npd-bayern.de - NPD Landesverband Bayern - Die soziale Heimatpartei

29.11.2011

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Offener Brief an den Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler Hubert Aiwanger

» Zur Hauptseite wechseln

 

 
 
 
Sascha A. Roßmüller

 

 
 
 
Offener Brief
 
Herrn
Hubert Aiwanger

Rain, den 29.11.11

 
 
 
Betreff:        Berichterstattung zur Teilnahme meiner Person an der Veranstaltung der Freien Wähler mit Prof. Dr. Hankel
 
 
 
Sehr geehrter Herr Aiwanger,
 
aufgrund der mir nicht recht nachvollziehbaren Berichterstattung über meinen Besuch einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Hankel in Straubing sowie der vielfachen, leider auch Ihrerseits getätigten, intellektuell überaus fragwürdigen Äußerungen sehe ich mich veranlasst, dazu Stellung zu nehmen.
 
Mich wundert zwar bereits, dass es seitens der Medien für ausreichend berichterstattungswürdig eingeschätzt wird, wenn ich als Privatperson – ich betone, nicht in parteipolitischer Tätigkeit – eine öffentlich zugängliche Veranstaltung besuche, nicht weniger wundere ich mich jedoch über den reflexbehafteten und nicht gerade souveränen Umgang damit vonseiten der etablierten Parteienlandschaft, nicht zuletzt derer, welcher Sie vorstehen. Ich habe mich seinerzeit regulär über die elektronische Kontaktadresse der Abgeordneten Widmann für diese Veranstaltung angemeldet, weder um mit meinem Besuch eine parteipolitische Aktivität zu verbinden noch im Wissen darüber, ob evtl. noch weitere Mitglieder der Partei, der ich angehöre, ebenfalls dort erscheinen werden. Vielleicht sollten Sie bei Herrn Prof. Dr. Hankel nachfragen, inwiefern dieser über seinen persönlichen Verteiler auch Nationaldemokraten informierte. Wie mir inzwischen bekannt wurde, befinden sich nämlich neben „Freien Wählern“ tatsächlich auch Nationaldemokraten im von Herrn Prof. Dr. Hankel regelmäßig kontaktierten Verteiler.
 
Zu meiner Teilnahme an besagter Veranstaltung frage ich Sie nach Ihren medial nachfolgenden „Gesinnungs-TÜV-Forderungen“, ob es Ihnen wirklich angenehmer gewesen wäre, wenn ich meinen Äußerungen, die vom Referenten wie auch von zahlreichen Anwesenden nicht geringer als andere Wortbeiträge honoriert wurden, eine parteipolitische Zuordnung beigefügt hätte? Wobei zu bemerken ist, dass es sich bei meinen Äußerungen um reine Fragestellungen an den Referenten Prof. Dr. Hankel handelte.
In diesem Zusammenhang bitte ich Sie höflich darum, mir zu erläutern, weshalb es mir – wohl aufgrund meiner NPD-Zugehörigkeit (?) – nicht gestattet sein soll, an Vortragsveranstaltungen, deren Themen mein persönliches und fachliches wie auch vielleicht politisches Interesse wecken, teilzunehmen, selbst dann, wenn ich durch korrektes Verhalten den Veranstalter nicht im Geringsten in Verlegenheit bringe.
Die Art und Weise, wie Sie, vermutlich um Ihren Wunschkoalitionspartnern Grüne und SPD zu gefallen, mit teils unflätigen Äußerungen wie z. Bsp. gegenüber der Münchner Abendzeitung („Deppen“) eine gezielte Ausgrenzung betreiben, drängt mir persönlich sehr stark den historischen Vergleich an ein „Kauft nicht bei Juden!“auf. Ich frage mich, ob vielleicht einige der ansonsten als selbsternannte Gralshüter der Demokratie auftretende „Political-Correctness-Apostel“ mir einen „braunen Stern“ verordnen wollen, um ein Ausgangsverbot zu politischen Veranstaltungen durchzusetzen? Muss ich künftig damit rechnen, dass ich in der Süddeutschen Zeitung auf empörte Artikel stossen muss, wenn ich beispielsweise ein Museum mit meinem Sohn besuche? Wenn dem so sein sollte, dann tragen Sie und Ihresgleichen ein gerüttelt Maß an Verantwortung für ein derartiges gesellschaftliches Klima und die momentan herrschende geistige Stickluft!
 
