npd-bayern.de - NPD Landesverband Bayern - Die soziale Heimatpartei

02.02.2009

Lesezeit: etwa 7 Minuten

Internationales

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Weltwirtschaftsforum in Davos. In kleinen Skihütten treffen sich die Mächtigen dieser Welt zu „Hintergrundgesprächen“, in „informellen Runden“ zwischen Wirtschaftsführern, Politikern und Medienleuten wird die Marschrichtung festgelegt, wie in Zukunft die Völker noch unverschämter ausgeraubt und noch schamloser belogen werden können.
Dieses undemokratische Treiben wird demgemäß in den Systemmedien nicht hinterfragt, geschweige denn kritisiert. Die Erregungskurve der Medien steigt nur dann, wenn sie „Zwischenfälle“ oder „Skandale“ vermelden kann, so geschehen bei einer Podiumsdiskussion über den Krieg Israels gegen die Bewohner des Gaza-Streifen. Dem israelischen Präsidenten Peres wurde vom Moderator, dem US-Journalisten David Ignatius gestattet, seine fünfminütige Redezeit um 20 (!) Minuten zu überziehen. Als dann der türkische Präsident Erdogan antworten wollte, schnitt ihm der Moderator das Wort ab. Daraufhin verließ Erdogan die Runde und reiste aus Davos ab. So haben die hiesigen Qualitätsmedien berichtet.
Wir wollen die Hintergründe etwas näher beleuchten. Daß der israelische Präsident die Kriegsverbrechen und Mordaktionen des Judenstaates verteidigen würde, war klar. Daß der Friedensnobelpreisträger seine Tiraden aber überaus lautstark und aggressiv vortrug, überraschte nicht nur Erdogan, der aus Höflichkeit nur mühsam die fast halbstündige Mischung aus Lügen, Verdrehungen und Rechtfertigungen aus dem Munde von Peres ertrug. Das handverlesene Publikum der „Podiumsdiskussion“ applaudierte selbstverständlich Peres, nun trat der „Moderator“ in Aktion, der Erdogan keine Minute Redezeit geben wollte („Wir müssen jetzt essen gehen…“).
Wer war der Moderator? Es handelt sich bei David Ignatius um einen in Armenien geborenen Juden. Der US-Bürger Ignatius ist Kommentator der „Washington Post“. Diese Zeitung hat es fertig gebracht, daß sie drei aufeinander folgende Demonstrationen in Washington mit jeweils 30 000 Menschen für Frieden im Nahen Osten einfach ignorierte und diese mit keiner Zeile würdigte. Soviel zur Pressefreiheit und Unabhängigkeit in den westlichen „Demokratien“.
Selbstverständlich gaben auch BRD-Politiker ihren Senf dazu. So meinte der „Grüne“ Jerzy Montag, selber Jude, daß „Worte, wie sie Erdogan in Davos gewählt hat, nicht zu einer verantwortlichen, vermittelnden Politik“ passen würden. Aha, 1,5 Millionen Palästinenser von Lebensmitteln und Medikamenten abzuschneiden ist wohl eine „verantwortliche, vermittelnde Politik“. Und komme keiner mit dem „Raketenbeschuß“ von Israel durch Hamas-Aktivisten. Bei diesen „Raketen“ handelt es sich um selbst gebastelte, fliegende Kanonenöfen, die in der Tat für Denjenigen eine Todesgefahr darstellt, der sie genau auf den Kopf bekommt. Wenn die Reaktion darauf die Zerstörung des halben Gaza-Streifens rechtfertigt, könnte der unbefangene Beobachter auf den Gedanken kommen, daß die Niederschlagung des Warschauer Aufstandes durch die Wehrmacht ein Ausbund von Humanität war. Auch der unerklärlicherweise als „Patriot“ gehandelte CDU-Bundestagsabgeordnete und Chef der „Jungen Union“ Philipp Mißfelder sieht im Israel-kritischen Kurs Erdogans eine Belastung für die EU-Beitrittverhandlungen mit der Türkei „Solange Erdogan in der Türkei eine derart Israel-feindliche Linie verfolgt, müssen wir prüfen, ob die Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei ausgesetzt oder abgebrochen werden müssen“, sagte der Patriot. So ist das also: In der Logik der CDU/CSU ist die Haltung eines asiatischen Landes zu einem anderen asiatischen Land davon abhängig, ob es in der Europäischen Union Mitglied werden darf. Der „christliche Demokrat“ Mißfelder sollte einmal eine Umfrage bei den Bürgern der EU veranlassen, dann würde er erfahren, wie groß das Interesse der Europäer an einer Mitgliedschaft der islamischen Türkei in der EU ist.
Beim herrschenden Politik- und Medienkartell handelt es sich um eine Ansammlung von Lügnern, Heuchlern und Betrügern, die lediglich vorgeben, für die Interessen der Bürger einzutreten.
