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25.08.2010

Lesezeit: etwa 4 Minuten

Sag mir, wer Deine Freunde sind und ich sage Dir, wer Du bist!

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Gewissermaßen im Sommerloch verschwunden ist Bundesaußenminister Westerwelle. Der Mann auf dem Posten, der in der Vergangenheit einen Spitzenplatz auf der Beliebtheitsskala für das BRD-Politpersonal garantierte, hat es in fast einem Jahr geschafft seine Partei FDP in den Umfragen unter die Fünfprozenthürde zu drücken.
Was die Außenpolitik betrifft, die Westerwelle zu vertreten hat, so hält er sich getreulich an die Aussage eines Amtvorgängers von ihm, dem vorbestraften Ladendieb und gewaltbereiten Linksextremisten, Josef „Joschka“ Fischer: „Wenn die Mehrheiten sich verändern, mag es eine andere Koalition geben. Aber es wird keine andere Politik geben…“
Das kann man wunderbar an der Haltung der BRD zum kriminellen Albaner-Gebilde namens „Kosovo“ erkennen.
Die rot-grüne Bundesregierung Schröder / Fischer schickte die Bundeswehr in den völkerrechtswidrigen Krieg der USA gegen Serbien, der mit hanebüchenen Lügen („Hufeisenplan“) begründet wurde. Nach der Niederlage der Serben betrieb der „Westen“ die Abtrennung der serbischen Provinz Kosovo, in der die einheimische serbische Bevölkerung infolge von Masseneinwanderung und Massenvermehrung von moslemischen Albanern in die Minderheit geraten war. Die Bundeswehr schützt nunmehr seit über einem Jahrzehnt die serbische Minderheit vor albanischen ethnischen Säuberen.
Beginnend im Jahre 2008 überwies die EU, sprich in der Hauptsache der deutsche Steuerkuli, mindestens eine Milliarde Euro in den Kosovo, um dort „staatliche Strukturen“ aufzubauen, wie es so schön heißt. Zudem entsandte die EU etwa 1800 Polizisten, Richter, Staatsanwälte, Zöllner, Justizbeamte und Verwaltungsfachleute in die völkerrechtlich zu Serbien gehörende, aber von der Mafia kontrollierte Region mit etwa zwei Millionen Einwohnern. Kosten hierfür: über 200 Millionen Euro. Die Arbeitslosigkeit im Kosovo liegt bei über 50 Prozent, die Korruption durchdringt sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens. Bei einer arbeitsfähigen Bevölkerung von einer Million Menschen gibt es nur etwa 330 00 Arbeitsplätze und durch den extremen Geburtenüberschuß drängen jährlich fast 40 000 junge Albaner neu auf den Arbeitsmarkt. Fachleute sehen in dem Land ein Faß ohne Boden, in welchem Geldzahlungen ohne Wirkung versickern würden. Der Kosovo hat keine eigene Währung, offizielle Währung ist der Euro. Der Auswanderungsdruck in andere europäische Länder ist enorm.
Die BRD war einer der ersten Staaten, zusammen mit den USA, als deren getreuer Vasall dieser deutsche Teilstaat seit 1949 vegetiert, welches dieses Gebilde als unabhängigen Staat anerkannte, kontrolliert von Verbrecherbanden und den Mordbrennern der Terrorgruppe UCK, während z.B. Spanien oder Rußland auf dem völkerrechtlichen Status quo bestehen.
Es ist immer wieder interessant zu sehen, daß sich die politische Klasse der BRD ihre „Freunde“ ausgerechnet unter denjenigen sucht, zu denen die deutsche Normalbevölkerung möglichst große Distanz wahrt, während klassische Freunde und Verbündete Deutschland stiefmütterlich behandelt werden.
Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat vor einigen Wochen die Unabhängigkeit der serbischen Provinz als vereinbar mit dem Völkerrecht erklärt.
Dieser Richterspruch eines demokratisch nicht legitimierten Tribunals darf man getrost als Menetekel sehen. Die Masseneinwanderung raum- und kulturfremde Personen nach Mittel-, Nord- und Westeuropa sorgt für Parallelgesellschaften. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich diese von der von ihnen ohnehin abgelehnten abendländischen Zivilisation emanzipieren und sich als eigenständige Gebilde konstituieren.
Westerwelle befindet sich derzeit auf einer Balkanreise und erklärt dort den Serben, einem alten Kulturvolk, daß diese sich mit der Unabhängigkeit des Amselfeldes abfinden müßten. Er bemängelte, daß die Serben ihr Anliegen vor die UN-Vollversammlung bringen wollen, denn wenn jemand in Europa Konflikte lösen wolle, solle der erste Weg nach Brüssel und nicht nach New York führen. Warum sollten die Serben dem Kommissars-Regime in Brüssel trauen? Einer Ansammlung von US-Lakaien, die unausgesprochen Serbien und - dahinterstehend - Rußland wenn nicht schon feindlich, so doch selbstgerecht und unfair gegenüberstehen. Wer in Brüssel hat gegen den völkerrechtswidrigen Überfall der USA und seiner Knechte auf Serbien protestiert? Vielleicht finden sich in der UNO noch eine ausreichende Zahl von Staaten, die dem Anschlag auf die Souveränität eines Staates entgegentreten. Schon gar nicht sollten sich die Serben erpressen lassen, nur um die Akzeptanz eines unabhängigen Kosovo, Mitglied in der Europäischen Union zu werden. Westerwelle ist vermutlich gar nicht klar, daß das Eintreten für Kosovo gegen die Interessen Rußlands gerichtet ist. Und das wiederum ist nicht gut für das Verhältnis zwischen Deutschland und Rußland. Aber woran soll ein Selbstdarsteller noch alles denken.

 

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