Andererseits entlockt mir die mediale und parteipolitische Aufregung ein gewisses Schmunzeln, da ohne diese mehr als peinlichen Ausgrenzungspirouetten keiner der Anwesenden dieser Veranstaltung, die mich nicht kannten, den Eindruck gewonnen hätte, dass es sich bei einigen der Fragestellungen / Äußerungen um nationaldemokratische Meinungsbilder handelte. Vielmehr dürfte sich zahlreichen Veranstaltungsbesuchern nun die Frage aufdrängen, worin denn nach mehreren Wortmeldungen von NPD-Mitgliedern der große Unterschied zur Problemsicht der übrigen Teilnehmer liegt, wenn selbst sachkundigen Experten – zumindest nach sozi-pronold´scher Lesart – wie einem Polizeipräsidenten die Unterscheidung angeblich „rechtsradikaler“ und „bürgerlicher“ Wortbeiträge schwer fällt.
 
Leider lassen Sie sich nun von Sozi-Oberschlaumeier Pronold & Co. treiben, der mit seinen voreingenommenen Simplifizierungen leicht identifizierbarer, angeblich „starrer“ nationaler Denk- und Argumentationsstrukturen nur seine eigene geistige Unflexibilität zur Schau stellt. Entlarvt wird dabei keine eingebildete faschistoide Bedrohung, sondern lediglich ein am Thema vorbei gehender, grenzdebiler Antifa-Fetischismus, der bestenfalls ein Ablenkungsmanöver tatsächlich vorhandener unbewältigter Problemstellungen - verursacht und zu verantworten vom politischen Establishment - darstellt.
 
Ich persönlich werde mich durch die derzeitige hexenverfolgungsähnliche Hysterie nicht davon abhalten lassen, auch fürderhin am öffentlichen politischen Leben in gleichberechtigter Weise wie alle anderen Bürger diesen Landes, das ich noch immer zu meiner Heimat zähle, teilzunehmen. Sollten es die mir anerzogenen, auf tradierten mitteleuropäischen Höflichkeitsnormen basierenden Verhaltensweisen und intellektuell-rhetorischen Kommunikationsgewohnheiten den Gesinnungswächtern zur Einhaltung von Denkverbotszonen und Tabuthemen erschweren, mich als das hinter jeder deutschen Eiche vermutete „braune Gespenst“ zu identifizieren, ist dies auch künftig nicht mein Problem, da ich für deren geistige Beschränktheit nicht verantwortlich zu machen bin.
 
Beispielgebend für ein mit ausreichend Toleranz unterfüttertes Verständnis von Meinungsfreiheit als etwas anderem als „frei von Meinung“ zu sein sowie demokratiefähiger Veranstaltungskultur biete ich gerne an, Sie zu einer meiner nächsten Veranstaltungen einzuladen, um mit mir  und nicht nur über mich  zu sprechen. Setzen Sie sich doch einmal öffentlich mit mir auseinander, sofern Sie sich dazu für ausreichend befähigt und couragiert halten, und verschanzen Sie sich nicht hinter der ebenso durchschaubaren wie erbarmungswürdigen Sprachregelung, der NPD „kein Forum geben zu wollen“!
 
Abschließend eine letzte Denksportaufgabe: Sind Sie sich eigentlich sicher, aufgrund der Verbotsdrohungen gegenüber der NPD einerseits sowie einer Euro-kritischen Haltung der Freien Wähler andererseits, nicht längst sogar Nationaldemokraten unter Ihrer Mitgliedschaft zu haben…?      
 
 
Mit freundlichen Grüssen
 
 
Sascha A. Roßmüller

 

» Zur Hauptseite wechseln
 

08.05.2012
8.Mai - Wir feiern nicht !
 
