12.01.2004
Pressemitteilung
In den Europawahlkampf starteten die bayerischen Nationaldemokraten bei ihrem traditionellen Dreikönigstreffen in Mainleus (Landkreis Kulmbach) vor fast 100 Zuhörern. Stellvertretender Kreisvorsitzender Jürgen Höhl eröffnete die öffentliche Versammlung und stellte die Kandidaten der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) für die Wahl zum europäischen Parlament vor. Den NPD-Landesvorsitzenden in Bayern, Ralf Ollert und "Oberstudienrat im Berufsverbot" und ehemaliger
Parteivorsitzender, Günter Deckert.
Sie kandidieren auf der NPD Europawahlliste auf Platz 8 und 5.
Der bayerische Landesvorsitzender Ralf Ollert ist der Meinung, daß sich der nationaldemokratische Gedanke in Bayern und Deutschland durchsetzen werde. Er forderte die Stärkung der nationaldemokratischen Opposition. Außerdem meinte er, daß dieses Jahr 2004 der Beginn eines nationalbewußteren Deutschlands werden muß.
Günter Deckert ging auf die "Osterweiterung der Europäischen Union" ein. Er machte deutlich, daß die geplante europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik eine noch unverhohlenere Einwanderungspolitik darstellt, als dies die gegenwärtige Asylpolitik der BRD tut.
Nach nationaldemokratischer Auffassung darf kein Staat und kein Volk einem anderen zumuten, mehr Ausländer aufzunehmen, als dieser oder dieses will. Daher kann eine gemeinsame Ausländerpolitik sich nur auf gemeinsame Maßnahmen zur Abwehr unerwünschter Einwanderer nach Europa und auf die Vermeidung unerwünschter Wanderungsbewegungen nach Europa beschränken.
Ausländerpolitik ist eine zentrale Fragen des Selbstbestimmungsrechtes der Völker und muß daher im Souveränitätsbereich des Nationalstaates bleiben. Jeder Staat hat das Recht selbst zu entscheiden, wen er aufnimmt und wen nicht. Das deutsche Volk entscheidet, wem es Asyl gewährt.
gez. Günter Kursawe
NPD-Landespressesprecher Bayern