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24.11.2011

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Energie oder Nahrungsmittel

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Nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima beschloß die Bundesregierung den Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie. So weit, so gut. Nun muß man kein Prophet sein, um vorherzusagen, daß durch diese Entscheidung die Stromkosten in unserem Land weiter steigen werden, weil die Energiekonzerne die Stilllegungskosten ihrer Kernkraftwerke auf die Verbraucher umlegen.
Kompensiert werden sollen die fehlenden Strommengen durch „alternative“ und „regenerierbare“ Energien und so werden verstärkt Solar- und Windparks geplant und gebaut.
An der Autobahn zwischen Bamberg und Bayreuth sind seit einigen Monaten auf rund 16 Hektar Solaranlagen bereits in Betrieb bzw. werden gerade erweitert - zusätzlichen Flächenbedarf hat die Betreiberfirma bereits angekündigt.
Überall in Bayern entstehen neben Solarparks auch Windparks und Biogasanlagen. Während Windkraftanlagen in erster Linie das Landschaftsbild verschandeln, geht der Flächenverbrauch bei Solarparks und den Biogasanlagen durch deren gewaltigen Bedarf an Maisanbauflächen zu Lasten der Nahrungsmittelerzeugung in unserem Land. Natürlich muß auch ein Landwirt betriebswirtschaftlich denken und entscheidet sich bei einem sicheren Jahresertrag gegen den weiteren Anbau von Gerste, Roggen, Raps oder Rüben und für die „Energieerzeugung“.
Die bayerischen Nationaldemokraten sind aber nicht der Meinung, daß es sinnvoll ist, sich auf der einen Seite von Stromimporten – und zwar aus Atomkraftwerken - unabhängig machen zu wollen, um andererseits von Nahrungsmittelimporten abhängiger zu werden. Beides ist ein Irrweg. Die Politik hat dafür Sorge zu tragen, daß der bäuerliche Familienbetrieb und bäuerliche Genossenschaften wirtschaftlich in der Lage bleiben oder wieder in die Lage versetzt werden, ihren beiden Hauptaufgaben nachzukommen, nämlich die Erzeuger von gesunden Nahrungsmitteln und die Hüter und Pfleger unserer Kulturlandschaft zu sein.
Aus vielerlei Gründen muß der Energieverbrauch in unserem Land gesenkt und es sollten alle Möglichkeiten genutzt werden, u.a. auf bestehenden öffentlichen Gebäuden Solaranlagen zu installieren. Das wird aber nicht reichen, den Ausfall der durch Kernkraftwerke erzeugten Elektroenergie zu ersetzen. Diese Lücke könnten als Großenergieerzeugungsanlagen Erdgaskraftwerke schließen. Von Seiten der Grünen und anderer interessierter Kreise (auch der Finanzindustrie, welche sich mit CO 2- Zertifikaten eine goldene Nase verdient) wird hierzu mit weinerlicher Stimme „argumentiert“, daß dann ja wegen der „Klimaerwärmung“, wegen der „Klimakatastrophe“ die armen Eisbären ertrinken usw. Entgegen der Behauptungen der Vertreter der Klimakatastrophentheorie und der auch bei diesem Thema weitgehend gleichgeschalteten Medien, gehen angesehene unabhängige Klimaforscher davon aus, daß die CO 2 – Emissionen nichts mit einer möglichen Erderwärmung zu tun haben. Dies konnten vor rund 1000 Jahren bereits die Wikinger feststellen, als sie Grönland (Grünland) besiedelten und dort sogar Getreide anbauten, bis sich das Klima änderte, die Wikinger Grönland verlassen müßten und die ehedem grüne Insel heute unter einem Eispanzer liegt. Wenn es sich bei den Tatarenmeldungen über die Erderwärmung also um eine Klimalüge handelt, wäre die Grundversorgung Deutschlands mit Elektroenergie durch Erdgaskraftwerke eine preiswerte und saubere Alternative, gerade seit die Erdgasleitung durch die Ostsee von Russland nach Deutschland gerade in Betrieb genommen wurde.
Bayern Ministerpräsident Seehofer möchte auf dem Gelände des stillzulegenden Kernkraftwerkes Grafenrheinfeld bei Schweinfurt ein Erdgaskraftwerk errichten lassen. Vor einigen Jahren wurde das oberfränkische Kraftwerk Arzberg geschlossen und abgerissen, welches über einen Erdgasblock verfügte und als Standort eines modernen Gaskraftwerkes durchaus geeignet gewesen wäre. Vorausschauende Energiepolitik sieht anders aus.

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