26.07.2010
Wer bisher meinte, das geniale Werk Richard Wagners könne unter der Käseglocke der
(multi-)kulturellen Kloake BRD noch mehr geschändet und verhöhnt werden, als es bisher schon der Fall war, muß sich eines Besseren belehren lassen.
Der Kulturbolschewist Hans Neuenfels durfte sich nach dem Ableben von Wolfgang Wagner so richtig austoben. Katarina und Eva Wagner als neue Festspielleiterinnen waren offenbar nicht willens oder in der Lage, der Umdeutung, ja der Entleerung und Entweihung eines der größten Geister unseres Volkes Widerstand entgegenzusetzen. Sie beugten sich einem unseligen Zeitgeist, der in Richard Wagner sozusagen einen Verantwortlichen für Behauptungen zu bestimmten geschichtlichen Vorgängen sehen, die anzuzweifeln in diesem Staat verboten sind, und – da Verbieten oder Verschweigen in dem Falle nicht funktioniert – Verhunzung, Verirrung und Entartung freie Bahn gelassen wird.
Die „prominenten“ Gäste des „Lohengrin“ – dies mag ein Trost sein – quittierten das Machwerk des Kulturbolschewisten Neuenfels auch entsprechend mit Buhrufen. Selbst Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg beließ es beim Lob auf die gesanglichen Leistungen der Darsteller und machte sein Befremden über die Inszenierung deutlich. Aber solange Bund und Land Bayern antideutsche Achtundsechziger, vom Schlage eines Neuenfels, Alt-Stalinisten, wie Heiner Müller, oder offenbar Wahnsinnigen, wie Schlingensief („Tötet Helmut Kohl“), für ihren Schund fürstlich entlohnen, braucht sich auch zu Guttenberg nicht beschweren. „Wer zahlt, schafft an!“ – heißt es in Bayern. Offenbar gehört neben dem wirtschaftlichen, demokratischen, sozialen und demografischen auch der kulturelle Absturz zum Programm der politischen Klasse der BRD. Es ist ein trauriger Zufall, daß parallel zum vorläufigen Tiefpunkt auf dem Grünen Hügel in Bayreuth in Duisburg während der so genannten „Loveparade“ im Gedränge 19 Menschen zu Tode kamen. Die „Loveparade“ wurde von der politisch-medialen Klasse als größte und wichtigste Veranstaltung der RUHR 2010 im Rahmen der Feiern des europäischen Kulturhauptstadtjahres gehandelt. So bezeichnete der vom CDU-Apparatschik zum Bundespräsidenten aufgestiegene Türken-Wulff den alljährlichen Massenauftrieb als „friedliches und fröhliches Fest“, eine Worthülse, die auch für öffentliche Fußballübertragungen oder – erweitert um das Wörtchen „bunt“ – für die regelmäßigen gewalttätigen Anti-Rechts-Veranstaltungen von Medien und Politik verwendet wird. Das Vokabular der Mächtigen scheint mittlerweile arg limitiert zu sein.
Alleine den alljährlichen alkohol- und drogengeschwängerten Massenauftrieb auch nur entfernt mit den Begriff „Kultur“ in Verbindung zu bringen, ist absurd.
Bayreuth und Duisburg im Jahre 2010 stehen gleichermaßen für den kulturellen Totalabsturz eines Landes, welches für seine Leistungen einst von der ganzen Welt geachtet wurde. Die gleichermaßen scham- wie instinktlose Kaste derer, die dieses Land kontrollieren, merkt nicht einmal, wohin sie dieses Land geführt hat.