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25.08.2010

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Bayerns Bildungssystem verliert an Boden

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„Sachsen und Thüringen bei der Bildung vorne“, titelte die „Welt“ am 20. August. Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft nehmen die Schüler und Studenten der beiden mitteldeutschen Länder Spitzenplätze bei der Bildung ein. Auch Sachsen-Anhalt hat sich seit 2004 massiv gesteigert und liegt inzwischen auf dem achten Platz unter den deutschen Bundesländern. Der Süden hat seine Vorreiterrolle verloren: Baden-Württemberg landet auf Platz drei, erst an vierter Stelle kommt das Herrschaftsgebiet der CSU.

Die Studie dürfte ein Dämpfer für die Schwarzen sein, die keine Gelegenheit auslassen, die vermeintlich guten Zustände im Süden der Republik in den höchsten Tönen zu loben. Doch die entscheidende Botschaft der Untersuchung bezieht sich gar nicht auf Bayern: gerade in den „Entleerungsräumen“ (wie die Politik die mitteldeutschen Länder inzwischen zynischerweise nennt) – also dort, wo Armut, Abwanderung und Hoffnungslosigkeit grassieren – erzielen die Schüler bessere Resultate. Wie kann man sich das erklären?

Am Geld kann es jedenfalls nicht liegen, denn jenseits der ehemaligen innerdeutschen Grenze bröckelt der Putz noch sehr viel häufiger von den Wänden in den Klassenzimmern als hierzulande. Der politisch nicht korrekte Leser ahnt die naheliegende Deutung – es sind wohl zuallererst die „Kulturbereicherer“, die dem Westen im Allgemeinen und dem ehemaligen Musterbundesland Bayern im Besonderen eine bescheidene Platzierung in Sachen Bildung bescheren. Der Freistaat hat inzwischen einen Migrantenanteil jenseits von 20 Prozent, während Thüringen und Sachsen (noch) deutlich weniger von der Masseneinwanderung spüren.

Die Aussage, daß der geringe Ausländeranteil die Ursache für das bessere Abschneiden der Mitteldeutschen trotz schlechterer Ausgangssituation ist, mag Gutmenschen zur Weißglut bringen – sie wird aber bestätigt durch zahlreiche andere Untersuchungen und Statistiken. So schätzte der Mikrozensus von 2008 den Anteil der Migranten ohne Schulabschluß auf 14,2 Prozent, während der Anteil unter den Deutschen bei 1,8 Prozent liegt! Bei Türken und Arabern gab es erwartungsgemäß mehr Schulabgänger ohne Abschluß (16,5 bzw. 17,1 Prozent).

Diese Interpretation deckt sich auch mit einer Feststellung, die die genannte Studie trifft: „Lobend heben die Macher der Studie (…) hervor, dass sich alle Länder verbessert hätten. (…) Wichtig sei es, so die Bildungsexperten, gerade die Zahl der gut ausgebildeten Migranten signifikant zu steigern. Von den 13 untersuchten Handlungsfeldern war nur hier keine positive Entwicklung, sondern nur Stagnation zu erkennen“, so die „Welt“.

Diese Erkenntnisse sollten auch die Alarmglocken bei all jenen schrillen lassen, die nach wie vor phantasieren, daß der Mangel an Fachkräften nur durch Zuwanderung bekämpft werden kann. Das zielt schlichtweg an der Realität vorbei, was folgende Zahlen belegen: Im Jahr 2005 waren unter 580.000 Ausländern, die in die BRD einwanderten, nur 900 Hochqualifizierte, also weniger als zwei Tausendstel. Diese Zahl versuchte man wenige Jahres später künstlich in die Höhe zu schrauben, indem die Mindesteinkommensgrenze für Hochqualifizierte, die ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten, mal schnell um ein Viertel verringert.

Vertreter der linken Gleichheits- und One-World-Doktrin werden entgegnen, daß dies ja nur eine direkte Folge aus der sozialen Benachteiligung der Zuwanderer sei. Doch auch dieses Argument hält den Fakten nicht stand. So zeigte der Wissenschaftler Dr. Volkmar Weiss bereits vor mehreren Jahren in seinem Buch „Die IQ-Falle“, daß Zuwanderer den Einheimischen im Hinblick auf die Intelligenz deutlich unterlegen sind. Dies wird vorwiegend damit zusammenhängen, daß in den letzten Jahrzehnten gezielt Immigranten aus den unteren sozialen Schichten ins Land geholt wurden.

Die Lüge vom Einwanderungsland Deutschland ist damit zum hundertsten Mal widerlegt. Wenn dieses ganze Pulverfaß nicht in absehbarer Zeit in die Luft gehen soll, dann kann die Parole an die hohen Herren, deren Kinder Privatschulen besuchen und von diesen Problemen nichts wissen, nur lauten: Her mit realisierbaren Programmen zur Ausländerrückführung, und zwar lieber gestern als heute!

Doch man kennt ja den Stand der Dinge in der Bunten Republik Deutschland nur zu gut und macht sich keine Illusionen mehr. Die Politik wird wie immer mit den alten abgedroschenen Phrasen von Menschlichkeit und Toleranz antworten. Die Probleme sind seit langem bekannt, die Lösungsvorschläge auch –es fehlt allein der politische Wille! So werden die Bayern und mit ihnen die multikulturellen Vorzeigeländer des Westens dem Absturz seiner Schüler wohl nichts entgegensetzen.
 

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