15.09.2008
Die CSU zeigt Nerven – und distanziert sich mal wieder von ihrer bisherigen Politik
Der Zickzackkurs der CSU-Führung ist um eine Facette reicher.
Ministerpräsident Günther Beckstein hat ein überraschendes „Bekenntnis für ein gentechnikfreies Bayern“ abgeliefert.
Doch wie bei der Steuerpolitik, der Pendlerpauschale und dem Zurückrudern beim Rauchverbot handelt es sich lediglich um ein wahltaktisches Täuschungsmanöver. Schließlich ist die CSU mit ihrem Vize-Chef und Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer angetreten, die „Grüne Gentechnik“ in Deutschland zu fördern und den Saatgutkonzernen den Weg zu bereiten. Kein Bundesland hat in den vergangenen Jahren den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf Staatsgütern so massiv ausgeweitet wie Bayern. Jeder Vorstoß der Landwirte und Ökologen, Bayern gentechnikfrei zu machen, ist von der CSU stets verhindert worden. Wenn es die CSU-Führung wirklich erst meint, könnte sie die Gentechnikversuche auf den bayerischen Staatsgütern sofort stoppen.
Doch das wird nicht passieren.
Also: Am 28. September die Wählertäuscher abstrafen und NPD wählen – die Heimatpartei!
Mit freundlichen Grüßen
Roland Wuttke
NPD-Landespressesprecher Bayern