Dieses können auch die Briten in diesen Tagen erleben. So streiken mehr als 3.000 Arbeiter seit dem Wochenende in elf britischen Ölraffinerien und Kraftwerken in ganz Großbritannien. Sie protestieren dagegen, daß für den Bau einer Industrieanlage in der englischen Grafschaft Lincolnshire keine britischen Arbeiter eingestellt werden. Den Zuschlag für den Bau der Entschwefelungsanlage erhielt eine italienische Firma, diese will 400 Arbeiter aus Italien und Portugal rekrutieren, weil sie billiger sind.
Die britischen Arbeiter protestieren unter dem Motto. „Britische Jobs für britische Arbeiter!“. Diese Parole hatte der britische Premierminister Gordon Brown auf seiner ersten Parteitagsrede nach seinem Amtsantritt 2007 ausgegeben. In einem Interview mit der BBC sagte der Sozi Brown, daß er die Sorgen der Menschen verstehe, aber "spontane Arbeitskämpfe sind nicht das richtige Mittel". Weiter sagte Brown: "Die Maßnahmen, die wir auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ergriffen haben, sollen Arbeitsplätze erhalten. Wir tun gegen die Arbeitslosigkeit, was wir können." Im Übrigen habe man seinen Slogan vor anderthalb Jahren falsch verstanden. Er wollte damals ausdrücken, daß man britische Arbeiter vernünftig ausbilden müsse, damit sie bessere Chancen auf Jobs haben.
Wir fassen zusammen: Brown versteht die Sorgen der Menschen – die Ursachen für die inländerfeindlichen Exzesse der globalisierten Wirtschaft haben Typen wie der „linke“ Brown, die Frau der Mitte, Merkel, oder der „rechte“ Sarkozy durch ihre Politik doch erst herbeigeführt. Niemand anderes ist dafür verantwortlich, daß Lohndrückerkolonnen Deutsche, Engländer oder Franzosen in die Armut und auf das Arbeitsamt befördern. Wie beruhigend, daß die Übeltäter die Sorgen der Betroffenen noch verstehen. Spontane Arbeitskämpfe sind also nicht sinnvoll! Was ist denn dann sinnvoll? Bei der nächsten Wahl eine andere Globalisierungspartei zu wählen? „Wenn die Mehrheiten sich verändern, mag es eine andere Koalition geben. Aber es wird keine andere Politik geben...“ Diese Aussage des ehemaligen BRD-Außenministers, Polizistenverprüglers und Ladendiebes Joschka Fischer sollte sich jeder vor Augen halten, der glaubt, irgendetwas in der Politik geschähe zufällig. Dies wird durch die Aussage von Brown erhärtet, wonach auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos Maßnahmen ergriffen worden seien, um Arbeitsplätze zu erhalten. Welche demokratische Legitimation hat denn die Versammlung in Davos? Ist es am Ende sogar so, daß die Parlamente nicht mehr der eigentliche Ort der Entscheidung im politischen Leben der Staaten sind, wo über Maßnahmen entschieden wird, um Arbeitslosigkeit und andere Probleme zu bekämpfen? Und weiter, wie kommt eine Person wie Frau Merkel dazu, die weltweite Einführung der sozialen Marktwirtschaft (die in der BRD planmäßig abgewickelt wurde) einzufordern, oder – bei anderer Gelegenheit – ebenso zu fordern, weltweit einheitliche Regeln für den Finanzmarkt zu fordern („Es dürfe keine Gegend auf der Erde geben, wo diese Regeln nicht gelten…“). Warum haben die Frau Bundeskanzlerin und ihre genialen Vorgänger es nicht geschafft, ein vernünftiges Steuersystem in der BRD zu schaffen? Der Größenwahn der politischen Zwerge dieses Landes steht im umgekehrten Verhältnis zu den „Erfolgen“ dieser Leute im eigenen Land.
Den Vogel schießt Brown aber mit der Ausrede ab, seine Forderung „Britische Jobs für britische Arbeiter“ sei gar nicht so gemeint gewesen, sondern er wollte damals ausdrücken, daß man britische Arbeiter vernünftig ausbilden müsse, damit sie bessere Chancen auf Jobs haben. Besser konnte Brown nicht darlegen, was er und seine Kumpane in der BRD, Frankreich oder Spanien vom jeweiligen Wahlvolk halten. Ihr seid dumm, ihr wollt belogen werden, ihr wollt betrogen werden. Ihr wehrt Euch nicht, wir machen mit Euch, was wir wollen! Nichts meinen Merkel, Seehofer, Müntefering und Kumpane so, wie sie es sagen. Sonst hätte die BRD keine 1,3 Billionen Euro Schulden, sonst würden Millionen Deutsche
nicht auf staatliche Almosen angewiesen sein, sonst hätten nicht Millionen ausländische Sozialschnorrer und Kriminelle in unserem Land eine Parallelgesellschaft errichtet, vor der die Polizei teilweise schon kapituliert hat. In diesem Jahr haben die Deutschen die Möglichkeit, dem qualifizierten Politpersonal zu zeigen, was sie von ihren „Wohltaten“ halten. Jede Stimme für die NPD ist eine Stimme für Freiheit, Identität und Gerechtigkeit!
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