06.11.2009

Im Alter von 91 Jahren starb in Bad Reichenhall Generalleutnant a.D. Günther Rall. Mit 275 bestätigten Abschüssen war er der dritterfolgreichste deutsche Jagdflieger und gehörte zu den herausragendsten und tapfersten Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Günther Rall wurde zweimal namentlich im Wehrmachtsbericht erwähnt und erhielt neben anderen hohen Auszeichnungen das Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern.
Bei 621 Feindflügen wurde er fünfmal abgeschossen und mehrfach verwundet. Rall zählte zu den Idolen der deutschen Kriegsjugend. Sein Name wurde in einem Atemzug genant mit Kampffliegern wie Erich Hartmann, Gerhard Barkhorn, Hans-Joachim Marseille, Werner Mölders oder Hans-Ulrich Rudel. In den letzten Kriegsmonaten kämpfte Günther Rall mit den ersten deutschen Düsenjägern gegen die feindlichen Terrorbomber.
1956 trat er in die Bundeswehr ein und amtierte von 1971 bis 1974 als Inspekteur der Luftwaffe. Die aktuellen Auslandseinsätze der Bundeswehr betrachtete Rall nach eigenen Worten „sehr skeptisch“.
In den Fernseh- und Rundfunknachrichten kam die Todesnachricht nicht vor. Es gibt nur ein Land auf dieser Welt, welches so mit seinen Generälen und Kriegshelden umgeht.
Günther Rall hat ihm gedient.
Der NPD-Landesverband Bayern verneigt sich vor einem der größten Soldaten unseres Volkes!