19.04.2007
19.07.2006 Was die bayerische Staatsregierung mit der Aushöhlung der Lehrmittelfreiheit begann, setzt die CSU-Landtagsmehrheit mit ihrem im Mai beschlossenen Hochschulgesetz fort. Der Freistaat Bayern rühmt sich seines hohen Bildungsstandards und verweist dabei auf das gute Abschneiden bei den PISA-Studien und einer Familienpolitik, die doch ihresgleichen in Deutschland suche. Einspruch Euer Ehren, zuviel der Augenwischerei, und so ist man schier genötigt darauf zu antworten: Unter Blinden ist der einäugige König. Internationalen Ansprüchen genügt die von der CSU-Propaganda ins Feld geführte bayerische Ausnahmestellung in Sachen Bildungsanstrengungen schließlich schon lange nicht mehr. Mit Staaten wie Südkorea, Singapur oder Taiwan können die Münchener längst nicht mehr mithalten, von dem vielzitierten Finnland ganz zu schweigen. Entbürokratisierung ist ein weiteres hehres Ziel, das in regelmäßigen Abständen sowohl aus dem Berliner Kanzleramt wie auch aus der bayerischen Staatskanzlei propagiert wird. Nämlich alle vier Jahre – vor der Bundestagswahl und alle fünf Jahre – ...
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15.07.2006 Am vergangenen Montag erhielt der bayerische Innenminister Beckstein in München den Jerusalem Award der Zionistischen Weltorganisation und der Zionistischen Organisation in Deutschland e.V. (ZOD) verliehen. Die ZOD wurde 1951 mit dem Ziel gegründet, Israels Standpunkte zu vertreten und diese der deutschen Bevölkerung nahezubringen. Gegen die Verleihung protestierten NPD-Mitglieder vor dem Eingang des Tagungssaales mit NPD-Fahne und einem Transparent mit der Aufschrift: „Stoppt Israel -Terror“. Israels Botschafter Shimon Stein sagte während der Veranstaltung, daß Beckstein außer wegen seines Engagements für Israel auch dafür geehrt werde, weil er das Verbotsverfahren gegen die NPD ins Rollen gebracht habe. Angesichts derartig unverschämter Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder braucht man sich über das Anwachsen eines angeblichen Antisemitismus nicht zu wundern. Die neue Chefin der jüdischen BRD- Diaporasektion Knobloch bezeichnete Beckstein als „verläßlichen Freund der jüdischen Gemeinschaft“. Wem sagt sie das? Schließlich ist der für seine ...
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11.07.2006 In Bayern wird auch weiterhin den Bürgern die Einsicht von Akten der Landesbehörden verweigert. Dies beschloß der Landtag mit seiner CSU-Mehrheit. Hintergrund des Gesetzentwurfes der Opposition, war ein ab 1.Januar 2006 geltendes Bundesgesetz, namens "Informationsfreiheitsgesetz". Danach können die Bürger, mit ganz wenigen sicherheitsrelevanten Ausnahmen, Einsicht in die Akten von Bundesbehörden erhalten. Während die Bundesländer Brandenburg, Berlin, Schleswig-Holstein und NRW mit entsprechenden Landesgesetzen nachgezogen haben, bleibt der Bürger in Bayern außen vor. Als Begründung ihrer ablehnenden Haltung erklärte die CSU, daß es hierfür in Bayern keine Nachfrage geben würde und der bürokratische Aufwand zu groß wäre. Hiermit wurde, nach Meinung der NPD, eine große Chance vertan, mehr Transparenz in die Entscheidungen der Landesbehörden zu bringen und den Bürgern die Möglichkeit der Information zu verschaffen. Denn sicherlich gibt es genug Bürger, die von den Behörden gerne Auskunft, z.B. über den Bau von Straßen oder die ...
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03.07.2006 An das Bischöfliche Sekretariat z.Hd. Seiner Exzellenz Bischof Müller Niedermünstergasse 1 93 047 Regensburg I. Offener Brief an Seine Exzellenz, Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller Sascha Roßmüller Postfach 18 13 94 307 Straubing An das Bischöfliche Sekretariat z.Hd. Seiner Exzellenz Bischof Müller Niedermünstergasse 193 047 Regensburg- vorab per Telefax - Dresden/Rain, den 03.07.06II. Offener Brief an Seine Exzellenz, Bischof Dr. Gerhard Ludwig MüllerExzellenz,man mag kaum vermuten, daß die Pressemitteilung Ihrer „Bischöflichen Pressestelle“ vom 30.06. auf Sie zurückgeht, doch wird dies wohl dennoch der Fall sein. Mit dieser Verlautbarung konnten Sie zwar nicht hinsichtlich der Dialogverweigerung überraschen, weshalb ich von Anfang an die Form des „Offenen Briefes“ wählte, allerdings überraschte mich das jeden intellektuellen Anspruch vermissende niedrige Niveau aus Ihrem Hause.Nichtsdestotrotz werde ich Ihnen eine Auseinandersetzung nicht ersparen, weshalb ich weiterhin die Form des „Offenen Briefes“ wähle. Denn wenn ...
