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19.04.2007

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Aufruhr in der Oberpfalz

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28.06.2006 Ende März wurde auch der sogenannten Öffentlichkeit bekannt, daß der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende einen leerstehenden Supermarkt in Cham gekauft hatte.
Zudem beabsichtigte die bayerische NPD auf dem Gelände im Juni ihren Bayerntag durchzu-führen. Dies zusammen löste bei Stadt und Landkreis Cham sowie der bayerischen Staatsregierung im Hintergrund hektische Aktivitäten gegen diese „freundliche“ Übernahme aus, die man sich wünschen würde, wenn anonyme Kapitalgesellschaften – besser bekannt als Heuschrecken – deutsche Unternehmen aufkaufen, ausschlachten, dichtmachen und die Belegschaften anschließend auf die Straße setzen. In solchen Fällen ist aber von den verantwortlichen CSU-Politikern kaum Engagement zu erkennen.
Die Stadt Cham stellte fest, daß das Gelände an der Badstraße hochwassergefährdet sei, die braunen Fluten der Regen fließen schließlich kaum dreißig Meter vom Supermarkt entfernt vorbei. Der Stadtrat von Cham beschloß sodann einstimmig, vom Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. Somit war sowohl der Erwerb der Immobilie durch die NPD verhindert, als auch, durch einen eilig abgeschlossenen Pachtvertrag für das Gelände mit dem Eigentümer in Höhe von 10 000 €, die Durchführung des Bayerntages unmöglich geworden. Gleichzeitig setzte der in der BRD übliche „Bunt – statt – Braun“ – Rummel des organisierten Gutmenschentums ein. CSU-Landrat Zeller, Bürgermeister Hackenspiel von den Freien Wählernn und der zweite Bürgermeister Lommer als Vertreter der weltlichen Macht sowie die Pfarrer Zinecker und Triebenbacher nebst Dekan Kotschenreuther als örtliche geistliche Obrigkeit riefen für den 03. Juni zu einer Großkundgebung gegen die NPD auf. Zehntausend Teilnehmer erwarte man, hieß es zunächst. Schließlich tat man auch einiges, um eine möglichst große Zahl nützlicher Idioten auf den Marktplatz von Cham zu bekommen. Vereine, Kirchengemeinden, Schulen – letzlich alles, was am finanziellen Tropf von Stadt und Landkreis hängt oder wo sich kommunale Politiker in die Vorstände gegrinst haben - wurde aufgefordert, Gesicht zu zeigen für Demokratie, Freiheit und Toleranz. In einer Gesprächsrunde im Radiosender „Antenne Bayern“ zum Thema „Kampf gegen Rechts“ erklärte der stellvertretende Bürgermeister Lommel auch, wie man dies zu tun gedenke. Selber Lehrer, erklärte er sinngemäß, daß man beim Kampf gegen Rechts mehr über Emotionen und weniger mit reiner Wissensvermittlung arbeiten müsse. Auch sei der Pädagogik Vorrang vor der Behandlung von Sachthemen zu geben. Selten hat ein Politiker offener die Notwendigkeit von Manipulation und Desinformation von Schülern zum Zwecke der politisch korrekten Konditionierung zugegeben.
Am 03.Juni fand dann die Kundgebung gegen Rechts in Cham statt. Die Zahl der Teilnehmer dürfte die Organisatoren dann auch ernüchtert haben. Aber immerhin kann man sich noch auf die Medien verlassen.So vermeldeten am Montag, dem 05.Juni unisono alle Zeitungen, daß sich 7000 Menschen auf dem Marktplatz in Cham versammelt hätten, um gegen die NPD zu demonstrieren. Bei solchen Meldungen muß man sich fragen, ob die beteiligte Gutmenschen und Journalisten ihre Übertreibungen tatsächlich selber glauben. Tatsächlich hat der Radiosender „Antenne Bayern“ am 03.Juni in den 14.00 Uhr- Nachrichten von 3500 Demonstranten gesprochen, diese Zahl war auch zur gleichen Zeit im Videotext des Bayerischen Fernsehens nachzulesen. Nach Schätzungen von in Cham anwesenden Nationalisten dürfte die Zahl der Gutmenschen-Demonstranten bei etwa 1500 bis höchstens 1800 gelegen haben. Dies läßt sich auch an den zunächst gemeldeten 3500 Demo-Teilnehmern abschätzen, ist es doch bisher üblich, die Zahl der Gegen-Rechts- Demonstranten im allgemeinen zu verdoppeln. Auf der Kundgebung sprach auch der bayerische Wissenschaftsminister Thomas Goppel. Bei Goppel hatte man bisher den Eindruck, daß er noch der Intelligenteste in der Stoiber-Truppe sei. So kann man sich täuschen. Jeder CSU-Wähler muß sich darüber im Klaren sein, daß die CSU zur Niederhaltung der nationalen Opposition bedenkenlos mit gewaltbereiten Autonomen und Anarchisten gemeinsame Sache macht. Die ist auch nachvollziehbar, unterscheiden sich die Internationalismen von PDS und CSU nur in Stärke, Ausmaß und Dosierung.

