, die Wahrheit zu sagen!“ Dies hat natürlich die Folge, daß die Anhänger der NPD als angebliche Extremisten und Radikale verunglimpft werden, daß die Systemparteien von CSU bis Kommunisten in einer Front gegen nationale Deutsche stehen und nicht zuletzt wird auch Sabine Christiansen keinen Vertreter der NPD an einem Sonntagabend nach Berlin bitten. Aber auch das werden wir noch überstehen!
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