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29.06.2006 Nachdem vor über 170 Jahren der letzte Bär in Bayern erlegt wurde, wagte sich ein Meister Petz mit dem Spitznamen Bruno in den letzten Wochen aus dem Trentino, über Tirol kommend, wieder in den Freistaat. Das wurde ihm nun zum Verhängnis. Der zweijährige Braunbär wußte nicht, daß Bayern von einer Ansammlung von Ignoranten, Dilettanten und Maulhelden regiert wird. Eine der schwächsten Figuren der Stoiber-Truppe ist Umweltminister Schnappauf, unvergessen seine verzweifelten Bemühungen in seinem eigenen Bezirksverband Oberfranken einen Wahlkreis zu bekommen. Nachdem der Versuch angeblicher Spezialisten aus Finnland fehlschlug, den Bären lebend zu fangen - eine Aktion, die mit über einhunderttausend Euro zu Buche schlug -, wurde er zum Abschuß freigegeben.Wie durch ein Wunder waren auch sofort drei Jäger zu Stelle, die wegen der angeblich hohen Gefährlichkeit für Menschen, den arglosen Bären sofort erschossen. Nach Aussagen von Touristen wäre es aber durchaus möglich gewesen, bei ausreichend Ausdauer und Willen, sich dem Bären soweit zu nähern, daß die ...
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28.06.2006 Ende März wurde auch der sogenannten Öffentlichkeit bekannt, daß der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende einen leerstehenden Supermarkt in Cham gekauft hatte. Zudem beabsichtigte die bayerische NPD auf dem Gelände im Juni ihren Bayerntag durchzu-führen. Dies zusammen löste bei Stadt und Landkreis Cham sowie der bayerischen Staatsregierung im Hintergrund hektische Aktivitäten gegen diese „freundliche“ Übernahme aus, die man sich wünschen würde, wenn anonyme Kapitalgesellschaften – besser bekannt als Heuschrecken – deutsche Unternehmen aufkaufen, ausschlachten, dichtmachen und die Belegschaften anschließend auf die Straße setzen. In solchen Fällen ist aber von den verantwortlichen CSU-Politikern kaum Engagement zu erkennen. Die Stadt Cham stellte fest, daß das Gelände an der Badstraße hochwassergefährdet sei, die braunen Fluten der Regen fließen schließlich kaum dreißig Meter vom Supermarkt entfernt vorbei. Der Stadtrat von Cham beschloß sodann einstimmig, vom Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. Somit war sowohl der Erwerb der ...
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26.06.2006 An das Bischöfliche Sekretariat z.Hd. Seiner Exzellenz Bischof Müller Niedermünstergasse 1 93 047 Regensburg Offener Brief an Seine Exzellenz, Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller AbsenderSascha Roßmüller Postfach 18 13 94307 Straubing Dresden/Rain, den 26.06.06An dasBischöfliche Sekretariat z.Hd. Seiner Exzellenz Bischof Müller Niedermünstergasse 193 047 Regensburg- vorab per Telefax - Offener Brief an Seine Exzellenz, Bischof Dr. Gerhard Ludwig MüllerExzellenz Bischof Müller,wie ich den Medien entnehmen durfte, stehen Sie einem Erscheinen von Nationaldemokraten zu Ihren Gottesdiensten nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber. Ich erlaube es mir daher, Ihnen mitzuteilen, daß Ihre Aufgeschlossenheit zumindest gegenüber einem Gottesdienstbesuch von führenden Nationaldemokraten bei Ihnen mich insofern in dieser Überlegung bestärkt, da ich vielleicht doch auf das notwendige Maß an Objektivität hoffen darf, welches die Grundvoraussetzung zu einem Nachdenkprozeß darstellt, der geeignet ist, Ihre Ressentiments einer Revision zu unterziehen. Wobei ...
