07.09.2008
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CSU auf Schmusekurs
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Zur Hauptseite wechselnBayern braucht Opferschutz, kein Therapiezentrum für Sexualstraftäter
Da dürfte bei vielen bayerischen Eltern nicht viel Freude aufkommen – die Rede ist von ersten Fachambulanz für entlassene Sexualstraftäter, die Bayerns CSU-Justizministerin Beate Merk jetzt in München eröffnete. Bis zu 70 entlassene Täter sollen an der Einrichtung künftig betreut werden. Die Ambulanz sei „ein wichtiger Baustein im bayerischen Schutzkonzept gegen Sexualstraftäter“, sagte Frau Merk.
Den Nationaldemokraten und vielen bayerischen Eltern mit Kindern wäre es freilich lieber, das von der Justizministerin beschworene „Schutzkonzept“ des Freistaats würde sich den Familien und Opfern von Sexualstraftaten anstatt den Tätern zuwenden. Denn: leider hat auch im angeblich „konservativen“ Bayern längst der Täterschutz Vorrang vor dem Opferschutz. So sollen laut Ministerin Merk durch die neue Ambulanz die „während der Haftzeit erzielten positiven Effekte“ weiter „verfestigt“ werden.
Nach Ansicht der Bayern-NPD ist das ein falsches Signal. Sexualstraftäter sind ohne Wenn und Aber wegzusperren, Öffentlichkeit, Familien und Kinder sind konsequent vor ihnen zu schützen. Bei Wiederholungstäter behalten wir uns auch vor, über die Wiedereinführung der Todesstrafe zu diskutieren.
Der Fall zeigt einmal mehr, daß auch die CSU längst auf linksliberalen Schmusekurs eingeschwenkt ist. Wer es ernst meint mit dem Schutz der Heimat und der einheimischen Bevölkerung, kann am 28. September nur noch NPD wählen.