11.09.2008
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CSU, ARD und Süddeutsche Zeitung pleite?
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Zur Hauptseite wechselnAn Infoständen und bei Verteilungen werden NPD-Wahlkämpfer häufig freundlich gefragt: „Na, wieviel Prozent bekommt ihr?“ Diese Frage stellen sich wahrscheinlich nicht nur NPD-Anhänger, sondern auch deren Gegner.
Aber wozu gibt es Umfragen? Erstaunlicherweise wurde seit dem 01. August, also seit fast sechs Wochen, für Bayern keine Meinungsumfrage mehr veröffentlicht. Laut einer Meldung von SPIEGEL ONLINE haben die Systemparteien dafür kein Geld. Falls dies nicht Mutmaßungen der SPIEGEL-Redakteure, sondern die Aussagen von CSU und SPD sein sollten, gehört dies in die Kategorie Lügen und Volksverdummung. Ausgerechnet die Parteien, die sich mittels der Parteienfinanzierung ungeheure Summen genehmigen, sollten sich mangels Geld um Schlagzeilen bringen, wonach ihre Zustimmung beim bayerischen Wahlbürger steigt und steigt? Wo doch für jeden Unfug, und sei es nur im Kampf „gegen rechts“ immer genug Euros verpulvert werden. Aber selbst wenn die Parteien kein Geld mehr hätten, weil alles für langweilige und unsinnige Plakate draufgegangen sein sollte („Sommer, Sonne, Bayern“), gibt es doch immer noch die parteinahen Stiftungen, die auch im Geld schwimmen. Aber auch diese Institutionen haben offenbar nicht die Mittel oder kein Interesse, ihren Mutterparteien beizuspringen. Nun gut, jedoch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF, bei denen man bekanntlich objektiv und umfassend informiert werden soll, sind aber scheinbar auch pleite, trotz der vielen Milliarden Euro Zwangsgebühren. Ob Deutschland-Trend, Politbarometer usw., auch hier herrschte in den letzten Wochen hinsichtlich der bayerischen Landtagswahl Funkstille. Keine Zahlen über die Parteien, über die Beliebtheit der Matadore Beckstein und Maget. Dies ist umso verwunderlicher, reicht doch der lange Arm der Systemparteien selbstverständlich auch ins ARD und das ZDF. Und gerade der Bayerische Rundfunk ist doch eine Hauptbastion der CSU-Alleinherrschaft im Freistaat.
Bleiben die Zeitungen in Bayern, ein Hort der Unbestechlichkeit, der Objektivität, des lauteren Journalismus, zumal auf dem umkämpften Münchner Zeitungsmarkt. Aber auch hier, weder Abendzeitung, Süddeutsche, TZ, Münchner Merkur oder die mächtige BILD-Zeitung haben anscheinend ausreichend Geld auf dem Konto, um Infratest dimap, Forsa oder Allensbach nach der Stimmungslage in Bayern zu befragen.
Selbst die konkurrenzlosen regionalen Platzhirsche, wie die Nürnberger Nachrichten, die Frankenpost Hof oder die Augsburger Allgemeine verweigern dem interessierten Leser Auskunft über die Stimmung im Land. Man ist geneigt auszurufen: Warum nur, warum? Denn auch die Zeitungen befinden sich fest im Griff der Parteien. Und sei es über zwei Ecken. Das bekannteste Beispiel ist die Frankenpost Hof, die fast vollständig von der SPD kontrolliert wird. Auch diese Vorkämpfer eines bunten und toleranten Bayern berichten lieber darüber, wie die Moslems hierzulande den Ramadan begehen. Von Geldsorgen dürften gerade die Zeitungen in Wahlkampfzeiten kaum geplagt sein, werden sie doch einerseits mit teuren Anzeigen der Altparteien reichlich eingedeckt und können es sich andererseits erlauben, auf Anzeigen der NPD zu verzichten.
Was also ist der Grund für diese Schweigsamkeit in der angeblichen Infogesellschaft? Vielleicht gibt es doch Erkenntnisse darüber, daß gerade in Bayern enttäuschte und wütende Bürger sich nicht mehr an die jahrzehntelangen Spielregeln halten wollen, wonach die etablierten Parteien für Wohlstand zu sorgen vorgeben und sich damit in Gegenzug die Zustimmung des Volkes erkaufen. Tatsache ist, daß die Loyalitäten bröckeln. Die große Mehrheit der Deutschen fühlt sich durch die Altparteien nicht mehr vertreten, daran kann auch die geheuchelte Volksnähe während des Wahlkampfes nichts mehr ändern. Vielleicht ist eine nennenswerte Anzahl an Bayern, Franken und Schwaben bereit,
mutig zu wählen, weil sie mittlerweile erkannt hat, daß
sozial nur national geht und es höchste Zeit ist, sich zu entscheiden:
Wir oder Überfremdung!Und wenn diese Menschen diesmal nicht auf irgendwelche linke oder rechte Taschenspieler hereinfallen, sondern so wählen, wie sie denken und fühlen, könnte es am 28. September eine Überraschung geben. Ein respektables Ergebnis für die NPD in Bayern würede zu einem Aufschrei, zu Heulen und Zähneklappern der antideutschen Demokratieverächter von CSU bis Kommunisten führen. Es ist genug!