24.03.2012
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Gefälschte Markenkleidung in Millionenhöhe vom Zoll verbrannt
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Eine dpa-Meldung, die aufhorchen läßt: am deutsch-österreichischen Grenzübergang Suben wurden im vergangenen Jahr gefälschte Markentextilien im Wert von fünf Millionen Euro sichergestellt. Die letzte Ladung vom Dezember 2011, aus einem aus der Türkei kommenden LKW, wurde jetzt in der Müllverbrennungsanlage Burgkirchen komplett vernichtet. Rund 8500 Jacken, Trainingsanzüge und T-Shirts fielen den Flammen zum Opfer.
Man sieht, wo die Politik der etablierten Versagerparteien die Akzente setzt: wichtiger, als die verbrannte Kleidung vielleicht mit einem Stempel zu „entwerten“ und an Bedürftige zu verteilen, ist den Behörden ersichtlich die Befriedigung der Markenmonopol-Inhaber. Für die Ausstattung der Obdachlosenheime, Bahnhofsmissionen und karitativen Organisationen mit Kleidung, Decken und anderen Bedarfsgütern für besonders Bedürftige kommt ja der Steuerzahler auf. Der legt für die verbrannte Kleidung, die mit Geld aus dem Sozialetat nochmals angeschafft werden muß, gerne noch ein paar Millionen drauf – angesichts der Milliarden für die Griechenland- und Euro-Rettung sind das ohnehin „peanuts“. Danke, Merkel!
München, 26.03.2012