07.09.2008
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Brauchen wir solche Politiker?
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Zur Hauptseite wechselnCSU-Chef Huber übt sich in Wählerbeschimpfung
Der CSU muß das Wasser bis zum Hals stehen. Anders ist Parteichef Hubers Rundumschlag gegen die bayerischen Wähler – nachzulesen in der neuen Ausgabe des „Stern“ – nicht zu erklären. In einem Interview mit der Illustrierten erklärte Huber, es sei „nicht nur Aufgabe der herrschenden Politik, für bessere Verhältnisse zu sorgen“. Und Wähler, die aus Enttäuschung über eine erfolglose Politik auf „NPD und DVU oder auch auf die Linke abfahren“, zeigten einen „Mangel an Verantwortung“.
Diesen Schuh freilich braucht sich der Wähler im Freistaat nicht anzuziehen. Vielmehr sind erhebliche Zweifel an der politischen Kompetenz der schwarzen Staatspartei im Freistaat angezeigt, wenn sie es trotz geradezu paradiesischer Mehrheitsverhältnisse – und das seit Jahrzehnten – nicht mehr schafft, eine zufriedenstellende Politik abzuliefern.
Außerdem: wofür sollten Politiker denn sonst zuständig sein, wenn nicht für die Schaffung „besserer Verhältnisse“? Zumindest nach Auffassung der bayerischen Nationaldemokraten ist die Vertretung einheimischer Bürgerinteressen – notfalls auch gegen Berlin und Brüssel – die Königsdisziplin jedweder Volksvertretung. Auf Polit-Versager wie CSU-Chef Huber, die nur noch die Zumutungen Brüssels und der internationalen Finanzwelt an die Menschen im Freistaat durchreichen, können die bayerischen Wählerinnen und Wähler dagegen gut verzichten. Unser Rat: erst die eigenen Hausaufgaben machen, dann schimpfen!