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20.07.2010

Lesezeit: etwa 1 Minute

Rente mit 67? Nicht für die, die dafür verantwortlich sind!

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Um Mutti Merkel wird es langsam einsam. Der Reihe nach gehen der CDU teils langjährige Ministerpräsidenten aus den unterschiedlichsten Gründen abhanden. War bei Milbrad in Sachsen das Debakel um die Sächsische Landesbank der Rücktrittsgrund, mußte der Thüringer Althaus wegen eines tödlich endenden Skiunfalles abtreten. NRW-Rüttgers wurde abgewählt, Baden-Württembergs Oettinger zog es auf einen lukrativen EU-Kommissarsposten nach Brüssel. Die beiden letzten Abgänge allerdings hatten keine – im weitesten Sinne – politischen Gründe. Der Hesse Koch und der Hamburger von Beust waren angeblich amtsmüde, brauchten mehr Zeit „für sich“ und wollten noch einmal „etwas Neues anfangen“.
Nun kann man getrost davon ausgehen, daß sich irgendwelche Konzerne nicht lumpen lassen und die amtsmüden, die gestrauchelten und abgewählten Qualitätspolitiker mit Beraterposten oder Repräsentationsaufgaben fürstlich versorgen werden.
Der Normalbürger, der Steuerzahler, wird allerdings immer stärker zur Kasse gebeten, um die von den Qualitätspolitikern verursachten Probleme finanzieren zu können. Während das Renteneintrittsalter in der BRD auf 67 Jahre heraufgesetzt wurde, fanden Koch, von Beust und andere Volksbetrüger nichts dabei, daß der deutsche Steuerzahler den Griechen Luxusrenten ab 52 Jahren bezahlen darf. Der deutschen Bevölkerung muß endlich klar werden, daß es sich bei der politischen Klasse der BRD um eine zutiefst unmoralische, verlogene und opportunistische Ansammlung von Heuchlern handelt, der das Schicksal des eigenen Volkes völlig egal ist. Diese Leute fühlen sich den Machthabern in den USA, in der Brüsseler EU-Zentrale oder der internationalen Hochfinanz aufs Engste verbunden. Der deutsche Facharbeiter, die einheimische Alleinerziehende, der deutsche Rentner sind lästige Fliegen, welche alle vier Jahre das Treiben von Merkel, Seehofer und Gabriel abzunicken und ansonsten die Klappe zu halten haben.
Das Pensionseintrittsalter für den Hamburger Bürgermeister liegt bei 55 Jahren. Die Pension beträgt bis zum Lebensende rund 6000 Euro pro Monat. Ole von Beust feierte am 13. April 2010, also vor drei Monaten, seinen 55.Geburtstag.
 

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