Nachdem der NPD-Bayerntag in Regensburg stattfand, waren es die Jusos und der DGB, die am 17.Juni eine Gegendemonstration organisierten. Hier unterließ es allerdings der Regensburger Bürgermeister Schaidinger, diese Veranstaltung offiziell zu unterstützen. Er beließ es bei einigen Beleidigungen Richtung NPD, die allerdings als Feigenblatt seinen Kritikern gegenüber gewertet werden müssen. So hatte im Vorfeld des Bayerntages die neugekürte Vorsitzende des in der BRD organisierten Judentums, Charlotte Knobloch, und Michel Friedman, nach seinen Drogen- und Prostituiertenexzessen derzeit noch ohne Amt von moralischen Gewicht, massiv die Verantwortlichen der Stadt Regensburg attackiert, weil sie nicht bereit waren, eine ordnungsgemäß angemeldete Versammlung zu verhindern. Nachdem der Regensburger Bürgermeister eine Kundgebung gegen „Extremisten“ am 27. September plante, fühlte sich der Regensburger Bischof Müller nunmehr auch berufen, seine Stimme wider die NPD zu erheben. Er initiierte am vergangenen Sonntagvormittag einen Schweigemarsch gegen Rechts und forderte das Verbot der NPD. Erneut kamen die Medien dienstbeflissen ihrem Auftrag nach und schrieben von 2000 Schweigemarschteilnehmern, eine Zahl, die getrost halbiert werden kann und deren Substanz ohnehin ziemlich dürftig ist, sind doch einige hundert Kirchgänger ohnehin jeden Sonntag morgen unterwegs.

Alles in allem für die Gutmenschen in einer Stadt mit 150 000 Einwohnern eine Pflichtübung, mehr nicht. Bischof Müller versuchte sich als Prophet, als er verkündete, daß, wenn die NPD wieder einen Bayerntag in Regensburg veranstalten sollte, würden „wir“ mit zehntausenden (!) Menschen vor dem Domplatz dagegen demonstrieren. Angesichts der Pleiten der letzten Anti-Rechts-Veranstaltungen in den vergangenen Wochen in Bayern zeugen die Bischofsworte nicht gerade von Weitsicht. Zwar schließt sich die sogenannte Normalbevölkerung derzeit auch noch nicht im notwendigem Maße offen der NPD an oder besucht deren Veranstaltungen – hauptsächlich bedingt durch Desinformation und Repression -, klar ist aber, daß die antinationalen Aktionen von System und Gutmenschen nur noch in der eigenen abgestandenen Suppe kochen. Den Deutschen dürfte durchaus bewußt sein, daß es das politische Handeln ausnahmslos aller Systemparteien ist, flankiert von der Hofberichterstattung gleichgeschalteter Medien und unterstützt vom Gutmenschentum in Kirchen, Schulen und anderen Institutionen ohne unmittelbare Zukunftssorgen, welches für fünf Millionen Arbeitslose, ruinierte Sozialsysteme und gigantische Schulden verantwortlich gemacht werden muß. Überhaupt mutet es erstaunlich unsouverän an, wenn um eine kleine Oppositionspartei so ein Aufhebens gemacht wird. Regensburg und die Oberpfalz wird sich wieder beruhigen, die NPD-Kreisverbände werden sich weder durch Bischofsworte, noch durch gewaltbereite Linksradikale von ihrem Auftrag abhalten lassen, der da lautet: nationale Selbstbestimmung und Identität sowie soziale Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen!
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