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12.06.2006 Die bayerischen Nationaldemokraten blicken voller Erwartung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in unserem Land. Zur Eröffnungsfeier der Fußball-Weltmeisterschaft in München kam das bayerische Brauchtum gut an. In einigen Ländern lösten die sogenannten Goaßlschnalzer (Peitschenschwinger) sogar Begeisterung aus. Neben München ist in Bayern die fränkische Metropolregion Nürnberg ein Austragungsort für Weltmeisterschaftsspiele.Dort wird beim deutschen Metzger die Salami inzwischen ins nationale Tuch (Schwarz-Rot-Gold) eingepackt. Schwarz-Rot-Gold sind die Farben des Jahres. Im Zusammenhang mit der Idee eines deutschen Nationalstaates tauchen die drei Farben (Schwarz-Rot-Gold) erstmals im Zeitraum zwischen den Jahren 1815 und 1817 anläßlich der Gründung der Urburschenschaft an der Universität Jena auf. Die aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon Bonaparte zurückgekehrten Studenten waren damals noch, wie überall in Deutschland, landsmannschaftlich organisiert. Die von der Idee eines deutschen Nationalstaates begeisterten Studenten lösten in Jena ihre bestehenden, nach ...
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Die Forderungen nach einem NPD-Verbot nur wegen der Tatsache, daß der diesjährige – nebenbei gesagt vom Parteiengesetz vorgeschriebene – NPD-Bundesparteitag in Berlin stattfand, führte zu den typischen reflexartigen, blinden und aktionistischen Äußerungen und Reaktionen der etablierten Politiker, wobei die Debatte nach einem NPD-Verbot sich lückenlos einordnet in die Reihe der Aufgeregtheiten um Gammelfleisch, Klimaerwärmung, Unterschicht, Totenkopf-Skandal usw. Mit Politik hat all dies schon lange nichts mehr zu tun, sondern es dient ausschließlich als Feigenblatt für das eigene Versagen auf nahezu allen Politikfeldern. Institutionalisiert hat sich diese Art der Selbstdarstellung in Fernsehsendungen wie „Berlin Mitte“ oder „Sabine Christiansen“.Für die Behinderungen, Bespitzelungen, Rechtsbrüche, Verleumdungen, medialen Verzerrungen und Hetzkampagnen gegen die nationale Opposition in der BRD gibt es keine vergleichbaren Beispiele. Deshalb ist es um so höher zu bewerten, daß die Akzeptanz und die Handlungsfähigkeit der NPD – bei allen Unzulänglichkeiten und ...
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07.06.2006 Knapp eineinhalb Jahre nach Einführung der äußerst fragwürdigen Hartz IV-Gesetze befindet sich schon wieder der nächste große Wurf auf dem Weg zu uns. Die Argumente sind nicht neu. Da sollen wieder einmal sogenannte Sozialschmarotzer bzw. diverse Trittbrettfahrer ausgebremst werden. Wieder geben sich die etablierten Politiker als die Vertreter der arbeitenden Bevölkerung aus, die fleißig arbeitet, und ein Anrecht auf gerechten Einsatz des Steueraufkommens hat.Doch was sind die wahren Ziele und Absichten der Systempolitiker? Zum einen muß klar gesagt werden, daß die Einführung der sogenannten Hartz-Gesetze nie dazu dienen sollte, eine bessere Vermittlung von Arbeitslosen zu bewirken, noch irgendwelche Einsparungen im Sozialbereich vorzunehmen, da dies in diesem Wirtschaftssystem aus Systemgründen schon gar nicht geht. In Wirklichkeit ging es vielmehr darum, die ohnehin schon schwächelnde Binnenwirtschaft künstlich zu stützen, indem man den alten Sozialhilfeempfängern ca. 80 Euro mehr zuschob, und den Beziehern großer Unterstützungen die Bezüge auf gerademal 345 Euro ...
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18.05.2006 Harald Schmidt ist einer der wenigen sogenannten Prominenten in der BRD, die sich kaum an die Dienstvorschriften des Gutmenschentums halten. Aus diesem Grunde ist er auch immer ein Quotenbringer in der betulichen ARD. Deshalb wird er auch häufig als „Wunderwaffe“ in den verschiedensten Formaten eingesetzt. Am vergangenen Sonntag kam er nun bei der ehemaligen Luftwaffenhelferin – ähem - der ehemaligen Lufthansa-Stewardess Sabine Christiansen in deren gleichnamigen Sendung zum Einsatz. Das erstaunliche an der Quasselrunde der Christiansen ist, daß es ihr seit Jahren gelingt, fast jeden Sonntag die gleichen Themen mit den gleichen Gesichtern abzuhandeln. Klüger ist sicher niemand nach dem Konsum der ewig gleichen Parolen der politischen und gesellschaftlichen Elite der BRD. Aber darauf kommt es den Machern auch gar nicht an. Man will ja unterhalten - Polit-Entertainment auf „hohem Niveau“! Die Jogginganzug-Träger sind eine andere Zielgruppe, die mit Gerichtsshows und Lebenshilfe bei Laune gehalten wird und gegen 22.00 Uhr ohnehin nicht mehr aufnahmefähig ist.Gelegentlich, und das ist wohl der Grund dafür, ...
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