08.05.2012, 8.Mai - Wir feiern nicht !
  • 8.Mai - Wir feiern nicht !
17.06.2010
Begrüßungsvideo des NPD-Landesvorsitzenden Ralf Ollert
 
17.06.2010, Begrüßungsvideo des NPD-Landesvorsitzenden Ralf Ollert
  • Begrüßungsvideo des NPD-Landesvorsitzenden Ralf Ollert
 

Kurznachrichten

  • NPD LV Bayern
    Körper­verletzung, Erpressung, Beleidung... Ein echtes Aushän­geschild der „Volkspartei“ CSU Was waren das für...
  • NPD LV Bayern
    Bildung, Bildung über alles Es gibt keinen Politiker, von CSU bis Kommunisten und Piraten, der in Wahlkampfreden...
  • NPD LV Bayern
  • NPD LV Bayern
    NPD - Bayerntag wieder in Mainleus Der 7. NPD-Bayerntag findet am 16. Juni wieder im oberfrän­kischen Mainleus...
  • NPD LV Bayern
    „Wir gender-inkom­petenten Marsmen­schen“ Familien­politische Sprecherin Sigrid Schüßler schreibt den...
  • NPD LV Bayern
    Tolle Party Daß Brot und Spiele eine traditionelle Form der Machtsicherung sind, ist schon länger bekannt....
  • NPD LV Bayern
    Bei Sandra nichts Neues – bis auf eine Sensation am Schluß! Für seine GEZ- Gebühren muß der deutsche...
  • NPD LV Bayern
    Literarische Vergangenheitsbewältigung in Bayern ER ist der leibhaftige Gottseibeiuns. ER beherrschte die...
  • NPD LV Bayern
    1000 Jahre Bamberger Dom Einer der bedeutendsten Sakral­bauten Deutsch­lands wird heute 1000 Jahre alt: der...
  • NPD LV Bayern
    Klarstellung zu den Austritten vom heutigen Tag Heute haben drei Funktionsträger aus dem Bezirksverband...
 

Jetzt NPD-Mitglied werden! Gehören sie noch zu der schweigenden Mehrheit in Deutschland, denen die Machenschaften der Polit-Bonzen stinken? Dann werden Sie jetzt Mitglied der sozialen Heimatpartei!

Nachrichtenbrief

Tragen Sie hier Ihre Epost-Adresse ein um unseren regelmäßigen Rundbrief zu empfangen

Eintragen Austragen

Wochenbrief der NPD



Kontaktformular

Bitte die mit Stern * gekennzeichneten Felder ausfüllen

Ansprechpartner*
Vorname, Name*, Alter*
Straße*, Hausnummer*
PLZ*, Ort*

E-Mail*
Telefon
Netzseite

Ihr Wunsch

Bitte senden Sie mir Infomaterial zu
Bitte rufen Sie mich an.
Ich möchte weiteres Informationsmaterial der NPD!
Ich möchte die Parteizeitung Deutsche Stimme abonnieren!
Ich möchte zu einer NPD-Veranstaltung eingeladen werden!
Ich möchte einen Termin für ein persönliches Gespräch!
Ich möchte Mitglied der NPD/JN werden!
Ja, ich möchte für die NPD-Bayern spenden.
Meine Spende:
übrigens: Spenden sind steuerlich absetzbar - auch bei der NPD.

Bankverbindung:
NPD LV Bayern
Kontonummer: 240 573 402
Sparkasse Straubing- Bogen
BLZ: 742 500 00

Bemerkungen,
Fragen*

Bitte geben Sie die angezeigte Zahlenfolge ein.
Bitte geben Sie die angezeigte Zahlenfolge ein.
Hinweis: Die Mitgliedschaft in der NPD ist nach Vollendung des 16. Lebensjahres möglich. Die Mitgliedschaft bei den Jungen Nationaldemokraten (Jugendorganisation der NPD) ist im Alter von 14 bis 29 Jahren möglich. Der Mitgliedsbeitrag beträgt mtl.: 13,00 EUR; 9,00 EUR bzw. 6,00 EUR.

Ihr Weg zu uns

NPD LV Bayern
Work Postfach: 2165
96012 Bamberg

Work Tel.: 01805/99916680 (EUR 0,14/Min.)
FaxFax: 01805/99916629 (EUR 0,14/Min.)
www.npd-bayern.de
ePost:
 


2007 - 2012 © npd-bayern.de - NPD Landesverband Bayern - Alle Rechte vorbehalten | Impressum
 
Diese Seite wurde 316 mal angezeigt.